Leapsome: AI Copilot beschleunigt Leistungsbewertungen

Leapsome bündelt KI-gestützte Bewertungen, projektbezogene Arbeitszeiten, internationale Abrechnung und regionale HR-Auswertungen in einer Plattform.

Die Digitalisierung von Personalprozessen hat in den vergangenen Jahren zu einer deutlichen Veränderung der Arbeitsweise in Personalabteilungen geführt. Ein zentraler Aspekt ist dabei die Integration von künstlicher Intelligenz und spezialisierten Werkzeugen zur Steigerung der betrieblichen Effizienz.

Aktuelle Berichte sowie Dokumentationen aus dem September 2026 verdeutlichen, wie Plattformen wie Leapsome versuchen, durch die Verknüpfung verschiedener Datenpunkte administrative Lasten für HR-Teams und Mitarbeitende zu senken.

KI-gestützte Prozesse in der Leistungsbewertung

Ein wesentlicher Bestandteil der Plattform-Erweiterungen ist der sogenannte AI Copilot. Diese Funktion zielt darauf ab, Review-Konzepte durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz effizienter zu gestalten. Berichten zufolge verbindet das System Informationen aus früheren Leistungsbewertungen und stellt den Mitarbeitenden empfohlene Eingabeaufforderungen, sogenannte Prompts, zur Verfügung.

Das Ziel dieser technologischen Unterstützung ist es, den Kontext von Beurteilungen besser zu erfassen und den Schreibprozess für Feedback-Geber zu beschleunigen. Durch die Zusammenführung historischer Daten können HR-Verantwortliche und Führungskräfte eine konsistentere Bewertungsgrundlage schaffen, ohne manuell nach alten Unterlagen suchen zu müssen.

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Projektbasierte Zeiterfassung und Lohnbuchhaltung

Neben der Leistungsbewertung rückt die präzise Erfassung von Arbeitszeiten stärker in den Fokus. Leapsome hat hierfür ein projektbasiertes Time Tracking als Funktionsmerkmal etabliert. Dieses Werkzeug ermöglicht es Teams, Arbeitsstunden nicht nur pauschal zu erfassen, sondern sie direkt spezifischen Projekten zuzuordnen. Dies soll die Transparenz über die Ressourcenverteilung im Unternehmen erhöhen.

Eng verknüpft mit der Zeiterfassung sind die Funktionen für das internationale Lohnwesen. Das System unterstützt verschiedene Payroll-Zyklen, was insbesondere für Unternehmen mit Standorten in den USA von Bedeutung ist.

Die Abrechnungsintervalle können demnach wöchentlich, zweiwöchentlich oder halbmonatlich eingestellt werden. Um die Übersichtlichkeit im Bereich der Vergütung zu wahren, werden sämtliche Gehaltsänderungen in einem dedizierten Salary-Tab markiert, was die Nachverfolgbarkeit für die Personalverwaltung erleichtert.

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Administrative Kontrolle und Weiterbildung

Ein weiterer Aspekt der Plattform-Struktur betrifft die Verwaltung von Abwesenheiten. Um Fehlbuchungen oder unautorisierte Änderungen zu vermeiden, erfolgt die Löschung von Abwesenheitszeiten laut den Systemvorgaben nur nach einer entsprechenden Freigabe. Dies dient der Absicherung der Datenintegrität innerhalb der Personalmanagement-Software.

Im Bereich der betrieblichen Weiterbildung setzt das Unternehmen auf eine stärkere Internationalisierung und Visualisierung. Die sogenannten Learning Paths sind mehrsprachig verfügbar, was den Einsatz in global agierenden Organisationen unterstützt. Zudem wurde die Benutzeroberfläche um Cover-Bilder und Vorschaumöglichkeiten ergänzt, um die Navigation innerhalb der Lerninhalte intuitiver zu gestalten.

Analyse und Reporting durch Filterfunktionen

Für die strategische Personalarbeit ist die Auswertung der gesammelten Daten entscheidend. Hierfür werden Dashboards bereitgestellt, die sich gezielt nach Standorten filtern lassen. Dies ermöglicht es HR-Managern, regionale Unterschiede in der Performance oder in der Mitarbeiterzufriedenheit schneller zu identifizieren.

Ergänzend dazu bietet die Plattform einen Export von Daten in das PowerPoint-Format an. Durch integrierte Filterfunktionen können Berichte so aufbereitet werden, dass sie direkt für Präsentationen vor der Geschäftsführung oder in Abteilungsmeetings genutzt werden können.