Link to Windows Beta 1.26101.103.0: Vier Energie-Befehle für Windows-PCs

Die Android-Beta ermöglicht neue Energie- und Update-Befehle für verbundene Windows-Rechner; der allgemeine Starttermin bleibt offen.

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Der Softwarekonzern Microsoft baut den Funktionsumfang seiner Android-Anwendung Link to Windows aus. Nutzer erhalten künftig die Möglichkeit, verbundene Windows-Rechner direkt über ihr Smartphone aus der Ferne zu steuern.

Zu den neuen Optionen gehören das Herunterfahren, der Neustart sowie das Versetzen des Computers in den Energiesparmodus. Bislang beschränkte sich die Fernsteuerungsfunktion des Systems im Wesentlichen auf das Sperren des Bildschirms.

Wie aus Berichten vom 15. und 16. Oktober 2026 hervorgeht, ist die Neuerung in der Beta-Version 1.26101.103.0 der App enthalten. Teilnehmer des entsprechenden Testprogramms können bereits auf die erweiterten Optionen zugreifen.

Der bisherige Sperr-Knopf wird in der überarbeiteten Benutzeroberfläche durch eine umfassendere Schaltfläche für Energiemodi ersetzt. Diese stellt vier Befehle zur Auswahl: das Sperren des Systems, das Versetzen in den Schlafmodus, das Herunterfahren sowie der Neustart des Computers.

Sicherheitsabfragen und Update-Verwaltung

Um Datenverluste zu vermeiden, blendet die Anwendung vor der Ausführung eines Befehls Warnhinweise ein. Nutzer werden darauf aufmerksam gemacht, dass ungespeicherte Arbeiten verloren gehen könnten, bevor das System heruntergefahren oder neu gestartet wird.

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Darüber hinaus integriert Microsoft eine Remote-Verwaltung für ausstehende Systemaktualisierungen. Liegen Updates für das Betriebssystem vor, bietet die mobile Anwendung gesonderte Aktionen an.

Anwender können zwischen der Durchführung der Aktualisierung mit anschließendem Herunterfahren oder einem Neustart nach dem Update-Vorgang wählen. Bei Auswahl dieser Optionen schließt Windows die aktiven Programme automatisch, installiert die Systemdateien und führt die gewählte Energieaktion aus.

Einschränkungen beim Ruhezustand

Trotz der Neuerungen handelt es sich bei der Lösung nicht um einen vollwertigen Remote-Desktop-Zugang. Insbesondere das Versetzen in den Schlafmodus unterliegt technischen Grenzen: Sobald der Rechner in den Ruhezustand wechselt, bricht die Verbindung zum Mobiltelefon ab.

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Die Anwendung weist den Nutzer explizit darauf hin, dass ein Aufwecken des PCs aus der Ferne nicht unterstützt wird. Der Computer muss folglich wieder physisch am Gerät selbst aktiviert werden, da die Anwendung keine Wake-on-LAN-Funktionalität bereitstellt.

Hinsichtlich der Absicherung gegen unbefugte Zugriffe sind bislang noch nicht alle technischen Details bekannt. Den Berichten zufolge nutzt das System für die Übertragung der Steuerungsbefehle aller Voraussicht nach die bereits bestehenden Verknüpfungen über das Microsoft-Konto.

Schrittweise Bereitstellung für Android-Nutzer

Die Verteilung der neuen Werkzeuge hat für erste Nutzerkreise auf Android-Basis begonnen, bleibt vorerst jedoch auf den Kreis der Betreuer und Teilnehmer des Beta-Programms beschränkt. Ein konkreter Termin für die allgemeine Veröffentlichung der finalen Version für alle Anwender steht derzeit noch nicht fest.

Bislang dient Link to Windows primär dazu, Android-Geräte mit dem Windows-Ökosystem zu synchronisieren, um Textnachrichten zu verwalten, Telefonate weiterzuleiten, Fotos zu synchronisieren oder Dateien zu übertragen. Während eine Fernsteuerung der PC-Energieoptionen bisher nur über Programme von Drittanbietern realisierbar war, führt Microsoft diese Möglichkeit nun als festen Bestandteil in die eigene Systemumgebung ein.