LibreWolf: Neuer Browser-Update verstärkt Kampf gegen Online-Tracking

Der datenschutzfokussierte Browser LibreWolf integriert die neuesten Firefox-Sicherheitspatches mit erweitertem Tracking-Schutz und Anti-Fingerprinting-Techniken.

Der datenschutzfokussierte Browser LibreWolf hat ein wichtiges Update für Windows veröffentlicht. Version 147.0.1-3 integriert die neuesten Sicherheits-Patches von Firefox mit einer einzigartigen Suite an Privatsphäre-Verbesserungen.

Das Projekt setzt damit seine Mission fort, eine sichere und private Internet-Erfahrung ohne die bei Mainstream-Browsern übliche Telemetrie und Datensammlung zu bieten. Als community-gesteuerter Fork von Firefox ist LibreWolf speziell entwickelt, um invasive Tracking- und Fingerprinting-Techniken zu bekämpfen.

Verstärkter Basisschutz gegen Verfolgung

LibreWolf zeichnet sich durch robusten Privatsphärenschutz aus der Box heraus aus. Der Browser eliminiert systematisch Telemetrie und jede Form unerwünschter Datenübertragung zu Server. Kernstück der Strategie ist das vorinstallierte uBlock Origin mit speziellen Filterlisten, die Werbung und Tracker proaktiv blockieren.

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Der Browser geht aggressiv gegen moderne Tracking-Methoden vor. Er entfernt automatisch Tracking-Elemente aus URLs und verhindert so, dass Seiten die Navigation im Web verfolgen können. Zudem aktiviert LibreWolf fortschrittliche Anti-Fingerprinting-Maßnahmen wie Resist Fingerprinting (RFP). Diese Technik, ursprünglich vom Tor-Uplift-Projekt, sorgt dafür, dass alle Browser-Profile einheitlich erscheinen und erschwert so die Erstellung einzigartiger Identifikatoren.

Fokus auf Sicherheit und Nutzerkontrolle

Neben dem Tracking-Schutz implementiert LibreWolf mehrere Sicherheitsverbesserungen, die Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten geben. Der Browser ist so konfiguriert, dass er den Disk-Cache deaktiviert und temporäre Dateien beim Schließen automatisch löscht. So bleibt nur ein minimaler Fußabdruck der Surfaktivitäten zurück.

Die Sicherheit bei Video-Konferenzen wird durch die Begrenzung der ICE-Kandidatengenerierung auf eine einzige Schnittstelle erhöht. Dies hilft, die lokale Netzwerk-IP-Adresse eines Nutzers zu verschleiern.

Als unabhängiger Fork nutzt LibreWolf eigene Einstellungen, Profil-Ordner und Installationspfade. Das ermöglicht eine parallele Installation neben einer Standard-Firefox-Version ohne Konflikte. Im Sinne der Nutzerfreiheit entfernt das Projekt auch Digital-Rights-Management-Technologien (DRM), die die Interaktion mit eigenen Medien und Geräten einschränken können.

Für Windows-Nutzer bietet der Installationsprozess die Option, den LibreWolf WinUpdater zu installieren. Dieses Tool kann für automatische Prüfungen und Installationen zukünftiger Updates konfiguriert werden.

Im Kontext wachsender Datenschutz-Sensibilität

Das Update erscheint zu einer Zeit erhöhter öffentlicher Sensibilität für Online-Überwachung und Datenernte. Da Verbraucher immer besser verstehen, wie ihr digitaler Fußabdruck verfolgt und monetarisiert wird, wächst die Nachfrage nach datenschutzfreundlichen Alternativen zu Big-Tech-Produkten deutlich.

LibreWolf ist ein zentraler Akteur in diesem Feld. Im Gegensatz zu Browsern, die einen „Privatmodus“ anbieten, aber dennoch Daten für ihre Mutterkonzerne sammeln, ist die gesamte Architektur von LibreWolf auf das Prinzip der Datensparsamkeit ausgelegt. Dieser Open-Source-Ansatz fördert Transparenz und Vertrauen, da der Code öffentlich einsehbar ist.

Zukunft und plattformübergreifendes Engagement

Das LibreWolf-Projekt bleibt seinem schnellen Update-Zyklus verpflichtet. Es baut konsistent auf der neuesten stabilen Firefox-Quelle auf, um Nutzern zeitnahe Sicherheits-Patches und moderne Browser-Funktionen zu liefern.

Während sich dieses Update auf Windows konzentriert, bleibt LibreWolf auf mehreren Plattformen verfügbar, einschließlich macOS und verschiedenen Linux-Distributionen. Diese plattformübergreifende Unterstützung ist entscheidend für eine konsistente, private Browser-Erfahrung – unabhängig vom Betriebssystem.

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