Luna Ultra: Neue Gimbal-Kamera mit Leica-Optik für 729 Euro

Insta360 bringt Magnetmonitor für Selfies, Luna Ultra startet mit Leica-Optik als Gimbal-Kamera für 729 Euro.

Hersteller setzen auf modulare Zubehörlösungen und leistungsstarke Gimbal-Systeme, die auch anspruchsvolle Filmaufnahmen ermöglichen sollen.

Anzeige

Moderne Smartphones von Apple, Samsung und Google bieten zwar beeindruckende Kameras, doch die komplexe Technik dahinter sorgt oft für Unsicherheit. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen die 53 wichtigsten Begriffe rund um Ihr Mobilgerät in einfachen Worten. Kostenloses PDF-Lexikon jetzt gratis sichern

Externer Monitor fürs Smartphone: Insta360 Snap Selfie Screen

Ein zentraler Trend ist die Nutzung der rückseitigen Hauptkamera für Selbstaufnahmen – bisher ein Dilemma, da der Nutzer den Bildausschnitt nicht sehen kann. Insta360 bietet mit dem Snap Selfie Screen eine elegante Lösung: Ein magnetischer Monitor wird auf der Rückseite des Smartphones befestigt und zeigt das Live-Bild der hochwertigen Hauptoptik an.

Das System arbeitet mit einer Verzögerung von nur 30 Millisekunden und verfügt über einen Touchscreen zur Steuerung. Es ist sowohl mit nativen Kamera-Apps als auch mit Drittanbieter-Software kompatibel. Mitte Juni 2026 veröffentlichte das Unternehmen das Firmware-Update 1.0.17.0, das die Leistung im Querformat für Geräte von Samsung, Google, OnePlus und Apple optimiert. Bereits im März 2026 war ein Update-Tool für Windows und macOS erschienen.

Der Preis spiegelt den Spezialcharakter des Zubehörs wider: Die Standardversion kostet rund 86 Euro, eine Variante mit integrierter Beleuchtung und einstellbarer Farbtemperatur liegt bei etwa 96 Euro.

Luna Ultra: Kompaktes Kraftpaket mit Leica-Optik

Im Juni 2026 betrat mit der Luna Ultra ein neuer Akteur die Bühne der High-End-Gimbal-Kameras. Das Gerät entstand in Zusammenarbeit mit Leica und soll Kinotauglichkeit im Taschenformat bieten.

Die technischen Daten können sich sehen lassen: Ein 1-Zoll-8K-Sensor arbeitet mit einem Leica-Summicron-Objektiv zusammen. Ein zweites Teleobjektiv mit 1/1,3-Zoll-Sensor ermöglicht bis zu 6-fachen verlustfreien und 12-fachen Gesamtzoom. Die Kamera zeichnet 8K-Video mit 30 Bildern pro Sekunde auf und unterstützt professionelle Formate wie Dolby Vision und 10-Bit-I-Log.

Drei Features stechen besonders hervor

  • Fernüberwachung: Ein abnehmbarer 2-Zoll-OLED-Touchscreen dient als Fernbedienung – bis zu 20 Meter Entfernung sind möglich.
  • Speicher und Akku: 47 GB interner Speicher lassen sich per microSD auf bis zu 1 TB erweitern. Der 1550-mAh-Akku erreicht 80 Prozent Ladung in nur 23 Minuten.
  • Stabilisierung: Eine mechanische 3-Achsen-Stabilisierung sorgt für verwacklungsfreie Aufnahmen.
Anzeige

Wer hochwertige Kamera-Hardware nutzt, speichert oft unwiederbringliche Momente und sensible Daten auf seinem Gerät. Damit Ihr Smartphone dabei bestmöglich vor Viren und Zugriffen geschützt ist, empfehlen Experten diese fünf einfachen Sicherheitsmaßnahmen. Gratis-Ratgeber für Smartphone-Sicherheit herunterladen

Marktpositionierung und Wettbewerb

Das Timing der Markteinführung ist strategic gewählt. Seit Dezember 2025 sind bestimmte große Wettbewerber vom US-Markt ausgeschlossen – die Luna Ultra positioniert sich als direkte Alternative.

Die Preisstrategie variiert je nach Region: In den USA liegt der Einstiegspreis bei umgerechnet rund 770 Euro, in Australien bei etwa 750 Euro. Für den europäischen Markt ist die Standardausführung für 729 Euro gelistet, ein umfangreicheres Creator-Paket für 929 Euro. Damit zielt der Hersteller klar auf ambitionierte Hobbyfilmer und semiprofessionelle Content Creator – eine Zielgruppe, die zunehmend bereit ist, in hochwertige mobile Produktionsmittel zu investieren.