Das neue M5 MacBook Pro liefert messbare Verbesserungen bei anspruchsvollen Aufgaben – doch ein echtes Redesign kommt erst in zwei Jahren.
Benchmark-Siege im kreativen Alltag
Die M5-Generation mit 10-Core-CPU und 10-Core-GPU zeigt in aktuellen Tests, wo die Stärken liegen. Besonders eindrucksvoll: Ein 8K60-Videoexport in DaVinci Resolve mit dem Dehancer-Plugin erledigt der M5 in 14 Minuten und 57 Sekunden – fast fünf Minuten schneller als der Vorgänger M4, der dafür 19 Minuten und 40 Sekunden benötigte.
Auch bei Audio- und Bildbearbeitung gibt es Fortschritte. Ein Render in Reaper läuft in 3 Minuten und 30 Sekunden (13 Sekunden schneller), Bildhochskalierung in Pixelmator sinkt von 14 auf 12 Sekunden, und Transkriptionsaufgaben in Mac Whisper fallen von 42 auf 31 Sekunden. Verantwortlich dafür sind die 16-Core Neural Engine und eine Speicherbandbreite von 153 GB/s.
Die Standardkonfiguration des 14,2-Zoll-Modells kommt mit 16 GB Unified Memory und einer 1-TB-SSD, deren Lese- und Schreibgeschwindigkeiten über 6.000 MB/s liegen. Für Profis bietet die M5 Max-Variante einen 18-Core-CPU und bis zu 40-Core-GPU, mit Konfigurationen bis zu 128 GB RAM und 4 TB Speicher.
Weltweite Preise: Teils deutliche Unterschiede
Die Preise für die M5-Serie variieren stark nach Region. In den USA kostet ein 16,2-Zoll-MacBook Pro mit M5 Max, 36 GB RAM und 2 TB SSD rund 4.179 Euro (umgerechnet). In Nepal startet das 14-Zoll-Modell mit 16 GB und 1 TB bei umgerechnet etwa 4.200 Euro – ein Aufschlag von über 600 Euro gegenüber älteren Beständen.
Warum viele Mac-Nutzer täglich wertvolle Minuten verschwenden – ohne es zu merken: Diese 19 Tastenkürzel zeigen Ihnen, wie einfach schnelleres Arbeiten am Mac wirklich ist. Die 19 besten Tastenkombinationen für Ihren Mac kostenlos herunterladen
Besonders auffällig: Die Preisunterschiede zwischen offiziellen Kanälen und Drittanbietern. Ein Käufer nutzte KI-Tools, um ein M5 Max MacBook Pro auf JD.com für umgerechnet rund 6.300 Euro zu finden – über 2.000 Euro günstiger als im offiziellen Apple China Store.
Um die kreativen Fähigkeiten der M5 Pro- und M5 Max-Modelle zu unterstützen, brachte Apple Ende Januar das Creator Studio-Abo auf den Markt. Für umgerechnet etwa 15 Euro monatlich oder 150 Euro jährlich erhalten Nutzer Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro.
Ausblick: M6 und M7 – Wann kommt das große Redesign?
Während das aktuelle M5-Modell auf interne Verbesserungen setzt, erwarten Analysten in den kommenden Jahren grundlegendere Änderungen. Ein M6 MacBook Pro wird für Ende 2026 erwartet, dürfte aber das aktuelle Gehäusedesign beibehalten und sich auf Chip-Upgrades konzentrieren.
So werden Sie in kürzester Zeit zum Mac-Profi – völlig kostenlos: Ein gratis PDF-Starterpaket verrät die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihren Apple-Computer von Tag 1 an optimal nutzen. Jetzt kostenloses Apple Mac Starterpaket sichern
Der große Wurf kommt wohl erst 2027: Ein komplett überarbeitetes 14-Zoll-MacBook Pro soll in der ersten Jahreshälfte 2027 erscheinen. Die M7-Generation orientiert sich optisch an Apples High-End-Professionals und könnte erstmals ein Touchscreen-Display in die MacBook-Reihe bringen.
Der M7-Chip wird als Apples erster speziell für fortgeschrittene KI-Workloads entwickelter Prozessor gehandelt. Die Erwartungen sind hoch:
- Speicherbandbreite von bis zu 240 GB/s – ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem M5
- Integration von Vapor-Chamber-Kühlsystemen, insbesondere für die iPad Pro-Modelle im Frühjahr 2027
- Eine deutlich größere Neural Engine für KI-gestützte Aufgaben
Parallel dazu plant Apple neue iPad Pro-Modelle mit M7-Chips für das Frühjahr 2027 sowie einen aktualisierten AirTag mit einem neuen Ultrabreitband-Chip, der die dreifache Reichweite des aktuellen Modells bieten soll.

