Kokerei Hansa Dortmund: Industriedenkmal öffnet 13. September

Digitale Angebote erleichtern am 13. September den Zugang zu Denkmälern in NRW, darunter Kokerei Hansa, Zollverein und Kölner Bauwerke.

Im Rahmen des „Tags des offenen Denkmals“ in Nordrhein-Westfalen setzen Organisatoren verstärkt auf digitale Lösungen, um den Zugang zu architektonischen Erbestätten zu erleichtern.

Verschiedene digitale Plattformen und Guides unterstützen Nutzer dabei, sich durch das umfangreiche Programm zu navigieren und gezielt historische Stätten in der Region zu finden. In ganz Nordrhein-Westfalen öffnen hunderte historische Gebäude ihre Türen für die Öffentlichkeit, wobei der Eintritt in den meisten Fällen kostenfrei erfolgt.

Fokus auf Infrastruktur und Netzwerke

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat für die diesjährige Veranstaltung das Motto „Netzwerke: Denkmale & Infrastruktur“ gewählt. Dieser thematische Schwerpunkt spiegelt sich in der Auswahl der teilnehmenden Objekte wider, die oft eng mit der industriellen und verkehrstechnischen Entwicklung des Landes verknüpft sind.

Ein besonderes Beispiel für diese Verbindung findet sich in Bochum: Die U-Bahn-Haltestelle „Deutsches Bergbau-Museum“ der Linie 35 wird die erste denkmalgeschützte U-Bahn-Station in Nordrhein-Westfalen.

In Köln stehen ebenfalls bedeutende Infrastrukturbauten im Fokus. Zu den Höhepunkten zählen das Funkhaus am Wallrafplatz sowie die Drehbrücke am Deutzer Hafen.

Auch der Kronleuchtersaal ist Teil des Programms, wobei für dessen Besichtigung aufgrund der begrenzten Kapazitäten eine vorherige Anmeldung erforderlich ist. Ein weiteres zentrales Objekt in Köln ist der Gürzenich in der Martinstraße 29-37, der ab 11 Uhr bei freiem Eintritt für Besucher zugänglich ist.

Industriekultur und Parkanlagen in Dortmund

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Hunderte Denkmäler in NRW öffnen am 13. September ihre Türen — doch wer Kokerei Hansa, Zollverein und die Kölner Infrastrukturbauten an einem Tag schaffen will, braucht mehr als eine lange Liste. Unser kostenloser Guide zeigt Ihnen in drei Schritten, wie Sie das Programm gezielt filtern, Führungszeiten bündeln und anmeldepflichtige Standorte rechtzeitig sichern. Jetzt kostenlosen Denkmals-Guide anfordern

In Dortmund konzentriert sich das Programm unter anderem auf die Kokerei Hansa. Das Industriedenkmal, das von 1928 bis 1992 als Teil der Verbundwirtschaft der Dortmunder Montanindustrie betrieben wurde, öffnet am 13. September 2026 zwischen 10 und 16 Uhr seine Tore.

Interessierte können an stündlich stattfindenden Industrieführungen teilnehmen, wobei der letzte Rundgang um 15 Uhr beginnt. Zusätzlich wird der Schaubetrieb eines historischen Kompressors präsentiert.

Ergänzend dazu bietet die Stadt Dortmund am 13. September 2026 zwei etwa zweistündige Führungen durch den Kokereipark an, die um 10:00 Uhr und um 12:30 Uhr starten.

Diese Rundgänge nehmen Bezug auf die kommende IGA Ruhrgebiet 2027. Ebenfalls in Dortmund beteiligt sich die Gustav-Heinemann-Gesamtschule mit einem Programm, das in der Zeit von 12 bis 15 Uhr stattfindet.

Design und Welterbe in Essen

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Für den Kronleuchtersaal in Köln gilt Anmeldepflicht, die Kokerei Hansa führt stündlich bis 15 Uhr, und die Zollverein-Führungen in Essen laufen nur sonntags um 14 und 14:30 Uhr — wer ohne Plan anreist, verliert den halben Tag. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, welche Besichtigungen Sie vorab buchen müssen und wie Sie Ihre Route um die festen Termine legen. Checkliste anmeldepflichtige Denkmäler jetzt sichern

Das Red Dot Design Museum in Essen, das im Schacht XII des UNESCO-Welterbes Zollverein untergebracht ist, bietet ebenfalls spezielle Formate an. Dort finden sonntags jeweils um 14:00 Uhr und um 14:30 Uhr öffentliche Führungen statt. Diese haben eine Dauer von 30 Minuten und die Teilnahme ist kostenlos, wobei für den Besuch des Museums selbst der reguläre Eintritt zu entrichten ist. Laut den vorliegenden Informationen werden diese speziellen Führungen im Zeitraum vom 15. Februar 2026 bis zum 27. Dezember 2026 angeboten.

Durch den Einsatz digitaler Navigationshilfen wird angestrebt, die Sichtbarkeit dieser vielfältigen kulturellen Angebote zu erhöhen und die Koordination der Besucherströme zwischen den verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen effizienter zu gestalten.