M4 iMac im Preisverfall: Apple räumt Lager vor M5-Start

Händler senken M4 iMac Preise vor Apples WWDC26. Neue M5-Modelle und macOS 27 mit KI-Integration stehen bevor.

Der Einstieg in Apples Desktop-Welt wird günstiger – und das hat System.

Schon jetzt senken Händler die Preise für den aktuellen M4 iMac. Auf Amazon fiel der Preis für das 24-Zoll-Modell mit 10-Core-CPU, 24 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicher auf umgerechnet rund 1.700 Euro. Das sind zwar nur gut 40 Euro Rabatt auf den offiziellen Listenpreis – doch der Zeitpunkt verrät mehr. Apple bereitet sich auf den großen Umbruch vor: Neue M5-Prozessoren und ein komplett überarbeitetes Betriebssystem stehen in den Startlöchern.

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Der Countdown zur WWDC läuft

Am 8. Juni 2026 beginnt die Worldwide Developers Conference (WWDC26). Dort wird Apple voraussichtlich macOS 27 vorstellen – ein System, das den endgültigen Schlussstrich unter die Intel-Ära zieht. Nur noch Macs mit M1-Chip oder neuer werden es unterstützen. Parallel dazu arbeitet Apple an vier neuen Mac-Modellen mit M5-Prozessoren. Die aktuelle Preissenkung ist also kein Zufall, sondern Teil eines wohlkalkulierten Übergangs.

Die aktuellen Marktdaten zeigen: Der M4 iMac lag in den letzten 30 Tagen im Schnitt bei rund 1.650 Euro. Über 90 oder 180 Tage hinweg sogar zwischen 1.610 und 1.630 Euro. Die Händler räumen die Lager – und das ist für Schnäppchenjäger die Chance.

M5-Offensive: Vom 24-Zöller bis zur iMac Ultra

Der Sommer 2026 wird für Apple-Fans ein heißer. Vier neue Mac-Modelle mit M5-Chips stehen auf dem Plan. Den Anfang macht ein überarbeiteter 24-Zoll-iMac mit Standard-M5 und neuen Farben. Doch der eigentliche Paukenschlag kommt für Profis: Ein iMac Ultra mit 30-Zoll-Display und M5 Pro oder M5 Max. Der Preis? Rund 3.700 Euro aufwärts.

Auch die anderen Desktop-Modelle werden aufgerüstet: Der Mac mini bekommt M5 und M5 Pro mit 512 Gigabyte Basisspeicher. Das Mac Studio erhält M5 Max und M5 Ultra. Apple setzt weiter auf seine Effizienz-Vorteile bei der Leistung pro Watt. Ob die Lieferketten mitspielen, bleibt abzuwarten.

macOS 27: Siri wird schlauer, das Design flüssiger

Das neue Betriebssystem ist mehr als ein Update – es ist ein Neuanfang. Siri bekommt eine Generalüberholung und soll auf Google Gemini basieren. Das verspricht deutlich natürlichere Gespräche und bessere Funktionsintegration. Zudem arbeitet Apple an einer Touchscreen-optimierten Oberfläche – ein klares Zeichen für künftige MacBook-Hardware. Die Designsprache nennt sich „Liquid Glass“ und setzt auf fließende, transparente Elemente.

Bis dahin gibt es Unterhalt: Das kürzlich veröffentlichte macOS Tahoe 26.5 behebt Enterprise-Probleme wie SMB-Mounting-Fehler und Smart-Card-Logins. Die Grundlage für die Verwaltung der Apple-Intelligence-Funktionen ist gelegt.

Apple Card: Das neue Lockmittel

Doch Apple lockt nicht nur mit Hardware-Rabatten. Ab dem 18. Mai 2026 startet eine neue Apple-Card-Aktion: Wer die Karte abschließt und die neuen AirPods Pro 3 kauft, bekommt umgerechnet rund 230 Euro Cashback – die Kopfhörer sind damit quasi gratis. Der Hintergrund: JPMorgan Chase übernimmt das Apple-Card-Portfolio von Goldman Sachs. Der Deal, im Januar 2026 angekündigt, umfasst rund 18 Milliarden Euro an Kreditkartensalden. Goldman Sachs hatte zuvor rund 320 Euro pro Neukunden ausgegeben – ein teures Geschäft.

Die AirPods Pro 3 selbst bieten jetzt Herzfrequenzmessung und verbessertes Active Noise Cancelling. Der Einstiegspreis liegt bei rund 175 Euro. Für Sparfüchse gibt es die AirPods 4 (seit September 2024) für etwa 100 Euro. Und die AirPods Max 2? Sie bringen Adaptive Audio und USB-C mit verlustfreiem Sound. Ein ehemaliger Apple-Designer verriet, dass die Entwicklung der ersten AirPods Max fünf Jahre dauerte – und dass das Team bewusst auf ein Apple-Logo an den Ohrmuscheln verzichtete. „Wir wollten nicht den Kopf des Nutzers brandmarken“, so das Designteam.

Der Markt für Profis: Dritte bieten Alternativen

Während Apple auf sein eigenes Ökosystem setzt, locken Drittanbieter mit starken Displays. Der HyperX Omen OLED 27q etwa – ein 1440p-QD-OLED-Monitor mit 240 Hertz – ist für umgerechnet rund 370 Euro zu haben. MSI bringt sogar ultra-breite 49-Zoll-Modelle mit 1.000 Nits Spitzenhelligkeit. Für Mac-Nutzer, die auf den großen iMac Ultra warten, sind das spannende Zwischenlösungen.

Ausblick: Was kommt nach dem Sommer?

Der Herbst 2026 wird nicht weniger spannend. Das iPhone 18 Pro soll mit einem 2-Nanometer-Chip und einem verkleinerten Dynamic Island kommen. Im Wearable-Bereich sind Apple Watch Series 11 und Watch Ultra 3 für September angekündigt. Das iPad Pro bekommt 2026 voraussichtlich kein Update – nach dem M5-Refresh Ende 2025 ist Pause. Dafür könnte ein OLED-iPad mini Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheinen.

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Für Käufer heißt das: Wer jetzt beim M4 iMac zuschlägt, bekommt solide Technik zum guten Preis. Wer auf die große KI-Integration und die M5-Leistung wartet, sollte bis nach der WWDC durchhalten. Die Entscheidung ist eine Frage des Timings – und des Budgets.