KI-Kompetenzpflicht: RA-MICRO startet Workshop-Serie ab September

RA-MICRO erweitert sein Programm bis November 2026 um KI-Workshops, Kanzleisoftware-Kurse, Finanzthemen und eine Digitalisierungsroadshow.

Die RA-MICRO Software AG weitet ihr Informations- und Weiterbildungsangebot für juristische Fachkräfte deutlich aus. Am 2. September 2026 kündigte das Unternehmen neue Veranstaltungsreihen für die Lösung vOffice an. Diese Initiative ist Teil eines breit gefächerten Schulungsprogramms, das bis in den Spätherbst 2026 reicht und insbesondere den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) sowie die Digitalisierung von Kanzleiabläufen thematisiert.

Fokus auf Künstliche Intelligenz und rechtliche Rahmenbedingungen

Ein Schwerpunkt der angekündigten Maßnahmen liegt auf der Vermittlung von KI-Kompetenzen. Für den 9. September 2026 ist in Bochum ein Workshop zur sogenannten KI-Kompetenzpflicht geplant. Die Veranstaltung im Best Western Hotel Bochum befasst sich mit den Anforderungen, die der EU AI Act an Unternehmen und Kanzleien stellt. Ziel sei es, die Teilnehmer über die rechtlichen Verpflichtungen beim Einsatz von KI-Systemen aufzuklären.

Ergänzend dazu wurde für den 8. September 2026 ein Webinar zum Thema „KI im Kanzleialltag“ für eine Gebühr von 79€ netto angekündigt. Mitte September folgt zudem eine Schulung zum JURA KI Assistenten, die mit 59€ bepreist ist. Diese Angebote unterstreichen das Bestreben des Softwarehauses, die technologische Transformation in der Rechtsberatung durch gezielte Wissensvermittlung zu begleiten.

Modulare Schulungen für den Kanzleialltag

Das am 2. September veröffentlichte Webinar- und Schulungsprogramm für den Zeitraum von September bis November 2026 deckt wesentliche Kernbereiche der Kanzleiorganisation ab. Zu den Grundlagen-Seminaren gehören Veranstaltungen Mitte September sowie Anfang Oktober, die jeweils für 129€ angeboten werden. Parallel dazu finden spezialisierte Webinare zum besonderen elektronischen Anwaltspostfach (beA) und zum E-Rechtsschutz statt.

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Wer sich mit den neuen rechtlichen Anforderungen beim Einsatz von KI-Systemen befasst, erhält in diesem Leitfaden einen kompakten Überblick über alle wichtigen Fristen und Pflichten. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Fristen, Pflichten und Risikoklassen kompakt erklärt

Für die effiziente Abwicklung finanzieller Prozesse bietet das Unternehmen ab Mitte Oktober vertiefende Kurse an. Das Programm umfasst Schulungen zur E-Rechnung im RVG-Kontext, zum Aktenkonto und Mahnlauf sowie mehrstufige Einstiegs- und Spezialkurse für die Finanzbuchhaltung.

Die Gebühren für diese Module liegen konstant bei 129€. Den Abschluss der aktuellen Planung bildet eine Digitalisierungsroadshow Ende November, für die eine Teilnahmegebühr von 49€ erhoben wird.

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Da die EU-KI-Verordnung neue Regeln für viele Softwareanwendungen aufstellt, sollten Fachverantwortliche die spezifischen Risikoklassen ihrer Systeme genau kennen. Dieser kostenlose Report klärt auf, was jetzt konkret für eine rechtssichere Umsetzung zu tun ist. Welche KI-Systeme gelten als Hochrisiko – und was müssen Unternehmen jetzt konkret tun?

Integration von Schnittstellen und Spracherkennung

Bereits in den Tagen vor der Bekanntgabe des Hauptprogramms hatte die RA-MICRO Software AG verschiedene spezialisierte Informationsformate initiiert. Ende August wurden Veranstaltungen zur Schnittstelle zwischen Microsoft Word und RA-MICRO sowie zur E-Versicherung angekündigt.

Auch die digitale Diktatverwaltung und Spracherkennung stehen im Fokus. Während Anfang September Informationsveranstaltungen zu DictaNet angekündigt wurden, sollen ab September 2026 zudem spezifische Termine für die Dragon-Spracherkennung stattfinden.

Mit dieser Frequenz an Ankündigungen reagiert der Softwarehersteller auf den steigenden Bedarf an technischer Expertise in einer zunehmend digitalisierten Justiz- und Anwaltslandschaft. Das Angebot richtet sich dabei sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Anwender, die ihre Workflows an aktuelle gesetzliche und technische Standards anpassen müssen.