M4 MacBook Air: Historische Rabatte auf Apples Vorjahresmodell

Händler senken Preise für M4 MacBook Air drastisch. Bis zu 400 Euro Ersparnis durch Lagerräumung wegen M5 und MacBook Neo.

Nach der Einführung der M5-Serie und dem neuen Budget-Modell MacBook Neo räumen Händler ihre Lager. Bestimmte Konfigurationen sind aktuell bis zu 400 Euro günstiger zu haben.

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Massive Preisnachlässe bei Top-Konfigurationen

Amazon, B&H Photo und Best Buy haben eine regelrechte Ausverkaufswelle für das M4 MacBook Air gestartet. Das Gerät kam im März 2025 auf den Markt – jetzt, gut ein Jahr später, folgt die erwartete Abkühlung. Besonders stark betroffen: die hochwertigen Ausstattungsvarianten.

Das 13-Zoll-Modell mit 24 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Terabyte-SSD in der Farbe Sky Blue gibt es bei B&H Photo für umgerechnet rund 1.250 Euro. Das sind fast 225 Euro unter dem ursprünglichen Preis von knapp 1.475 Euro. Auch die Version mit 16 GB RAM und einer Terabyte-SSD ist deutlich günstiger: rund 1.110 Euro statt der ursprünglich veranschlagten 1.300 Euro.

Noch deutlicher wird der Preisverfall beim 15-Zoll-Modell. Erstmals fällt es bei mehreren Händlern unter die 1.000-Euro-Marke. Die Basisversion mit 256 GB Speicher kostet bei Amazon aktuell rund 925 Euro – gestartet war sie bei etwa 1.110 Euro. Wer mehr Leistung sucht, bekommt die 15-Zoll-Variante mit 24 GB RAM und 512 GB SSD für rund 1.200 Euro. Das sind rund 280 Euro Ersparnis.

Warum das M4 MacBook Air weiterhin eine gute Wahl ist

Trotz des neuen M5-Chips ist das M4 MacBook Air alles andere als veraltet. Apple hatte bei der Einführung im Frühjahr 2025 einige grundlegende Verbesserungen vorgenommen. Der wichtigste Punkt: Der Arbeitsspeicher startet nun bei 16 GB – ein lang überfälliger Schritt weg von der 8-GB-Basis, die jahrelang kritisiert wurde.

Der M4-Chip selbst bietet eine 10-Kern-CPU und bis zu eine 10-Kern-GPU. Apple versprach bei der Vorstellung eine doppelt so hohe Leistung wie beim M1 MacBook Air. Für Homeoffice und Videokonferenzen gibt es zudem eine 12-Megapixel-Kamera mit „Center Stage“-Funktion, die den Nutzer automatisch im Bild hält – ein Feature, das bisher dem iPad Pro und teureren Mac-Displays vorbehalten war.

Ein oft übersehenes Detail: Das M4 MacBook Air unterstützt zwei externe 6K-Monitore gleichzeitig, ohne dass das Laptop-Display zugeklappt sein muss. Die M1- und M2-Modelle konnten das nicht. Zusammen mit dem lüfterlosen Design und der versprochenen Akkulaufzeit von rund 18 Stunden bleibt das M4-Gerät eine starke Wahl – selbst neben dem neuen M5.

Der Preisdruck kommt von zwei Seiten

Dass die Rabatte jetzt so heftig ausfallen, hat einen klaren Grund: Apple hat sein MacBook-Portfolio im März 2026 grundlegend umgebaut. Mit der M5-Serie kamen nicht nur das neue MacBook Air und die MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro und M5 Max. Der eigentliche Gamechanger war das MacBook Neo.

Dieses Gerät startet bei umgerechnet rund 555 Euro und nutzt den A18-Pro-Chip aus dem iPhone. Es ist der günstigste Einstieg in das macOS-Universum, den Apple je angeboten hat. Die Folge: Das MacBook Air rutscht in eine klare Mittelklasse-Position. Zwischen dem günstigen Neo und dem teuren Pro bleibt dem Air wenig Spielraum.

Hinzu kommt: Das M5 MacBook Air bietet zwar nur iterative Verbesserungen wie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Aber für viele Käufer ist die Frage nicht „M4 oder M5?“, sondern „M4 zum Schnäppchenpreis oder Neo für noch weniger Geld?“. Die Händler müssen mit Rabatten gegensteuern.

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Der ideale Zeitpunkt für den Kauf

Analysten sehen im aktuellen Preisniveau eine „Value-König“-Situation für das M4 MacBook Air. Der Leistungsunterschied zum M5 ist im Alltag – Surfen, Texten, leichte Bildbearbeitung – verschwindend gering. Wer kein KI-Modell lokal trainieren muss, bekommt mit dem M4 ein hochwertiges Gerät zum Tiefstpreis.

Daten aus den vergangenen Monaten zeigen: MacBooks verlieren im ersten Jahr typischerweise 20 bis 30 Prozent ihres Neupreises. Die aktuellen Rabatte von 19 bis 25 Prozent liegen exakt in diesem Bereich. Der zusätzliche Druck durch das MacBook Neo hat die Händler jedoch zu aggressiveren Aktionen gezwungen.

Der entscheidende Vorteil des M4-Modells: die 16 GB Basis-RAM. Wer heute ein günstiges M4 kauft, sichert sich ein Gerät, das für kommende macOS-Versionen und Software-Updates deutlich besser gerüstet ist als die alten 8-GB-Modelle mit M2 oder M3.

Ausblick: Die Uhr tickt

Die Verfügbarkeit der M4-Modelle wird in den kommenden Wochen schwinden. Sobald Amazon und Best Buy ihre Restbestände verkauft haben, verschwinden die Tiefstpreise. Übrig bleiben dann nur noch generalüberholte Geräte oder Angebote von Drittanbietern – mit oft schwankenden Preisen.

Wer zuschlagen will, sollte sich beeilen. Die aktuellen Rabatte von 300 bis 400 Euro sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die letzten großen Preisnachlässe, bevor das M4 MacBook Air komplett vom Markt verschwindet. Das Gerät bietet Premium-Features wie die 12-MP-Kamera und den Multi-Monitor-Support – ohne den Aufpreis für die 2026er Hardware zahlen zu müssen.