Der Schweizer Datenschutzspezialist Proton hat am heutigen Dienstag eine grundlegende Überarbeitung seines KI-Chatbots Lumo vorgestellt. Mit Lumo 2.0 will das Unternehmen zu den führenden Anbietern künstlicher Intelligenz aufschließen – und setzt dabei weiterhin auf maximale Privatsphäre.
Neue Funktionen und zwei Leistungsstufen
Die aktualisierte Version bringt gleich mehrere technische Neuerungen mit sich. Neben verbesserten Analysefähigkeiten und einem sogenannten „Denkmodus“ können Nutzer nun auch Bilder generieren und analysieren lassen. Eine optimierte Websuche liefert zudem Quellenangaben zu den Ergebnissen.
Proton bietet Lumo 2.0 in zwei Varianten an: Lumo 2.0 Lite und Lumo 2.0 Max. Die internen Leistungstests zeigen beeindruckende Fortschritte. Laut Unternehmensangaben steigerte sich die Lite-Version um 127 Prozent, die Max-Version sogar um 240 Prozent auf dem branchenüblichen AI-Index.
Proton-CEO Andy Yen zeigt sich zuversichtlich: „Die Max-Version erreicht jetzt das Niveau führender Modelle großer KI-Entwickler.“ Damit schließe man die funktionale Lücke zum Wettbewerb.
Datenschutz als Trumpfkarte
Ein entscheidendes Alleinstellungsmerkmal bleibt die Zero-Access-Verschlüsselung – alle Chatverläufe sind selbst für Proton nicht einsehbar. Während eine kostenlose Basisversion weiterhin verfügbar ist, kostet das „Lumo Plus“-Abo zehn Euro monatlich und ermöglicht unbegrenzte Nutzung.
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Erste Tests der Bildgenerierung zeigen allerdings kleinere Schwächen bei der Darstellung von Schriftzeichen in generierten Grafiken.
UpNote überholt Notion: Neue Ranking-Spitze
Neben Protons KI-Offensive sorgt eine aktuelle Marktanalyse für Aufsehen. Das Technologieportal XDA Developers hat UpNote zur führenden Alternative zu Plattformen wie Notion gekürt. Die App überzeugte vor allem durch ihren ablenkungsfreien Editor und die nahtlose Synchronisation zwischen verschiedenen Betriebssystemen.
Anders als viele Konkurrenten setzt UpNote auf ein Einmalzahlungsmodell statt monatlicher Abos – ein klarer Wettbewerbsvorteil. Im Ranking verwies die Anwendung etablierte Größen wie Obsidian und Evernote auf die Plätze.
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Android-Ökosystem: Die Spezialisten im Detail
Nach einem 30-tägigen Test, der gestern endete, zeichnet sich ein klares Bild der Stärken einzelner Notiz-Apps ab:
- Google Keep: Die beste Wahl für Schnelligkeit
- Notion: Unschlagbar bei komplexen Projekten
- Obsidian: Führend beim Datenschutz
- Microsoft OneNote: Die Nummer eins für handschriftliche Notizen
Weitere Empfehlungen umfassen Samsung Notes für Galaxy-Geräte, Standard Notes mit seinen Verschlüsselungsstandards und Zoho Notebook für sein ansprechendes Design.
KDE Plasma: Stabilitätsupdate für Linux-Nutzer
Ebenfalls heute veröffentlicht wurde das Update auf KDE Plasma 6.7.2. Die neue Version behebt kritische Stabilitätsprobleme, die Produktivitätsabläufe beeinträchtigten – darunter ein häufiger Absturz bei Multi-Monitor-Setups mit variablen Bildwiederholraten. Zudem verbessert das Update die Chromium-basierte Videowiedergabe im Vollbildmodus unter Wayland, was besonders Linux-Nutzern von webbasierten Notiz-Tools zugutekommt.

