Die Marktverfügbarkeit einer neuen Generation von Small-Form-Factor-Workstations (SFF) für professionelle Büroumgebungen wurde offiziell bestätigt. Die Hersteller Lenovo und HP setzen bei ihren aktuellen Modellen verstärkt auf die neuen Intel Core Ultra-Prozessoren, um die Anforderungen an Rechenleistung und Effizienz in kompakten Gehäusen zu erfüllen. Während Lenovo den Fokus auf hochgradig konfigurierbare Desktop-Systeme legt, erweitert HP sein Portfolio zunächst im asiatischen Raum durch leistungsstarke mobile Lösungen.
Lenovo setzt auf Skalierbarkeit im 34-Liter-Gehäuse
Im Zentrum der aktuellen Markteinführung steht die Lenovo ThinkCentre X Workstation, die auf der US-Website des Unternehmens bereits als in Kürze verfügbar gelistet wird. Das System verfügt über ein Gehäusevolumen von 34 Litern und ist speziell für komplexe Arbeitslasten konzipiert. In der maximalen Ausbaustufe kommt ein Intel Core Ultra 9 290K Plus zum Einsatz. Alternativ stehen Prozessoroptionen wie der Intel Core Ultra 9 285 vPro oder der Ultra 7 270K Plus zur Verfügung.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Grafikleistung und dem Arbeitsspeicher. Die Workstation kann mit zwei Nvidia RTX 5060 Ti 16GB GPUs ausgestattet werden. Beim Arbeitsspeicher besteht die Wahl zwischen bis zu 256 GB DDR5-6400 CUDIMM oder 128 GB DDR5-5600 UDIMM. Für die Datenspeicherung bietet das System Kapazitäten von bis zu 14 TB. Die Stromversorgung wird durch ein 1200-Watt-Netzteil sichergestellt, während moderne Schnittstellen wie Thunderbolt 4, duales Ethernet und Wi-Fi 7 die Konnektivität gewährleisten.
Die Preisgestaltung für den britischen Markt wurde bereits konkretisiert. Das Basismodell der ThinkCentre X Workstation startet bei 2.530 Britischen Pfund (ca. 3.370 US-Dollar), während die voll ausgestattete High-End-Variante für 10.480 Britische Pfund (ca. 13.960 US-Dollar) angeboten wird. Offizielle Preise für den US-Markt liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.
Moderne Hardware wie die neuen Workstations sind nur sicher, wenn auch die rechtlichen Rahmenbedingungen stimmen. Dieser kostenlose Report klärt auf, welche rechtlichen Pflichten und Bedrohungen Unternehmer im Zusammenhang mit neuen KI-Technologien jetzt kennen müssen. KI-Verordnung: Jetzt kostenlosen Report sichern
HP erweitert das ZBook-Portfolio mit Intel Panther Lake Prozessoren
Parallel zu den Desktop-Entwicklungen von Lenovo hat HP das ZBook X 16 G2 auf dem chinesischen Markt eingeführt. Dieses Gerät basiert auf der Intel Panther Lake-Architektur und wird in verschiedenen Varianten mit Core Ultra 5 336H, Core Ultra 7 356H oder Core Ultra 9 386H angeboten. Als Grafiklösung nutzt das System eine Nvidia RTX 5060 Laptop GPU.
Das 16-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 2560×1600 Pixeln bei einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Die IPS-Panels decken laut Herstellerangaben den DCI-P3-Farbraum zu 100 % ab und erreichen eine Helligkeit von 400 Nits. Mit einem 96-Wh-Akku und einer Zertifizierung nach dem Militärstandard MIL-STD-810H ist das Gerät für den mobilen professionellen Einsatz ausgelegt. Der Arbeitsspeicher kann auf bis zu 128 GB DDR5 konfiguriert werden.
Wer leistungsstarke mobile Workstations im Unternehmen einsetzt, muss auch die Sicherheit im Blick behalten. Compliance-Experten warnen: Wer die neuen gesetzlichen Anforderungen ignoriert, riskiert empfindliche Strafen – sichern Sie sich daher den kompakten Leitfaden zum EU AI Act. Kostenlosen Umsetzungsleitfaden zum EU AI Act herunterladen
In China bewegen sich die Preise für das HP ZBook X 16 G2 zwischen 12.999 CNY (ca. 1.920 US-Dollar) für das Basismodell und 18.999 CNY (ca. 2.806 US-Dollar) für das Topmodell. Informationen zu einem globalen Verkaufsstart dieser Modellreihe hat HP bisher nicht veröffentlicht. Die Entwicklungen verdeutlichen jedoch den Trend zu einer breiteren Integration der Intel Core Ultra-Plattform über verschiedene Formfaktoren hinweg.

