Mit der Einführung des M5-Chips in beiden Modellreihen stellt sich für viele Nutzer die Frage, ob sich der höhere Preis des MacBook Pro noch lohnt. Aktuelle Geekbench-6-Testergebnisse belegen eine bemerkenswerte Annäherung: Das MacBook Air mit M5 erreicht 4.197 Punkte im Single-Core und 16.997 im Multi-Core – dicht gefolgt vom Basis-MacBook Pro mit 4.223 beziehungsweise 17.471 Punkten.
Der Generationssprung ist gewaltig
Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Fortschritt im direkten Vergleich mit älteren Modellen. Ein Test vom 8. Juli belegt: Ein M5 MacBook Air exportierte ein 4K-H.264-Video in 3 Minuten und 51 Sekunden. Ein älteres M1 Pro MacBook Pro benötigte für dieselbe Aufgabe 10 Minuten und 18 Sekunden. Das Air ohne aktive Kühlung schlägt damit das ältere Profi-Modell in roher Rechenleistung deutlich.
Hitzeprobleme bleiben die Achillesferse
Das MacBook Air setzt weiter auf ein lüfterloses Design. Ein interner Aluminium-Wärmeverteiler und das Metallgehäuse dienen als passive Kühlung. Das sorgt für leisen Betrieb und ein schlankeres Gehäuse – führt aber bei längerer Volllast zu Leistungsdrosselung.
Hier zeigt sich die Stärke des MacBook Pro. In Tests mit dem Spiel Cyberpunk 2077 schnitt das Pro-Modell rund 40 Prozent besser ab. Der Grund: Das aktive Kühlsystem verhindert thermische Einbrüche. Hinzu kommen Hardware-Vorteile wie das Mini-LED-Display mit 120 Hertz und eine breitere Anschlussauswahl.
Sie fragen sich, ob das MacBook Air mit M5 für Ihre Arbeit reicht? Der aktuelle Benchmark zeigt: Das Air schlägt das ältere Pro beim 4K-Export um 60 %. Unser Ratgeber liefert den direkten Vergleich und eine Schritt-für-Schritt-Kaufberatung. Kostenlosen Kaufratgeber anfordern
Reparaturfreundlichkeit: Licht und Schatten
Ein Teardown des M4 Pro MacBook Pro vom 8. Juli offenbart Fortschritte bei der Modularität. Die Logikplatine wurde mit einem größeren Kühlkörper neu gestaltet. Einzelne Anschlüsse sind nun austauschbar – doch MagSafe und SD-Kartenleser bleiben fest verlötet. „Parts Pairing“ und softwareseitige Kalibrierungsanforderungen erschweren weiterhin unabhängige Reparaturen, trotz standardisierter Akku-Klebefolien und Pentalobe-Schrauben.
Preise purzeln, Software-Wechsel naht
Der Handel reagiert mit deutlichen Preisnachlässen. Am 7. Juli fiel der Preis für das 15-Zoll MacBook Air mit 16 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicher auf umgerechnet rund 1.200 Euro bei großen Händlern. Ältere M4 Pro Modelle werden mit Rabatten von bis zu 450 Euro abverkauft.
Parallel dazu kündigt sich ein Einschnitt an: Die dritte Beta von macOS 27 „Golden Gate“ vom 7. Juli bestätigt das Ende der Intel-Unterstützung. Das neue Betriebssystem mit verbesserter Siri-KI und Visual Intelligence setzt zwingend Apple Silicon voraus.
Das MacBook Air überzeugt im Kurztest – doch bei Dauerlast droht Drosselung. Wer regelmäßig 4K-Videos rendert, sollte die thermischen Grenzen kennen. Unser Report zeigt, wie Sie Hitzeprobleme vermeiden und ob das Pro die bessere Investition ist. Hitzeprobleme vermeiden – Report sichern
Ausblick: M6 und M7 in Sicht
Branchenberichte vom Juli deuten auf ein M6 MacBook Pro für Ende 2026 hin. Ein umfassenderes Redesign mit dem M7-Chip wird für das erste Halbjahr 2027 erwartet – mit deutlich höherer Speicherbandbreite als bei den aktuellen M5-Modellen.

