LG bringt mit dem 45-Zoll-OLED-Monitor eine flexible Bildschirmlösung, die zwischen hoher Auflösung und extremer Bildwiederholrate wechselt.
Der südkoreanische Elektronikkonzern hat sein Premium-Portfolio erweitert: Der UltraGear Evo 45GX950B-B ist seit dem 11. Mai 2026 in den USA erhältlich. Mit einem Preis von umgerechnet rund 1.850 Euro zielt das Gerät auf Enthusiasten, die sowohl cineastische Immersion als auch Wettkampf-taugliche Performance suchen.
Die Dual-Mode-Technologie im Detail
Herzstück des Monitors ist ein 44,5 Zoll großes WOLED-Panel der dritten Generation mit MLA+-Technologie. LGs „Dual-Mode“-Funktion erlaubt zwei Betriebsmodi:
- Maximale Auflösung: 5K2K (5120×2160 Pixel) bei 165 Hertz
- Maximale Geschwindigkeit: 5120×1080 Pixel (Ultra-Wide-FHD) bei 330 Hertz
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Die Reaktionszeit liegt bei 0,03 Millisekunden (GtG), die 800R-Krümmung soll das periphere Sehen optimieren. KI-gestützte Funktionen wie Upscaling und Szenenoptimierung sorgen dafür, dass auch niedrig aufgelöste Inhalte auf der großen Leinwand scharf wirken.
Helligkeit und Farbraum auf OLED-Niveau
Mit einer Spitzenhelligkeit von 1.300 Nits und 98,5 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung setzt der Monitor Maßstäbe. Die DisplayHDR True Black 400-Zertifizierung garantiert tiefe Schwarzwerte. Anschlussseitig stehen HDMI 2.1, DisplayPort 2.1 sowie ein USB-C-Port mit 90 Watt Power Delivery bereit – genug, um moderne Gaming-Notebooks direkt mit Strom zu versorgen.
Rollout und Preise: Japan als nächster Markt
Nach dem US-Start folgt die Markteinführung in Japan. Dort läuft die Vorbestellungsphase bis zum 10. Juni 2026, der offizielle Verkauf beginnt am 11. Juni. Der japanische Preis liegt regulär bei 329.800 Yen (rund 1.950 Euro), im Vorbestellungszeitraum gewährt LG einen Rabatt auf 259.800 Yen (etwa 1.540 Euro).
Wettbewerb: LG unter Druck
Die Markteinführung fällt in eine Phase intensiven Wettbewerbs. Laut Marktforschern von TrendForce hat ASUS Republic of Gamers (ROG) LG, Samsung und Dell im OLED-Monitor-Segment im Jahr 2025 überholt. ASUS brachte erst Anfang der Woche eigene Modelle wie den 34-Zoll-Strix OLED XG34WCDMS mit 280 Hertz und 1.300 Nits Spitzenhelligkeit.
Die Marktdurchdringung von OLED-Technologie im Gaming-Bereich hat einen kritischen Punkt erreicht: Bei Monitoren über 650 Euro liegt der OLED-Anteil inzwischen bei über 90 Prozent. Hersteller müssen sich daher über spezielle Features wie LGs Dual-Mode-Konzept differenzieren.
Branchentrend: KI und Flexibilität als Verkaufsargument
Der Monitor-Launch reiht sich ein in eine Woche voller Hardware-Neuigkeiten. Erst am Dienstag kündigte Google mit „Googlebook“ Laptops für seine Gemini-KI an, Lenovo erneuerte seine ThinkPad- und ThinkStation-Reihen mit „Copilot+“-KI-PCs. Die Botschaft der Branche ist klar: Premium-Hardware muss sich intelligent an den Nutzer anpassen – nicht nur rohe Leistung bieten.
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Ausblick: Wird sich das Dual-Mode-Konzept durchsetzen?
Ob LGs Strategie aufgeht, hängt maßgeblich von der Software-Unterstützung und der Benutzerfreundlichkeit des Moduswechsels ab. Kommende Grafikkarten-Generationen wie die erwarteten AMD Radeon RX 9050 werden Displays benötigen, die sowohl hochauflösende 5K-Signale als auch extreme Bildwiederholraten verarbeiten können.
Der japanische Marktstart am 11. Juni wird ein wichtiger Indikator für die globale Akzeptanz des 1.850-Euro-Monitors sein. Für LG geht es nicht nur um ein weiteres Produkt – sondern um die Rückeroberung von Marktanteilen in einem Segment, das zunehmend von Spezialfunktionen und KI-Integration lebt.

