Die LG gram AI 2026-Serie kombiniert ultraleichte Gehäuse mit sogenannten „Dual AI“-Fähigkeiten – einer Mischung aus lokaler Prozessorleistung und cloudbasierten Diensten wie Microsoft Copilot+.
Aerominum-Legierung macht den Unterschied
Das Herzstück der neuen Modelle ist das Aerominum-Material, eine spezielle Legierung, die das Gehäusegewicht um 40 Gramm senkt. Gleichzeitig steigt die Kratzfestigkeit im Vergleich zu den Vorgängermodellen um beeindruckende 135 Prozent. Ein klarer Vorteil für Vielreisende und Berufspendler, die ihr Gerät täglich im Rucksack oder der Tasche transportieren.
Drei Modellreihen für unterschiedliche Ansprüche
LG unterteilt die Serie in drei Leistungsklassen: Pro AI, Standard AI und Book AI. Die Unterschiede liegen vor allem bei Prozessor und Arbeitsspeicher.
Das Spitzenmodell LG gram Pro AI ist wahlweise mit einem AMD Ryzen 7 oder Intel Core U5 erhältlich. Entscheidend für KI-Anwendungen: Die integrierte Neural Processing Unit (NPU) schafft 50 Billionen Operationen pro Sekunde (TOPS). Kombiniert mit 32 Gigabyte LPDDR5X-Arbeitsspeicher sollen selbst anspruchsvolle KI-Aufgaben flüssig laufen.
Die Standard-AI-Reihe kommt als 14-Zoll-Modell mit einem Gewicht von nur 1.120 Gramm daher. Ein Intel Core U7-Prozessor und ein 72-Wh-Akku sorgen für ordentlich Leistung und Ausdauer. Für preisbewusste Käufer gibt es das LG gram Book AI mit 15 Zoll Bildschirmdiagonale, Intel Core U5 und zwei SSD-Steckplätzen für reichlich Speicherplatz.
Preise und Verfügbarkeit: Erste Rabatte schon im Handel
Die neuen Geräte sind bereits im Handel gelistet – und erste Preisbewegungen zeichnen sich ab. Das LG 2026 gram AI 16 (Modell 16Z95U-GS5CK) etwa wurde am gestrigen Sonntag in ausgewählten Märkten deutlich günstiger angeboten: Statt 3.240.000 Won (umgerechnet rund 2.100 Euro) kostet es nun 1.790.010 Won (etwa 1.160 Euro). Das 16-Zoll-Modell bietet ein WQXGA-IPS-Display mit 144 Hertz Bildwiederholrate, einen AMD Ryzen AI 5 435 und einen 77-Wh-Akku mit einer Laufzeit von bis zu 27 Stunden. Trotz der Größe bleibt LG der Leichtbau-Philosophie treu: Das Gerät wiegt gerade einmal 1.199 Gramm.
Auch das LG gram Pro 2-in-1 ist bereits gelistet – mit einem Preis von rund 2.300 Euro. Das 16-Zoll-Convertible mit 360-Grad-Scharnier, Intel Core Ultra 7 und 2-Terabyte-SSD bringt es auf gerade einmal 1,4 Kilogramm. LG bezeichnet es als das derzeit leichteste 16-Zoll-Convertible am Markt.
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Konkurrenz schläft nicht: Lenovo und Thunderobot mischen mit
Die Markteinführung fällt in eine week voller Neuheiten im Ultraleicht-Segment. Bereits am vergangenen Samstag brachte Lenovo in China zwei Konkurrenzmodelle an den Start: das Legion R9000X 2026 mit OLED-Display und AMD Ryzen AI Max+-Prozessoren sowie das Lecoo Air 14, ein nur 990 Gramm leichtes Produktivitäts-Notebook mit Intels neuer Wildcat-Lake-Architektur.
Einen Tag später, am Sonntag, präsentierte Thunderobot das Zero Air 16 Little Dragon Racing Edition. Mit 1,64 Kilogramm zwar schwerer, setzt das Gerät auf ein Carbon-Gehäuse und kombiniert einen Intel Core Ultra 7 mit einer Nvidia RTX 5070-Grafikkarte – eine klare Ansage für die leistungsorientierte Zielgruppe.
Branche im Umbruch: KI-Chips werden zum Standard
Die Entwicklung ist kein Zufall. Bereits Ende März waren in Indien Preislisten für mehrere 2026er LG-Modelle aufgetaucht – darunter das 999-Gramm schwere Gram 14 und die mit RTX 3050 ausgestatteten Gram 16 und 17. Der Trend zu KI-fähiger Hardware ist branchenweit zu beobachten.
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Aktuellen Berichten zufolge testen Hersteller wie HP und Lenovo einen dedizierten KI-Beschleuniger von Samsung. Der Chip mit dem Codenamen GAIA basiert auf einem 4-Nanometer-Verfahren und soll in künftigen PC-Generationen zum Einsatz kommen. LG positioniert sich mit der neuen gram-serie frühzeitig in diesem wachsenden Marktsegment.

