Produktivitätsgewinne durch Künstliche Intelligenz fließen nicht in Stellenabbau, sondern in umfangreiche Schulungsprogramme. Das belegen aktuelle Studien von EY und Deloitte. Unternehmen setzen 2026 auf die Qualifikation ihrer Belegschaft, um die neuen Tools effektiv zu nutzen.
Die Strategie der Konzerne ändert sich grundlegend. Während 2025 noch die reine Einführung von KI und Automatisierung im Vordergrund stand, geht es jetzt um die Maximierung des menschlichen Potenzials. Neue Daten zeigen: Die durch KI erzielten Effizienzgewinne werden aggressiv in die Personalentwicklung reinvestiert. Der Markt für spezialisierte Software-Schulungen boomt.
CFOs investieren in Skills statt in Stellenabbau
Eine am Montag veröffentlichte Studie von EY widerlegt frühere Ängste vor massenhaften Jobverlusten. Stattdessen leiten fast die Hälfte der befragten US-Entscheider die Produktivitätsüberschüsse aus Automatisierung in Weiterbildungsprogramme. Nur 17 % berichten von tatsächlichen Stellenstreichungen durch KI.
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Der Trend geht zum „Neugestalten“ von Rollen. Erfolgreiche Unternehmen investieren in die kreativen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter – genau dort, wo KI-Modelle an Grenzen stoßen. „Der kreative Funke kommt vom Menschen“, betont Dan Diasio, KI-Chef bei EY Global Consulting. Die Folge ist eine steigende Nachfrage nach internen Workshops und externen Zertifikaten.
Finanzchefs sehen Training als kritische Investition
Diese Entwicklung wird durch den neuesten Deloitte CFO Survey bestätigt. Demnach erwarten 96 % der Finanzchefs steigende IT-Budgets in den nächsten fünf Jahren. Doch der Fokus hat sich verschoben: Es geht nicht mehr nur um den Kauf neuer Software, sondern um die Kompetenz der Nutzer.
59 % der Firmen verzeichnen bereits spürbare Leistungsverbesserungen durch ihre Technologieinvestitionen. Finanzvorstände erkennen, dass die Rendite komplexer Softwarelösungen direkt von der Qualifikation der Belegschaft abhängt. Training wird nicht länger als freiwillige Ausgabe, sondern als essenzielle Kapitalinvestition betrachtet, um den vollen Wert der Systeme auszuschöpfen.
Akuter Bedarf an technischer Spezialisierung
Während allgemeine Produktivitätstrainings boomen, wird die Lücke bei technischen Spezialkenntnissen immer größer. Besonders im Bereich Computer-Aided Design (CAD) und digitaler Fertigung fallen Unternehmen zurück, die nicht in fortgeschrittene Schulungen investieren.
Auch Softwareentwickler stehen unter Druck. KI-gestützte Programmierung wird zum Standard, doch eine zu starke Abhängigkeit von automatisierten Tools kann zu einem Stagnieren der eigenen Fähigkeiten führen. IT-Verantwortliche werden aufgefordert, intensive Weiterbildungen in technischer Architektur und fortgeschrittener Softwareentwicklung anzubieten – und nicht nur oberflächliche Tool-Schulungen.
Vom Ersetzen zum Verstärken: Die Ära der „augmentierten Produktivität“
Die Entwicklungen dieser Woche markieren einen Reifepunkt. 2024 und 2025 ging es um die Einführung neuer Tools. 2026 geht es um Beherrschung. Die Wirtschaft verlässt die „Ersetzungs“-Mentalität und setzt auf eine „Verstärkungs“-Strategie: Software soll die Leistung der Mitarbeiter vervielfachen – vorausgesetzt, sie sind geschult, sie effektiv einzusetzen.
Dies schafft ein robustes Ökosystem für professionelle Trainingsanbieter. Die Betonung von „ethischer KI“ und „Governance“ durch 68 % der EY-Befragten weist zudem auf eine wachsende Nische für Workshops zu Compliance, Datensicherheit und verantwortungsvollem Software-Einsatz hin.
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