Der Konzern drückt bei seinen Top-Modellen die Preise und bringt mit dem MacBook Neo ein neues Einstiegsgerät an den Start.
Rekordwerte im Benchmark-Test
Die Veröffentlichung von macOS 26.5 Tahoe am 14. Mai hat die wahre Leistung der M5-Architektur freigelegt. Benchmark-Ergebnisse zeigen beeindruckende Werte: Der M5 Max erreicht im Single-Core-Test 4.345 Punkte, im Multi-Core-Bereich knackt er die 30.000er-Marke. Noch bemerkenswerter ist der GPU-Score von 123.000 Punkten – damit übertrifft der Chip etablierte Grafikkarten wie die Nvidia RTX 5070, die bei rund 118.000 Punkten liegt.
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Das Update bügelt zudem mehrere hartnäckige Fehler aus. Ein „Black-Screen“-Problem nach Systemneustarts gehört ebenso der Vergangenheit an wie Abstürze durch Drittanbieter-Inhaltsfilter auf M5-MacBook-Air- und Pro-Modellen. Auch Stabilitätsverbesserungen für SMB-Server, Smart-Card-Login-Probleme und die Safari-Autofill-Funktion wurden behoben.
Ein neues Power-Control-Menü gibt Nutzern feinere Kontrolle über den Energieverbrauch. Technische Analysen des aktuellen 16-Zoll-MacBook-Pro offenbaren zudem einen 99,6-Wattstunden-Akku und verstärkte Displaykabel – eine konstruktive Reaktion auf Verschleißprobleme früherer Generationen.
Preise purzeln – besonders bei den Top-Modellen
Mit der Marktreife der M5-Serie kommen die ersten Preisnachlässe. Das 16-Zoll-MacBook-Pro mit M5 Pro (18-Core-CPU, 20-Core-GPU) fiel Mitte Mai auf ein Rekordtief von umgerechnet rund 2.250 Euro – ein Abschlag von fast 230 Euro. Noch tiefer in die Tasche greifen musste der Handel bei der High-End-Version mit 48 GB RAM und 2 TB SSD: Hier notierte der Preis bei etwa 2.850 Euro, ein Minus von rund 370 Euro.
Auch das 15-Zoll-MacBook-Air mit M5 wird günstiger: Mit rund 1.060 Euro nähert es sich dem Preisniveau der 13-Zoll-Variante. Das Gerät behält die fortschrittliche Neural Engine, die laut Apple 3,5-mal schneller arbeitet als in der M4-Generation, und bietet bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit – und das im lüfterlosen Gehäuse.
Fachhändler listen inzwischen über 50 verschiedene MacBook-Pro-Konfigurationen. Die Spitzenversion mit M5 Max, 128 GB Arbeitsspeicher und 2 TB SSD liegt bei etwa 4.960 Euro. Die Preisbewegungen dürften kein Zufall sein: Analysten erwarten weitere Rabatte zum Memorial-Day-Wochenende, auch auf die Apple Watch Series 11 und ältere M-Modelle.
MacBook Neo: Apples neuer Hoffnungsträger für den Massenmarkt
Am 15. Mai starteten die Vorbestellungen für das MacBook Neo in mehreren internationalen Märkten, darunter Indonesien. Das Gerät markiert einen neuen Ansatz im Einstiegssegment: Statt eines M-Prozessors kommt der A18 Pro Chip zum Einsatz. Der Preis liegt in den USA bei rund 599 Dollar, was etwa 550 Euro entspricht.
Das Neo bietet ein 13-Zoll-Liquid-Retina-Display mit einer Auflösung von 2408×1506 Pixeln. Mit nur 1,2 Kilogramm Gewicht und bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit ist es auf Mobilität getrimmt. Zur Ausstattung gehören WiFi 6E, Bluetooth 6 und eine 1080p-Kamera.
In Indonesien ist das Gerät in zwei Varianten erhältlich: mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher sowie mit 8 GB RAM und 512 GB Speicher – der Aufpreis für die größere SSD beträgt umgerechnet etwa 125 Euro. Apples Lieferkettenziele sehen 10 Millionen ausgelieferte Einheiten vor – das Neo soll zum Volumenbringer werden. Es erscheint in vier Farben (Blush, Indigo, Silber, Citrus) und wird ab dem 22. Mai im regulären Handel erhältlich sein.
Ökosystem wächst zusammen
Die M5-Entwicklung ist eng mit den Wearables und Software-Diensten verknüpft. Apple hat für die zweite Maihälfte persönliche Sessions zur Apple Watch angesetzt, die sich auf Gesundheitsmetriken und Workout-Anpassung konzentrieren. Die Apple Watch Series 11 ist bei Händlern wie Amazon bereits auf umgerechnet rund 275 Euro gefallen – ein Zeichen für Lagerbereinigung vor neuen Modellen.
Zur Apple Watch Series 12 kursieren Gerüchte über einen Launch im September 2026. Sie soll einen neuen Chip im 3-Nanometer-Verfahren erhalten – vermutlich S11 oder S12 genannt. Branchenbeobachter erwarten einen Fokus auf Akkulaufzeit und bestehende Gesundheitsfunktionen, nicht jedoch auf Touch ID oder nicht-invasive Blutzuckermessung. Letztere gilt frühestens 2028 als realistisch.
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Im Softwarebereich zeigt Anthropics Claude Cowork, wie sich die M5-Leistung nutzen lässt. Der Dienst, der ein Abo erfordert, erledigt Aufgaben lokal auf dem Mac – etwa Dateiorganisation oder Web-Scraping. Jeder KI-Schritt erfordert jedoch manuelle Bestätigung.
Ausblick: WWDC und Design-Revolution
Branchenweit richtet sich der Blick auf den 8. Juni, den Start der Worldwide Developers Conference (WWDC). Dort wird eine Vorschau auf macOS 27 erwartet. Insidern zufolge könnte dies die letzte Version sein, die Intel-Macs unterstützt – das Ende einer langen Übergangsphase.
Für Ende 2026 zeichnet sich zudem das erste große Redesign des MacBook Pro seit 2021 ab. OLED-Displays und M6 Pro- oder Max-Chips sollen Einzug halten. Doch für den Moment liegt der Fokus auf der aktuellen M5-Serie und dem MacBook Neo, die diesen Frühling in immer mehr Märkte kommen.

