KeeperDB: Keeper Security schützt Datenbankzugriffe mit Proxy

Keeper Security präsentiert mit KeeperDB eine Lösung für sichere, zentral verwaltete Datenbankzugriffe. Der Proxy reduziert Risiken und verbessert Compliance.

Die Sicherheit von Datenbankzugriffen stellt Unternehmen vor komplexe Herausforderungen, insbesondere bei der Verwaltung von Zugangsdaten und der Einhaltung von Compliance-Richtlinien.

Mit der Einführung von KeeperDB hat der Anbieter Keeper Security eine Funktion etabliert, die darauf abzielt, Datenbankzugriffe direkt aus einem verschlüsselten Tresor (Vault) heraus zu steuern. Die im Rahmen der RSA Conference 2026 vorgestellte Lösung fokussiert sich auf die Bereitstellung einer richtliniengesteuerten Umgebung für Administratoren und Entwickler.

Zentrale Verwaltung und breite Unterstützung von Datenbanksystemen

Ein wesentliches Merkmal der technologischen Umsetzung von KeeperDB ist die Unterstützung verschiedener weit verbreiteter Datenbanksysteme. Die Lösung ermöglicht den Zugriff auf Umgebungen wie MySQL und PostgreSQL sowie auf Enterprise-Systeme von Oracle und Microsoft SQL Server.

Durch die Integration in den Keeper Vault wird der Zugriff auf diese sensiblen Infrastrukturen zentralisiert, was die Komplexität der Verwaltung unterschiedlicher Anmeldeinformationen reduziert.

Der Zugriff erfolgt dabei wahlweise über eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) oder über eine Befehlszeilenschnittstelle (CLI). Diese Flexibilität trägt den unterschiedlichen Arbeitsweisen in IT-Abteilungen Rechnung, indem sie sowohl für gelegentliche administrative Aufgaben als auch für automatisierte Prozesse in Entwicklungsumgebungen geeignete Werkzeuge bereitstellt. Die Einbindung in den bestehenden Vault sorgt dafür, dass Zugriffsberechtigungen an einer zentralen Stelle definiert und überwacht werden können.

Reduzierung von Sicherheitsrisiken durch Proxy-Lösungen

Ein zentraler Bestandteil der Sicherheitsarchitektur ist der sogenannte KeeperDB Proxy. Dieser fungiert als Vermittlungsinstanz zwischen dem Nutzer und der eigentlichen Datenbankinstanz. Ein primäres Ziel dieses Ansatzes ist die Reduzierung der sogenannten Credential-Exposition.

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Da die tatsächlichen Zugangsdaten für die Datenbank im Vault verbleiben und nicht direkt an den Client des Nutzers übertragen werden müssen, sinkt das Risiko eines Diebstahls von Anmeldeinformationen erheblich.

Durch die Zwischenschaltung des Proxys wird zudem eine zusätzliche Ebene für die Durchsetzung von Sicherheitsrichtlinien geschaffen. Unternehmen können präzise festlegen, welche Nutzer unter welchen Bedingungen Zugriff auf spezifische Datenbankressourcen erhalten. Dieser Ansatz folgt dem Zero-Trust-Prinzip, bei dem jeder Zugriff verifiziert werden muss und nur die minimal erforderlichen Berechtigungen erteilt werden.

Optimierung von Audit-Fähigkeiten und Compliance

Neben dem reinen Zugriffsschutz legt die Lösung einen Schwerpunkt auf die Verbesserung der Audit-Fähigkeiten. In regulierten Branchen ist die lückenlose Dokumentation von Datenbankzugriffen eine zwingende Voraussetzung. KeeperDB umfasst Funktionen, die es ermöglichen, sämtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit Datenbankzugriffen zu erfassen und auszuwerten.

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Dies erleichtert es IT-Sicherheitsverantwortlichen, unbefugte Zugriffsmuster frühzeitig zu erkennen und die Einhaltung interner sowie externer Richtlinien nachzuweisen.

Die Verbindung von verschlüsselter Speicherung, kontrolliertem Zugriff über Proxys und detaillierten Protokollierungsoptionen bildet somit ein integriertes System für das Management priviligierter Datenbankzugriffe. Damit adressiert die Funktion eine kritische Schwachstelle in vielen IT-Infrastrukturen, in denen der direkte und oft unzureichend überwachte Zugriff auf Datenbanken ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.