Denn die Bedrohungslage durch generative KI hat sich dramatisch verschärft.
Fünf Phasen für mehr Sicherheit
Der Workshop von TrustedTech folgt einem klaren Ablauf: Planung, Einrichtung, Analyse, Ergebnisse und Abschluss. Ein wichtiges Detail: Nach dem Abschluss werden alle Konfigurationen wieder entfernt – das garantiert Sicherheit ohne Hintertüren.
Vier Module sind Pflicht: Microsoft Exchange, SharePoint und OneDrive, Microsoft Teams sowie Insider Risk Management. Dazu kommen fünf optionale Bausteine zur Auswahl. Unternehmen können zwischen Compliance Manager, lokalen Scannern, Windows-Endgeräten, Kommunikations-Compliance oder einem speziellen Modul für KI-Datensicherheit wählen.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Zeitgleich mit dem Workshop hat Microsoft die allgemeine Verfügbarkeit der Copilot Cowork-Plugins bekannt gegeben. Diese ermöglichen mehrstufige Workflows über Partner wie S&P Global, Moody’s und Canva hinweg – gesteuert über Microsoft Purview für Governance und Datenschutz.
Fast 90 Prozent der Firmen von KI-Angriffen betroffen
Die Nachfrage nach spezialisierten Sicherheitsworkshops erklärt sich aus aktuellen Zahlen. Der AvePoint State of AI Report 2026 zeigt: 89,5 Prozent aller Organisationen erlebten Sicherheitsvorfälle durch generative KI – ein drastischer Anstieg von 75,1 Prozent im Vorjahr. Besonders brisant: 88,4 Prozent der Unternehmen meldeten Vorfälle, die direkt mit KI-Agenten zusammenhingen.
Die Folge: 86,9 Prozent der Organisationen haben ihre KI-Einführung um durchschnittlich sechs Monate verschoben. Dabei nutzen bereits 46,9 Prozent der Mitarbeiter KI-Agenten täglich oder wöchentlich. Rund 35,5 Prozent aller Unternehmensdaten werden heute von KI erzeugt.
Die steigenden Sicherheitsvorfälle durch generative KI unterstreichen die Notwendigkeit, neue Regularien wie den EU AI Act präzise umzusetzen. Dieser kostenlose Leitfaden hilft Ihnen, Fristen und Risikoklassen der KI-Verordnung schnell zu überblicken. EU AI Act in 5 Schritten verstehen
Eine Studie der EMA unter 225 IT- und Sicherheitsverantwortlichen bestätigt den Trend: KI-Datensicherheit ist der Haupttreiber für Investitionen in Data Security Posture Management (DSPM). 64,4 Prozent der Befragten nannten KI-Sicherheit als ihre oberste Priorität – noch vor dem Schutz vor Datendiebstahl.
Microsoft baut Sicherheits-Ökosystem aus
Microsoft hat sein Sicherheitsportfolio zuletzt massiv erweitert. Ende 2025 kamen Defender und Purview als dedizierte Add-ons für Microsoft 365 Business Premium – ein Schritt speziell für kleine und mittlere Unternehmen.
Neue Funktionen gibt es auch für Office Web Apps: Benutzer können jetzt direkt im Browser individuelle Berechtigungen für Vertraulichkeitsbezeichnungen vergeben – als Betrachter, Bearbeiter oder Besitzer. Das gilt für Word, Excel und PowerPoint.
Seit dem 29. Juni 2026 sind zudem die KI-Modelle Claude Opus 4.8 und Haiku 4.5 von Anthropic auf Microsoft Foundry allgemein verfügbar. Ein besonderes Feature: Unternehmen können eine Option mit null Datenspeicherung wählen – für strenge Governance-Anforderungen.
Während KI-Agenten und neue Modelle die IT-Landschaft verändern, stellt die EU-KI-Verordnung Unternehmen vor neue Dokumentationspflichten. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche KI-Systeme als Hochrisiko gelten und was Sie jetzt konkret tun müssen. Kostenlosen Umsetzungsleitfaden zum AI Act sichern
Partner-Netzwerk wächst
Der Sicherheits-Partnerkreis wird ebenfalls größer. Mphasis ist der Microsoft Intelligent Security Association beigetreten und bietet Managed Security Services mit Sentinel, Entra und Purview an.
Zwei Veranstaltungen stehen demnächst an: Am 4. August 2026 leitet Alex de Jong eine „Purview Power Hour“ im Microsoft-Hauptquartier in Redmond – Thema: Datenentdeckung und Klassifizierung. Und am 16. und 17. Juli 2026 zeigt BIPROGY auf einem Branchenforum in Tokio sein Reporting-Tool mit integrierter generativer KI.

