KI-Forschung: 36 neue PhD-Positionen an nordeuropäischen Unis

Die Copenhagen Business School fördert ein dreijähriges KI-PhD mit Gehalt und Lehre; weitere Promotionsstellen gibt es in Bergen und Utrecht.

Die akademische Auseinandersetzung mit den rechtlichen und gesellschaftlichen Folgen der künstlichen Intelligenz (KI) gewinnt an europäischen Hochschulen weiter an Bedeutung. Die Copenhagen Business School (CBS) hat über ihr Department of Business Humanities and Law ein voll finanziertes, dreijähriges PhD-Stipendium ausgeschrieben. Der Forschungsschwerpunkt der Stelle liegt auf den Bereichen KI-Regulierung und KI-Risiko.

Wie aus einem Bericht vom 12.09.2026 hervorgeht, ist der offizielle Start des Forschungsprojekts für den 1. Februar 2027 vorgesehen. Die Bewerbungsfrist für interessierte Wissenschaftler endet am 27. September 2026. Das Stipendium umfasst neben der Forschungstätigkeit auch eine Lehrverpflichtung im Umfang von insgesamt 416 Stunden.

Vergütungsstruktur und akademische Anforderungen an der CBS

Die finanzielle Ausstattung des Stipendiums an der dänischen Wirtschaftshochschule orientiert sich an der Seniorität der Bewerber. Das monatliche Gehalt liegt laut den Ausschreibungsunterlagen zwischen ca. DKK 30.264 und DKK 36.877. Zusätzlich zur monatlichen Vergütung wird eine Rentenzahlung in Höhe von 18,07 % geleistet.

An die Bewerber stellt die Copenhagen Business School spezifische akademische Anforderungen. Für eine Zulassung ist eine Master-Note von 10 auf der dänischen 7-Punkte-Skala erforderlich. Zudem muss der Notendurchschnitt (GPA) für die Kombination aus Bachelor- und Masterstudium bei mindestens 8,2 liegen. Für Bewerber, die ausschließlich den Master-Abschluss als Referenz heranziehen, wird ein Notendurchschnitt von mindestens 9,5 vorausgesetzt.

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Ausbau der KI-Forschung an weiteren europäischen Standorten

Neben dem Standort Kopenhagen verzeichnen auch andere nordeuropäische Universitäten einen steigenden Bedarf an Forschungskapazitäten im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die University of Bergen in Norwegen hat laut Berichten vom September 12 PhD-Stellen ausgeschrieben, deren Bewerbungsfristen ebenfalls in den Zeitraum September und Oktober 2026 fallen. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören unter anderem Fragen der KI-Ethik.

Die Vergütung an der University of Bergen variiert je nach Fachbereich. Für eine Promotionsstelle im Bereich Remote Sensing alpine Vegetation wird ein Jahresgehalt von NOK 593.700 angegeben; hier endet die Bewerbungsfrist am 1. Oktober 2026. Im Bereich der klinischen Medizin, speziell in der Kopfschmerzforschung, liegt das Gehalt bei NOK 600.000 pro Jahr bei einer Bewerbungsfrist bis zum 2. Oktober 2026.

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Forschungsinitiativen in den Niederlanden

Parallel dazu schreibt die Universität Utrecht in den Niederlanden ebenfalls 12 PhD-Positionen aus. Ein wesentlicher Teil dieser Stellen befasst sich mit generativer KI im Kontext des Health Technology Assessment (HTA). Die Bewerbungsfristen für diese Positionen sind ebenfalls für September und Oktober 2026 angesetzt.

In Utrecht variieren die Gehaltsstrukturen je nach Projekt und Fachdisziplin. Für Forschungsarbeiten im Bereich Landnutzung in Brasilien wird eine monatliche Vergütung zwischen € 3.204 und € 4.051 angegeben, wobei die Bewerbungsfrist am 12. Oktober 2026 ausläuft. In den Fachbereichen Biologie und Psychologie erfolgt die Entlohnung nach der sogenannten Salary Scale P.