LRZ-Authentifizierung: LDAP-Migration auf neue Server heute

Das Leibniz-Rechenzentrum migriert seinen LDAP-Dienst auf neue Server mit geänderten IP-Adressen, um die Stabilität des Münchner Wissenschaftsnetzes zu erhöhen.

Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) führt am heutigen Vormittag eine umfassende technische Modernisierung seiner Authentifizierungsinfrastruktur durch. Im Zentrum dieser Maßnahme steht die Umstellung des LDAP-Verzeichnisdienstes (Lightweight Directory Access Protocol) unter der Adresse mwnauth.sim.lrz.de auf eine neue Servergeneration. Die Arbeiten wurden für den Zeitraum zwischen 08:00 Uhr und 10:00 Uhr angesetzt und markieren einen wichtigen Schritt zur Aufrechterhaltung der Betriebssicherheit innerhalb des Münchner Wissenschaftsnetzes (MWN).

Die Migration ist Teil laufender Bestrebungen, die Belastbarkeit und Skalierbarkeit der zentralen Identitätsmanagement-Systeme zu gewährleisten. Als Dienstleister für die Münchner Universitäten und diverse Forschungseinrichtungen ist das LRZ auf hochverfügbare Verzeichnisdienste angewiesen, die den Zugriff auf eine Vielzahl digitaler Ressourcen regeln.

Technische Details der IP-Adressänderung

Ein wesentlicher Aspekt dieser Umstellung betrifft die Netzwerkarchitektur des Dienstes mwnauth.sim.lrz.de. Mit dem Wechsel auf die neue Hardwareumgebung geht eine Änderung der IP-Adressen einher, über die der Dienst im Netz erreichbar ist. Bisher wurde das Verzeichnis über den Adressbereich 129.187.254.25/26 angesprochen.

Im Zuge der aktuellen Migration erfolgt der Übergang auf zwei spezifische neue Servereinheiten, die unter den Bezeichnungen mwnauth4 und mwnauth5 geführt werden. Diese sind künftig über die IP-Adressen 129.187.254.244 beziehungsweise 129.187.254.245 adressierbar. Für Administratoren von dezentralen Systemen, die diesen Authentifizierungsdienst nutzen, bedeutet dies unter Umständen eine notwendige Anpassung von Firewall-Regeln oder Access Control Lists (ACLs), um die fortlaufende Kommunikation mit den neuen Endpunkten sicherzustellen.

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Kontinuität der Dienste und Systemstabilität

Trotz der tiefgreifenden Änderungen an der zugrundeliegenden Infrastruktur hat das Leibniz-Rechenzentrum im Vorfeld mitgeteilt, dass keine nennenswerten Ausfälle oder Beeinträchtigungen für die Nutzer zu erwarten sind. Die Planung der Maßnahme sah vor, den Übergang so nahtlos wie möglich zu gestalten, um den Forschungs- und Lehrbetrieb nicht zu stören.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Diensten, die unmittelbar auf das LDAP-Verzeichnis angewiesen sind. Hierzu zählt primär die Plattform eduVPN, die einen gesicherten Fernzugriff auf das Universitätsnetz ermöglicht, sowie das interne LRZ-Telefonbuch. Laut Angaben des Rechenzentrums ist für diese Anwendungen ein unterbrechungsfreier Betrieb vorgesehen. Die Redundanz durch die Aufteilung auf zwei neue Server (mwnauth4 und mwnauth5) dient hierbei zusätzlich der Absicherung gegen punktuelle Hardwarefehler und erhöht die allgemeine Fehlertoleranz des Systems.

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Solche Wartungsfenster sind in der IT-Infrastruktur großer akademischer Rechenzentren routinemäßige, aber kritische Ereignisse. Sie stellen sicher, dass die Authentifizierungsprozesse, die als Torwächter für sensible Daten und Rechenressourcen fungieren, dem aktuellen Stand der Technik entsprechen. Mit dem Abschluss der Umstellung am Vormittag verfügt das LRZ über eine modernisierte Basis für die Identitätsprüfung innerhalb seiner weitverzweigten Netzwerkumgebung.