Der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics steigt mit einem menschenähnlichen Roboter in den hart umkämpften Markt für Haushaltsautomation ein. CLOiD soll lästige Alltagsarbeiten übernehmen und zum zentralen Kommandozentrum für das vernetzten Zuhause werden.
Vom TV-Hersteller zum Roboter-Pionier
Mit CLOiD vollzieht LG eine strategische Wende. In traditionellen Bereichen wie Fernsehern oder Haushaltsgeräten wächst der Markt nur noch langsam. Der Konzern setzt daher auf Robotik als neuen Wachstumstreiber. Sieben Jahre Forschung in Industrierobotik fließen in den neuen Heimassistenten. Das Ziel ist ambitioniert: ein „Zero Labor Home“, ein Zuhause ohne lästige Hausarbeit.
Faltende Hände und lernende KI
Was kann der Roboter-Butler? Seine Stärke liegt in der Beweglichkeit. Zwei Arme mit sieben Gelenken und Hände mit fünf einzeln steuerbaren Fingern ermöglichen filigrane Aufgaben. CLOiD soll Wäsche falten, Gegenstände sortieren oder Lebensmittel in den Kühlschrank räumen können – Tätigkeiten, die für Maschinen bislang eine große Hürde darstellten.
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Angetrieben wird dies von einer speziellen KI namens „Affectionate Intelligence“. Sie soll dem Roboter beibringen, sich an Haushaltsroutinen und Vorlieben der Bewohner anzupassen. Ein eigener Chip, Kameras und Sensoren in seinem Kopf ermöglichen die Navigation und Interaktion. LG positioniert CLOiD so als fürsorglichen „Ambient Care Agent“.
Das vernetzte Zuhause auf Kommando
Die größte Stärke könnte die nahtlose Integration in LGs bestehende Smart-Home-Welt sein. CLOiD ist als Kommandostation für Geräte mit LG ThinQ und den Self-Driving AI Home Hub (Q9) konzipiert. Er könnte die Waschmaschine starten, wenn niemand zuhause ist, oder Ofen und Kühlschrank aufeinander abstimmen, um ein Essen vorzubereiten.
Auf der CES in Las Vegas zeigte LG, wie der Roboter mehrstufige Prozesse managt. Er soll vor allem die unbeliebtesten Aufgaben übernehmen: Kochen, Abwaschen und Wäsche. Die Vision ist ein Zuhause, in dem die Technik die Bedürfnisse der Bewohner vorausahnt.
Ein Rennen mit Tesla und Co.
LG betritt mit CLOiD ein aufstrebendes, aber heiß umkämpftes Feld. Konkurrenz kommt von Projekten wie Teslas Optimus oder 1X NEO, die ebenfalls den heimischen Helfermarkt erobern wollen. Der Markt für Haushaltsroboter könnte in den kommenden Jahren einen Milliardenwert erreichen.
Um aufzuholen, hat LG ein eigenes Robotik-Labor gegründet und arbeitet mit externen Spezialisten zusammen. Die Strategie: Die eigene Hardware- und Smart-Home-Expertise mit roboterspezifischem Know-how kombinieren, um schneller ein konkurrenzfähiges Produkt zu entwickeln.
Wann kommt der Butler nach Hause?
Trotz der vielbeachteten Präsentation auf der CES bleiben entscheidende Fragen offen. LG hat weder einen konkreten Veröffentlichungstermin noch einen Preis für CLOiD genannt. Analysten werten den Schritt dennoch als langfristiges Bekenntnis zur Robotik als Geschäftsfeld.
Der Weg vom beeindruckenden Tech-Demo zum zuverlässigen Alltagshelfer ist jedoch lang. Nun muss LG beweisen, dass CLOiD im chaotischen echten Zuhause sicher, praktisch und robust funktioniert. Mit seinem Roboter-Butler hat der Konzern aber klar signalisiert: Die nächste Generation der Hausautomation soll seinen Namen tragen.
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