LG UltraGear-evo: 52-Zoll-5K2K-Monitor mit 240 Hz vorgestellt

Hersteller bringen 5K2K-Gaming-Monitore, nachhaltige Business-Displays und Kreativ-Screens. Universal Display verzeichnet Umsatzrückgang im Q2.

Der Markt für Displays und Peripherie erlebt Ende Juli 2026 einen regelrechten Innovationsschub. LG, Philips, Acer und ASUS bringen neue Hardware auf den Markt, die vor allem auf hochauflösendes Gaming, produktives Arbeiten und kreative Workflows abzielt. Im Fokus stehen dabei 5K2K-Auflösungen, offene Anpassungsmöglichkeiten und verbesserte Konnektivität.

LG und Acer setzen auf Hochleistungs-Gaming

LG hat am 29. Juli seine UltraGear-evo-Serie vorgestellt – darunter Modelle, die bereits auf der CES 2026 für Aufsehen sorgten. Das Flaggschiff G9 mit 52 Zoll gilt als größtes 5K2K-Display mit 240-Hertz-Bildwiederholrate. Ebenfalls neu: der 39-Zoll-GX9, der als erster OLED-Monitor seiner Größe mit 5K2K-Auflösung und einer Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden punktet. Für kompaktere Setups bringt LG den 27-Zoll-GM9 mit 5K-Auflösung und Hyper-Mini-LED-Technologie an den Start. Die neuen Modelle sind zunächst exklusiv über Microless in den Vereinigten Arabischen Emiraten erhältlich.

Nur einen Tag später zog Acer nach: Der Hersteller kündigte eine breite Palette an Predator- und Nitro-Monitoren an, die zwischen Ende 2026 und Anfang 2027 erscheinen sollen. Der Predator XB273K 3D bietet brillenfreies 3D-Sehen in 4K-Auflösung bei 180 Hertz – verfügbar voraussichtlich im vierten Quartal 2026 für rund 1.499 Euro. Wer auf maximale Flüssigkeit setzt, findet im Nitro XV273U F5 ein Display mit 540 Hertz in QHD-Auflösung oder bis zu 1.000 Hertz in HD. Ergänzend plant Acer den 34-Zoll-QD-OLED-Monitor Predator X34 F1 mit 360 Hertz für das dritte Quartal 2026.

Philips setzt auf Nachhaltigkeit und Sicherheit im Büro

Philips hat am 31. Juli sieben neue Business-Monitore der B-Line vorgestellt, die von 24 bis 27 Zoll reichen. Die Geräte legen den Fokus auf sichere Verbindungen und Umweltfreundlichkeit: Integrierte 5-Megapixel-Webcams unterstützen die Gesichtserkennung von Windows Hello. Die meisten Modelle verfügen über USB-C-Docking mit bis zu 100 Watt Ladeleistung, RJ45-Ethernet-Anschlüsse und Daisy-Chaining für die Verkettung mehrerer Bildschirme. Gefertigt werden die Monitore aus 85 Prozent recyceltem Kunststoff, dazu gibt es fünf Jahre Garantie. Die Preise bewegen sich zwischen 209 und 359 Euro.

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Im Segment der ultrawide Produktivitätsmonitore positioniert Philips den 34B2U5600C mit 34-Zoll-VA-Panel im 21:9-Format. Ein integrierter Smart-KVM-Switch erlaubt die Steuerung mehrerer Geräte mit einem Satz Tastatur und Maus. Der PowerSensor reduziert den Energieverbrauch um bis zu 80 Prozent, sobald der Nutzer den Platz verlässt. Für Multitasking bestens geeignet, zeigt sich das Display laut Technik-Testern jedoch weniger ideal für professionelle Farbarbeiten – dafür braucht es spezialisierte Kreativ-Monitore.

ASUS und Keychron: Werkzeuge für Kreative und Tüftler

Für kreative Profis hat ASUS den ProArt PA279CDV auf den Markt gebracht: ein 26,5-Zoll-4K-QD-OLED-Monitor zum Preis von 699 Euro. Mit 1.000 Nits Spitzenhelligkeit und 99 Prozent DCI-P3-Farbraumabdeckung richtet er sich an Fotografen und Videobearbeiter. Eine größere 31,5-Zoll-Variante, der PA329CDV, folgt im September 2026 für 899 Euro. Beide Modelle bieten Mac-kompatible Farbmodi und USB-C mit 96 Watt Ladeleistung.

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Auch bei der Peripherie tut sich etwas: Keychron hat am 30. Juli Open-Source-Firmware für seine Gaming-Mäuse veröffentlicht. Auf GitHub gehostet, erlaubt die Software Nutzern, Tasten neu zu belegen, Beleuchtung anzupassen und DPI-Einstellungen fein zu justieren. Der Schritt zielt darauf ab, eine Community-getriebene Weiterentwicklung von Leistungsverbesserungen und Makros zu fördern – ein Novum in der oft geschlossenen Welt der Gaming-Peripherie.

Universal Display: Schwächeres Quartal, strategischer Ausbau

Die Universal Display Corporation hat am 30. Juli ihre Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2026 vorgelegt. Der Umsatz sank auf 152 Millionen US-Dollar, nach 172 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn lag bei 49 Millionen US-Dollar beziehungsweise 1,06 Dollar pro Aktie. Materialverkäufe steuerten 66 Millionen Dollar bei, Lizenzeinnahmen 81 Millionen Dollar.

Trotz des rückläufigen Umsatzes baut das Unternehmen seine Infrastruktur aus: In Chengdu, China, wurde ein neues OLED-Technologie- und Innovationszentrum eröffnet. Für das Gesamtjahr erwartet Universal Display nun das untere Ende der zuvor genannten Spanne von 630 bis 670 Millionen US-Dollar.