Der Mac erlebt dieser Tage eine Innovationsoffensive: Während Logitech sein erstes faltbares Modell präsentiert, treiben Open-Source-Entwickler die Unterstützung für alte und neue Apple-Hardware voran.
Faltbarer Begleiter für unterwegs
Logitech hat am 24. Juni 2026 mit der Mobi Fold seine erste zusammenklappbare Maus vorgestellt. Das Gerät lässt sich auf die Hälfte seiner Größe falten und ist speziell für mobile Nutzer konzipiert. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 105 Euro.
Die Maus unterstützt Bluetooth-Verbindungen mit macOS, iPadOS, Windows und Android. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 30 Tage – und das Aufladen geht rekordverdächtig schnell: Eine Minute Ladezeit reicht für 22 Stunden Betrieb.
Solar-Tastatur und leichte Gaming-Maus
Bereits Anfang der Woche rückte Logitech weitere Mac-kompatible Peripherie ins Rampenlicht. Die Signature Slim Solar+ K980 for Mac kommt ganz ohne Kabel und Steckdose aus – ihr Solarantrieb macht herkömmliches Laden überflüssig. Das Gehäuse besteht aus recyceltem Kunststoff, die Tastatur ist für zehn Millionen Anschläge ausgelegt.
Weitere aktuelle Modelle im Überblick:
- MX Keys S for Mac: Vollformat-Bluetooth-Tastatur, derzeit für rund 55 Euro im Angebot
- MX Keys Mini: Kompakte Variante, aktuell für etwa 72 Euro, Akkulaufzeit von zehn Tagen mit aktivierter Hintergrundbeleuchtung
- G304X SUPERLIGHT: Ultraleichte Gaming-Maus mit nur 59 Gramm, 44K-Sensor und 130 Stunden Akkulaufzeit – erschienen am 22. Juni
Open-Source: Neue Treiber für den Power Mac G5
Die Open-Source-Gemeinde lässt die Mac-Community nicht im Stich – selbst bei betagter Hardware. Entwickler Pavel Ondračka hat am 23. Juni bedeutende Verbesserungen an den R300 Gallium3D-Treibern vorgestellt. Die Updates richten sich speziell an den Power Mac G5 mit Radeon-9000-Grafik und beheben Probleme mit indizierten Zeichenvorgängen und Farbmischungen.
Die Patches fließen in den Mesa-26.2-devel-Zweig ein. Ein stabiler Release ist für August 2026 geplant.
Vielreisende aufgepasst: Die neue Logitech Mobi Fold ist die erste faltbare Maus, die dank 30-Tage-Akku und 1-Minute-Ladung für 22 Stunden Betrieb keine Kompromisse macht. Holen Sie sich jetzt den kompakten Begleiter für unterwegs. Jetzt Mobi Fold entdecken
Radix: Speicheranalyse ohne Schnüffelei
Für aktuelle Macs gibt es ebenfalls Neues: Radix heißt ein frisch veröffentlichter Open-Source-Festplattenanalysator. Die App setzt auf macOS 14.0 und neuer auf und visualisiert die Speicherbelegung in einem interaktiven Sonnendiagramm. Besonders lobenswert: Radix kommt komplett ohne Telemetrie aus – keine Daten verlassen den Rechner.
Swift Package Index wechselt zu Apple
Am 23. Juni wurde bekannt, dass der Swift Package Index, eine wichtige Suchmaschine für Open-Source-Swift-Pakete, unter das Dach von Apple schlüpft. Unmittelbare Änderungen für Entwickler stehen nicht an, doch Apple kündigte für die Zukunft Funktionen wie Paketsignierung und Identitätsprüfungen an – ein Schritt zu mehr Sicherheit im Swift-Ökosystem.
Sicherheitslücke in Kandji entdeckt
Nicht nur Gutes gibt es zu berichten: Sicherheitsforscher von XM Cyber haben am 24. Juni eine Methode veröffentlicht, mit der normale Benutzerkonten Enterprise-Sicherheitstools umgehen können. Die Schwachstelle betrifft die Sicherheitssuite Kandji und trägt die Kennung CVE-2026-39118.
Orion-Browser: Schneller als Safari und Chrome
Als echte Alternative zu Chromium-basierten Browsern positioniert sich der Orion-Browser. Er setzt auf WebKit und erzielte in aktuellen Tests beachtliche Speedometer-Werte: 34,5 Punkte – deutlich mehr als Safari (33,5) und Chrome (25,6). Orion verbraucht zudem deutlich weniger Arbeitsspeicher als Chromium-Alternativen, bleibt aber kompatibel mit Erweiterungen für Chrome und Firefox.
Schluss mit klobigen Mäusen im Gepäck: Die Mobi Fold von Logitech faltet sich auf die Hälfte zusammen und bietet mit 30 Tagen Laufzeit und rekordverdächtiger Schnellladung alles, was mobile Profis brauchen. Mehr zur faltbaren Maus erfahren
Goldfish: KI-Gedächtnis lokal auf dem Mac
Für KI-Profis gibt es Goldfish – eine lokale Gedächtnisschicht für den Mac, die im Juni 2026 vorgestellt wurde. Die Software speichert Arbeitskontexte lokal in einer SQLite-Datenbank und unterstützt Textgenerierung in Anwendungen wie Slack und Notion über Azure OpenAI. Der Clou: Die Daten verlassen nie den eigenen Rechner, externe Trainingsdatensätze werden vermieden.

