Verbraucher und Unternehmen müssen sich auf drastisch steigende Kosten für Computer-Hardware einstellen. Marktanalysten haben ihre Prognosen für Speicherchips und SSDs nach oben korrigiert – einige Komponenten könnten sich im ersten Quartal 2026 mehr als verdoppeln.
Dramatische Preisexplosion bei Arbeitsspeichern
Die Preise für DRAM-Speicher, den Arbeitsspeicher in PCs und Servern, steigen unerwartet stark. Vertragspreise sollen um 90 bis 95 Prozent im Vergleich zum Vorquartal klettern. Noch vor kurzem waren Experten von „nur“ 55 bis 60 Prozent ausgegangen.
Für den PC-Markt sieht es besonders düster aus: Hier erwarten Analysten einen Anstieg um über 100 Prozent. Das wäre ein historischer Rekord. Selbst große Hersteller mit langfristigen Lieferverträgen kämpfen mit leeren Lagern. Auch Server-DRAM wird voraussichtlich um etwa 90 Prozent teurer, da Cloud-Anbieter um knappe Kapazitäten konkurrieren.
Passend zum Thema steigender Kosten bei Neukauf und Aufrüstung: Wenn DRAM- und SSD-Preise deutlich steigen, lohnt sich oft eine Alternative zum teuren Hardware-Upgrade. Das kostenlose Linux-Startpaket enthält die Ubuntu-Vollversion plus eine leicht verständliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der Sie Linux parallel zu Windows installieren und ältere Rechner weiterverwenden können — ohne Datenverlust und ohne Lizenzkosten. Ideal, um Leistung zurückzugewinnen statt neu zu kaufen. Linux-Startpaket gratis herunterladen
Auch SSD-Speicher wird deutlich teurer
Die Preisspirale dreht sich ebenso bei NAND-Flash-Speichern, der Technologie in SSDs. Die Prognose wurde von 33-38 auf 55-60 Prozent Anstieg angehoben. Weitere Korrekturen nach oben sind möglich.
Unternehmens-SSDs für Rechenzentren und KI-Anwendungen sollen 53 bis 58 Prozent teurer werden. Der Grund: Die Nachfrage nach Hochleistungsspeichern für KI übertrifft alle Erwartungen. Nordamerikanische Cloud-Giganten stocken ihre Vorräte seit Ende 2025 aggressiv auf. Doch auch Verbraucher-SSDs werden seit Jahresbeginn deutlich teurer.
KI-Revolution verändert den Markt
Haupttreiber dieser Entwicklung ist der KI-Boom. Das Training und der Betrieb von KI-Modellen benötigen enorme Rechenleistung – und damit Hochleistungsspeicher. Die Hersteller reagieren mit einer strategischen Neuausrichtung.
Produktionskapazitäten werden verstärkt in lukrative High Bandwidth Memory (HBM)-Chips umgelenkt. Diese Spezial-DRAMs sind für KI-Beschleuniger unverzichtbar. Die Folge: Weniger Kapazität bleibt für konventionelle DRAM- und NAND-Chips. Dieser Engpass dürfte sich durch das gesamte Jahr 2026 ziehen, vielleicht sogar bis 2027.
Ende der „goldenen Ära“ günstiger Hardware
Die aktuelle Krise beendet eine Phase relativer Preisstabilität. Nach Überkapazitäten und Preisverfall zu Beginn der 2020er Jahre war die Branche auf den plötzlichen KI-bedingten Nachfrageschock nicht vorbereitet.
Für Verbraucher bedeutet das: PC-Neukäufe und Upgrades werden deutlich teurer. Auch fertige Systeme von Herstellern wie Dell, HP oder Lenovo dürften höhere Preise erreichen. Experten raten zu schnellen Entscheidungen – die Preise werden in den kommenden Monaten voraussichtlich weiter steigen, wenn auch etwas langsamer als im ersten Quartal.
PS: Bevor Sie jetzt ein teures neues Notebook oder RAM-Modul kaufen: Probieren Sie eine Software-Lösung für ältere Geräte. Das Linux-Startpaket macht ältere PCs schneller, stabiler und sicherer – ideal als kostengünstige Alternative zu teuren Upgrades. Sie erhalten die Ubuntu‑Vollversion und einen E‑Mail-Ratgeber mit Installationshilfe, so dass Sie risikofrei testen können, ob Ihr Gerät für den Alltag noch genügt. Gratis-Linux-Startpaket anfordern





