M5 MacBook Air: Generalüberholte Modelle ab 1.529 Dollar verfügbar

Apple bietet im US-Refurbished-Store erstmals M5 MacBook Air mit 24 GB RAM und 1 TB SSD an. Zudem steigen die Trade-In-Werte für Altgeräte deutlich.

Apple hat sein Angebot an generalüberholten Geräten in den USA deutlich ausgebaut und bietet seit dem 13. August 2026 leistungsstarke Konfigurationen des MacBook Air mit M5-Chip im hauseigenen Refurbished Store an. Die Erweiterung umfasst sowohl die 13-Zoll- als auch die 15-Zoll-Varianten und erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die reguläre Lieferkette für Neugeräte Anzeichen von Engpässen zeigt.

Preisvorteile für High-End-Konfigurationen

Im Zentrum der neuen Angebote stehen die Modelle des M5 MacBook Air mit 24 GB Arbeitsspeicher und einer 1 TB fassenden SSD. Diese Konfigurationen werden für 1.529 US-Dollar gelistet. Im Vergleich zum regulären Neupreis von 1.799 US-Dollar entspricht dies einer Ersparnis von 270 US-Dollar.

Kurze Zeit später, am 14. August 2026, wurde zudem die Verfügbarkeit des günstigsten 13-Zoll-Modells mit 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD im Refurbished Store aktualisiert. Dieses ist für 1.099 US-Dollar in den Farben Midnight, Starlight und Sky Blue erhältlich, was einen Preisvorteil von 200 US-Dollar gegenüber dem Neupreis von 1.299 US-Dollar darstellt.

Wie bei Apple-zertifizierten Refurbished-Produkten üblich, beinhalten die Verkäufe eine einjährige Garantie sowie ein 14-tägiges Rückgaberecht. Die Geräte werden einer gründlichen Reinigung und Inspektion unterzogen, bevor sie für den Wiederverkauf freigegeben werden.

Angespannte Lieferlage bei Neugeräten

Die verstärkte Bewerbung der generalüberholten Bestände fällt mit längeren Wartezeiten im regulären Online-Store zusammen. Bei Neubestellungen des MacBook Air müssen Kunden derzeit mit Lieferzeiten von zwei bis drei Wochen rechnen. Eine Abholung in den Ladengeschäften wird für viele Regionen erst für Anfang September in Aussicht gestellt.

Im Einzelhandel zeigen sich derweil Preisunterschiede: Während Apple die Neugeräte zum Listenpreis führt, bietet der Online-Händler Amazon das 13-Zoll-Modell (16 GB/512 GB) bereits ab 1.243 US-Dollar an. In Europa erweitert derweil der Mobilfunkanbieter Vodafone in Griechenland sein Sortiment um das M5 MacBook Air sowie ein als MacBook Neo bezeichnetes Modell, wobei hier Ratenzahlungsmodelle ab 13,86 Euro pro Monat beworben werden.

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Anpassung der Trade-In-Konditionen

Parallel zur Erweiterung des Refurbished-Angebots hat Apple am 13. August 2026 die Eintauschwerte für Gebrauchtgeräte angehoben. Kunden, die ihr altes Gerät beim Kauf eines neuen Mac oder iPhone in Zahlung geben, erhalten nun höhere Gutschriften.

Für ein MacBook Air beträgt der maximale Trade-In-Wert nun 580 US-Dollar, zuvor lag dieser bei 520 US-Dollar. Deutliche Steigerungen sind auch beim Mac Studio zu verzeichnen, dessen maximaler Anrechnungswert von 1.045 US-Dollar auf 1.305 US-Dollar stieg. Beim MacBook Pro erhöhte sich der Wert auf maximal 855 US-Dollar.

Auch bei Mobilgeräten wurden die Konditionen angepasst: Das iPhone 16 Pro wird nun mit bis zu 630 US-Dollar bewertet, während das iPad Pro bis zu 720 US-Dollar erzielen kann. Zudem wurden erstmals auch Android-Modelle offiziell in das Trade-In-Programm aufgenommen.

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Bildungsangebote und internationale Aktionen

Zusätzlich zu den Hardware-Angeboten läuft derzeit die weltweite „Back-to-School“-Kampagne. In Europa erhalten Käufer eines berechtigten Macs oder iPads bis zum 22. Oktober 2026 eine Geschenkkarte im Wert von bis zu 120 Euro. Bestimmte Modelle wie das MacBook Neo oder das Einstiegs-iPad sind von dieser Aktion jedoch ausgenommen.

In asiatischen Märkten, darunter Indien, wurde der Aktionszeitraum bis zum 24. September 2026 verlängert. Die Zugaben variieren regional und umfassen dort teilweise AirPods oder AirTags. In China lockt zudem der Händler JD.com Studenten mit Rabatten auf das iPhone 17 Pro und das MacBook Air mit M4-Chip, sofern eine Verifizierung über das Gaokao-Prüfungssystem erfolgt.

Hinweise in internen Anwendungsdaten deuten zudem darauf hin, dass Apple an einer Wallet-basierten Funktion für Trade-In-Angebote arbeitet. Diese könnte künftig eine 90-tägige Gültigkeit der Preisangebote ermöglichen, was eine deutliche Ausweitung gegenüber der aktuellen 14-Tage-Frist darstellen würde. Diese Funktion ist jedoch noch nicht offiziell freigeschaltet.