M4 Max: Apples Chip spielt kommendes AAA-Spiel mit 100 FPS

Benchmarks zeigen, dass Apples M4 Max-Chip das Windows-Spiel Pragmata mit fast 100 FPS bewältigt, obwohl es nicht für macOS optimiert ist. Die Leistung nähert sich der von High-End-Gaming-PCs an.

Apples M4 Max-Chip zeigt bei kommenden Windows-Spielen überraschende Leistung. Erste Benchmarks des Sci-Fi-Titels Pragmata zeigen fast 100 Bilder pro Sekunde – trotz fehlender nativer Mac-Unterstützung.

Unerwartete Spieleleistung ohne Optimierung

Die Zahlen, die am Wochenende in Fachforen auftauchten, sind beeindruckend. Ein Mac Studio mit dem Top-Chip M4 Max (16 CPU-, 40 GPU-Kerne) lief eine Demo von Capcoms Pragmata mit stabilen 97 FPS. Das Besondere: Das Spiel läuft nicht nativ auf macOS, sondern über die Kompatibilitätsschicht Crossover 26.

Selbst die Übersetzung der Windows-Grafikbefehle bremste die Leistung kaum aus. Der Chip erreichte die hohe Bildrate bei 1080p und maximalen Grafikeinstellungen – ganz ohne Hilfstechnologien wie Upscaling. Die rohe Rechenkraft des M4 Max scheint für anspruchsvolle Spiele auszureichen.

Technisches Duell: Apple Silicon vs. Spiele-Engine

Die Tests liefern handfeste Daten zum Potenzial von Apple Silicon. Der eingesetzte M4 Max mit seiner 40-Kern-GPU meisterte die hochauflösenden, ray-tracing-fähigen Welten der RE Engine von Capcom. Die effiziente Unified-Memory-Architektur und ausgereifte Übersetzungstools machen es möglich.

Vergleiche zeigen: Windows-Laptops mit einer RTX 4090 erreichen zwar höhere Spitzenwerte. Doch die praktische Spielerfahrung auf dem Mac kommt der von Gaming-PCs überraschend nahe. Für viele Spielszenarien ist der Unterschied kaum noch spürbar.

Mac-Gaming 2026: Ein Wendepunkt?

Das Timing der Benchmarks ist entscheidend. Pragmata erscheint offiziell am 24. April 2026 – eine native Mac-Version ist nicht angekündigt. Die neuen Ergebnisse zeigen: Auch ohne offizielle Unterstützung könnte das Spiel auf Apple-Hardware flüssig laufen.

Das macht Hochleistungs-Macs für eine neue Zielgruppe interessant. Die Nachfrage scheint groß: Lieferzeiten für M4 Max MacBook Pro-Modelle haben sich bereits bis März 2026 verlängert. Kreativprofis und technikbegeisterte Spieler treiben die Nachfrage.

Ausblick: Wohin entwickelt sich die Leistung?

Blickt die Branche auf den April-Release, sind bereits Gerüchte über die Nachfolger im Umlauf. M5 Pro und M5 Max sollen noch in diesem Jahr kommen und die Grafikleistung weiter steigern. Wenn der M4 Max bereits 100 FPS schafft, könnte die nächste Generation endgültig mit Highend-PCs gleichziehen.

Für Spieler, die auf macOS setzen, senden die Benchmarks ein klares Signal: Die Leistung ist da. Der M4 Max etabliert sich als ernstzunehmende Gaming-Plattform – selbst für Titel, die eigentlich nicht für den Mac gedacht sind.