LineageOS 23.2 ist da und bringt älteren Smartphones neuen Schwung. Das beliebte Custom-ROM liefert die aktuellen Sicherheitspatches und eine optische Frischzellenkur. Für Geräte ohne Herstellersupport ist das ein entscheidender Update-Schub.
Strategiewechsel: Haupt-Release nur noch alle sechs Monate
Das Projekt passt sich Googles Rhythmus an und veröffentlicht Hauptversionen nun halbjährlich. Die monatlichen Sicherheitsupdates kommen aber weiterhin pünktlich. Das Februar-Update schließt unter anderem eine kritische Lücke im VPU-Treiber.
Nutzer bleiben so vor aktuellen Bedrohungen geschützt – ein klarer Vorteil gegenüber veralteter Original-Software.
Modernes Look-and-Feel mit „Material Expressive“
Die Oberfläche wurde grundlegend überarbeitet. LineageOS setzt nun auf Googles „Material Expressive“-Design. Das bringt neue Farben, überarbeitete Elemente und vollständig anpassbare Schnelleinstellungen.
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- Standard-Apps wie der Musikplayer „Twelve“ oder die Uhr tragen das neue Design.
- Ein erweitertes Dark Theme und Verbesserungen für private Dateibereiche sind enthalten.
- Ein komplett neuer Updater mit frischem Look folgt in Kürze.
Einfaches Upgrade für bestehende Nutzer
Das Update gilt als stabil. Wer bereits ein offizielles LineageOS verwendet, kann in der Regel direkt und ohne Datenverlust updaten. Vor der Installation sollten aber die gerätespezifischen Hinweise im Wiki geprüft werden.
Der Umstieg von einer inoffiziellen Version erfordert den klassischen Weg über eine Custom-Recovery wie TWRP.
Mehr als Software: Ein Statement gegen Elektroschrott
LineageOS 23.2 ist auch ein Zeichen gegen die Wegwerfkultur. Während Hersteller den Support oft nach wenigen Jahren einstellen, ermöglicht die Community eine sichere Weiternutzung. Das schont Ressourcen und den Geldbeutel.
Die Herausforderungen bleiben: Das Projekt hängt von freiwilligen Entwicklern ab. Gleichzeitig erschweren Googles technische Vorgaben die Unterstützung sehr alter Hardware. Der Balanceakt zwischen neuen Features und Kompatibilität geht weiter.





