Keychron revolutioniert den Schreibtisch mit einem modularen Trackball, der sich jeder Handbewegung anpasst. Auf der CES 2026 sticht der Tastaturspezialist mit einem Steuerungsgerät heraus, das konsequent auf Flexibilität und Open-Source setzt.
Während KI und Hardware-Updates die Messe dominieren, präsentiert Keychron den Nape Pro: einen drahtlosen Trackball, der wie eine Fernbedienung aus einer Cyberpunk-Zukunft anmutet. Das Gerät, gemeinsam mit der Redaktion von Gizmodo Japan entwickelt, soll die Interaktion mit dem Arbeitsplatz grundlegend verändern. Statt sich an eine feste Ergonomie zu halten, passt es sich dem Nutzer an.
OctaShift: Der intelligente Trackball
Die radikalste Neuerung ist die Orientierungsunabhängigkeit. Im Gegensatz zu fest geformten Trackballs von Logitech oder Kensington ist der Nape Pro ein Chamäleon. Die proprietäre „OctaShift“-Software erkennt über einen internen Gyroskop-Sensor die physische Ausrichtung des Geräts und mappt die Steuerung automatisch neu.
Nutzer können das flache, rechteckige Gerät horizontal unter der Leertaste platzieren – für die Daumensteuerung ohne Handbewegung von der Grundreihe der Tastatur. Oder sie stellen es vertikal neben die Tastatur für einen traditionelleren Griff. Die Software stellt sicher, dass eine Bewegung nach oben auf der Kugel immer die Cursorbewegung nach oben bedeutet. Dies löst ein klassisches Problem der mechanischen Tastatur-Community: das ineffiziente Wegnehmen der Hand von den Tasten zur Maus.
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Leistung für Profis und Bastler
Unter der Haube verbirgt sich High-End-Technik. Der PixArt PAW3222-Sensor ermöglicht eine Abtastrate von 1.000 Hz – eine Spezifikation aus der Gaming-Maus-Welt für präzises Arbeiten auch auf hochauflösenden Displays. Die ZMK-Firmware, ein beliebtes Open-Source-System in der Custom-Keyboard-Szene, erlaubt tiefgreifende Anpassungen: komplexe Makros, Tastaturebenen und Shortcuts gehen weit über simples Klicken hinaus.
Die „Tri-Mode“-Konnektivität mit Bluetooth 5.1, 2,4-GHz-Dongle und USB-C sorgt für Kompatibilität mit Windows, macOS und Linux. Das entscheidende Versprechen aber ist Offenheit: Keychron will die 3D-CAD-Dateien für das Gehäuse veröffentlichen. Damit können Besitzer von 3D-Druckern eigene Winkelständer, Gehäuse oder Halterungen entwerfen – ein seltener „Right to Hack“-Ansatz in der Peripherie-Branche.
Marktchance im Zeichen ergonomischer Arbeitsplätze
Der Launch fällt in eine Zeit, in der die Grenzen zwischen Tastatur und Maus verschwimmen. Die wachsende Beliebtheit von Split-Keyboards und Makropads hat den Markt für Geräte bereitet, die die physischen Lücken auf dem Schreibtisch füllen. Trackballs erleben ein Comeback bei Profis, die repetitive Belastungsschäden (RSI) vermeiden wollen, da sie keine Armbewegung erfordern.
Mit dem Nape Pro spricht Keychron seine riesige Stammkundschaft an, die bereits in mechanische Tastaturen investiert hat, aber mit generischen Zeigegeräten vorlieb nehmen muss. Er etabliert eine Brücke zum selben Ökosystem aus Design-Sprache und Firmware. Konkurrenten wie Elecom dominieren die Nische, bieten aber selten ein vergleichbares Maß an Programmierbarkeit.
Globale Verfügbarkeit und Ausblick
In Japan war der Nape Pro bereits ein Crowdfunding-Erfolg und sammelte über 100 Millionen Yen (rund 620.000 Euro) ein. Nach dem CES-Debut soll das Gerät nun international verfügbar werden, konkrete Termine für verschiedene Regionen stehen noch aus.
Der Erfolg könnte Keychron ermutigen, weitere Nicht-Tastatur-Peripheriegeräte zu entwickeln. Wird die Open-Source-Hardware von der Community angenommen, könnte innerhalb von Monaten ein blühendes Ökosystem aus Drittanbieter-Zubehör entstehen. Der Nape Pro fordert uns jedenfalls schon heute heraus, neu zu überdenken, wo unsere Maus hingehört – und ob sie überhaupt wie eine aussehen muss.
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