Selbst nach der Einführung des M5-Chips bleiben die M4 Pro und M4 Max die erste Wahl für anspruchsvolle Kreativ-Workflows. Das zeigt ein aktueller Leistungstest aus dem High-End-Gaming-Bereich.
Gaming-Benchmark bestätigt M4-Stärke
Am 28. April 2026 lieferte der Titel Cronos: The New Dawn von Bloober Team einen neuen Beleg für die Grafikpower der Apple-Silizium-Spitze. Technische Tests ergaben: Das M4 Max MacBook Pro erreicht in 1440p-Auflösung stabile 55 bis 65 Bilder pro Sekunde – und das mit aktiviertem Hardware-Raytracing, MetalFX-Upscaling und Frame-Generation.
Zum Vergleich: Das ältere M1 Max Mac Studio schaffte zwar 70 bis 75 fps, allerdings ohne Raytracing. Branchenbeobachter sehen darin einen generationellen Sprung: Die M4-Serie kann komplexe Lichteffekte und Reflexionen erstmals über dedizierte Hardware beschleunigen.
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14-Zoll-MacBook Pro: Der verlässliche Allrounder
Das 14-Zoll-MacBook Pro mit dem Standard-M4-Chip bleibt ein zentrales Modell der Profi-Reihe. Aktuelle Händlerlisten vom April 2026 zeigen das Basismodell (10-Core-CPU, 10-Core-GPU) für umgerechnet rund 1.470 Euro. Die Ausstattung umfasst:
- Liquid Retina XDR Display mit bis zu 1.600 Nits Spitzenhelligkeit
- Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit
Fachmagazine betonen: Während die neuen M5-Notebooks für Alltagsaufgaben beeindruckend schnell sind, sind die M4 Pro und Max für Entwickler, Videoschnitt-Profis und Creator unverzichtbar – sie liefern Dauerleistung unter thermischer Volllast.
Marktsegmentierung: M5 und Neo als neue Stufen
Apples Hardware-Strategie ist nach den Frühjahrs-Launches zunehmend gestaffelt. Im März 2026 erschien das M5 MacBook Air – mit einem Aufpreis von rund 90 Euro gegenüber dem Vorgänger. Das 13-Zoll-Modell startet bei etwa 1.000 Euro, die 15-Zoll-Version bei 1.185 Euro. Dafür verdoppelte Apple den Basisspeicher auf 512 GB.
Der M5-Chip bringt moderate Verbesserungen: 15 Prozent mehr CPU-Leistung und 30 Prozent schnellere Grafik. Besonders auffällig: Jeder GPU-Kern verfügt über einen eigenen neuronalen Beschleuniger, was KI-Workloads bis zu viermal schneller macht als in der Vorgängergeneration. Dennoch bleibt der Unterschied zwischen M4 und M5 im Alltag gering – was den M4 Pro als echtes Arbeitstier für Power-User bestätigt.
Ebenfalls im März kam das MacBook Neo auf den Markt – ein Einstiegsgerät mit dem A18 Pro-Chip aus dem iPhone. Der Preis: ab etwa 545 Euro (450 Euro im Bildungssektor). Das Neo konkurriert direkt mit Chromebooks und günstigen Windows-Laptops. Der Erfolg gibt Apple recht: Berichte vom April zeigen, dass das Gerät nach einer Rekord-Startwoche in mehreren Regionen ausverkauft war.
Preisdruck und Wettbewerb
Während M5 MacBook Air und MacBook Neo die unteren und mittleren Segmente besetzen, geraten die M4 MacBook Pro-Modelle unter Preisdruck. Am 29. April 2026 zeigten Händlerdaten deutliche Schwankungen: Hochwertige M4 Pro-Konfigurationen mit 24 GB RAM und Nano-Textur-Display tauchten auf dem Gebraucht- und Refurbished-Markt zu attraktiven Preisen auf.
Das M5 MacBook Air erlebte bereits Wochen nach dem Start Preisstürze. Bis zum 30. April senkten große Händler den Preis der 15-Zoll-Version auf umgerechnet rund 1.030 Euro – ein Rabatt von etwa 155 Euro. Analysten sehen darin eine bewusste Strategie: Hohe Einstiegspreise, gefolgt von schnellen Reduzierungen, um das Volumen gegen Windows-Konkurrenten zu halten.
Auch auf der Softwareseite tut sich etwas: Berichte vom April 2026 enthüllten ein geheimes Microsoft-Projekt namens Windows K2. Diese interne Qualitätsoffensive, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 begann, soll Windows 11 durch schnellere UI-Reaktionen und geringeren Speicherverbrauch verbessern. Ein Hauptziel: Innerhalb von zwei Jahren die Gaming-Leistung von SteamOS zu erreichen oder zu übertreffen – eine direkte Antwort auf Apples Bemühungen, das MacBook Pro als Spieleplattform zu etablieren.
Strategischer Wandel: Abschied von der Vision Pro
Die Konzentration auf das MacBook-Lineup kommt nicht von ungefähr. Am 30. April 2026 mehrten sich Berichte, dass Apple die Entwicklung des Vision Pro-Headsets eingestellt hat. Das M5-betriebene Gerät, das im Oktober 2025 für 3.199 Euro auf den Markt kam, konnte den Markt nicht beleben: Im vierten Quartal 2025 wurden nur 45.000 Einheiten verkauft.
Das Vision Pro-Team um Mike Rockwell wurde weitgehend umgewidmet – es arbeitet nun an Siri und einem neuen Projekt für KI-gestützte Smart Glasses. Dieser strategische Schwenk zeigt: Apple setzt wieder verstärkt auf seine Kernplattformen MacBook und Apple Silicon als Umsatztreiber. Mit John Ternus, der eine prominentere Rolle in der Produktpriorisierung übernimmt, rücken zuverlässige Hochleistungs-Hardware und weniger experimentelle Spatial-Computing-Geräte in den Fokus.
Ausblick: Die M4-Ära bleibt bestehen
Der Rest des Jahres 2026 dürfte eine phase der Stabilisierung für Apples Laptop-Hierarchie werden. Die M4 Pro und M4 Max MacBook Pros bleiben die Flaggschiff-Modelle, bis die erwarteten Pro- und Max-Varianten des M5-Chips erscheinen. In der Zwischenzeit konzentriert sich das Unternehmen auf Software-Integration: Alle aktuellen Mac-Modelle – vom günstigen Neo bis zum High-End-Mac Pro – unterstützen inzwischen die volle Palette der Apple Intelligence-Funktionen.
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Das M5 MacBook Air hat zwar neue Maßstäbe für KI-Beschleunigung im Consumer-Bereich gesetzt. Doch das überlegene Thermomanagement und die Anschlussvielfalt des M4 Pro sichern ihm seinen Platz in professionellen Umgebungen. Spannend wird, wie Apple auf Microsofts Windows K2-Initiative reagiert – besonders im Wettbewerb um Profi- und Gaming-Marktanteile. Fürs Erste bleibt die M4-Serie der Maßstab für portable Profi-Leistung, gestützt durch ein reifendes Software-Ökosystem, das die hardwarebeschleunigten Grafikfähigkeiten zunehmend nutzt.

