Auch fast drei Jahre nach ihrer Einführung bleiben MacBook Pro-Modelle mit Apples M3-Chip auf dem Gebrauchtmarkt begehrt. Mehrere Anbieter listeten Ende August aufgearbeitete Geräte der Reihe, darunter Varianten mit unterschiedlicher Speicher- und Arbeitsspeicherausstattung sowie stark variierenden Preisen je nach Region und Zustand.
Refurbished-Angebot in den USA
Der Anbieter computeroverhauls.com bewarb am 25. August 2026 ein 14-Zoll MacBook Pro (2023) mit M3 Pro-Chip, ausgestattet mit 11-Core-CPU, 14-Core-GPU, 18 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD-Speicher in der Farbe Space Black.
Das Gerät soll laut Angaben des Anbieters eine Batteriegesundheit von 98 Prozent bei lediglich 18 Ladezyklen aufweisen – ein Hinweis auf sehr geringe bisherige Nutzung. Der Preis lag bei 1.349,95 US-Dollar gegenüber einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.999 US-Dollar. Der Anbieter gab zudem eine einjährige Garantie auf das Gerät.
Zwei weitere Angebote aus Japan
Auch auf dem japanischen Markt fanden sich am selben Tag vergleichbare Geräte. Der Anbieter professionalprospecting.com listete ein weiteres 14-Zoll MacBook Pro (2023) with M3 Pro-Chip, 18 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD in Space Black, das nach Angaben des Verkäufers in sehr gutem Zustand sei. Der Preis betrug 108.040 Yen inklusive Steuer, die Lieferung sollte aus der Präfektur Aichi erfolgen.
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Ein drittes Gerät wurde von hain-mosheim.de angeboten: ein 14-Zoll MacBook Pro (2023) mit M3 Pro-Chip, 11-Core-CPU und 14-Core-GPU, jedoch mit größerem Arbeitsspeicher von 36 GB bei gleicher 512-GB-SSD-Kapazität, in der Farbe Silber.
Dieses Modell wies laut Anbieter 92 Ladezyklen und eine Batteriegesundheit von 100 Prozent auf. Der Preis lag bei 89.690 Yen, inklusive Zubehör, jedoch ohne Originalverpackung.
Die Preisunterschiede zwischen den drei Angeboten spiegeln neben Zustand und Region auch die unterschiedliche Speicherausstattung sowie Verkaufskanäle wider, machen aber deutlich, dass M3-basierte MacBook Pro-Modelle weiterhin einen aktiven Zweitmarkt haben.
Fortschritte bei alternativer Software-Unterstützung
Parallel zur anhaltenden Nachfrage nach gebrauchter M3-Hardware meldete das Asahi-Linux-Projekt am 26. August 2026 Fortschritte bei der Unterstützung der M3-Chipgeneration unter Linux. Laut dem Projekt sei die M3-Unterstützung mittlerweile nahezu bereit für einen offiziellen Release.
USB 3.0 und Thunderbolt funktionierten demnach bereits, zudem sei Webcam-Unterstützung hinzugekommen. Gleichzeitig laufe die Arbeit am Bring-up für die Nachfolgechips M4 und M5, während an einer PSCI-Power-Management-Implementierung für den Mainline-Kernel gearbeitet werde.
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Diese Entwicklung dürfte insbesondere für Käufer gebrauchter M3-Geräte relevant sein, die eine Nutzung jenseits von macOS in Erwägung ziehen. Fortschritte bei grundlegenden Funktionen wie USB- und Thunderbolt-Unterstützung erhöhen die praktische Einsetzbarkeit der Geräte unter Linux, auch wenn ein finaler Release durch das Projekt noch aussteht.
Insgesamt zeigen die aktuellen Angebote und die parallele Software-Entwicklung, dass die M3-Generation der MacBook Pro-Reihe trotz neuerer Chipgenerationen weiterhin sowohl auf dem Hardware-Gebrauchtmarkt als auch in der Software-Entwicklergemeinde Beachtung findet.

