M5 Ultra: Apple plant Chip mit 80 GPU-Kernen und 768 GB RAM

Apple ist wertvollster Tech-Konzern und plant mit M5 Ultra sowie M7-Serie den nächsten Leistungssprung für KI-Workloads.

Juli Nvidia vom Thron gestoßen. Der neue Spitzenreiter unter den Tech-Konzernen arbeitet parallel am nächsten großen Sprung bei den hauseigenen Prozessoren.

M5 Ultra: Leistungssprung für Profis

Die technischen Daten des kommenden M5 Ultra versprechen eine neue Dimension der Rechenleistung. Erste Benchmarks deuten auf eine etwa 2,5-fach höhere Multi-Core-Geschwindigkeit im Vergleich zum ursprünglichen M1 Ultra hin. Die Single-Core-Leistung soll bei rund 4.320 Punkten liegen – ein Wert, der selbst aktuelle High-End-Chips alt aussehen lässt.

Getestet wurden Konfigurationen mit bis zu 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen. Die Spitzenversion des Mac Studio soll zudem mit bis zu 768 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet werden. Die Preise? Während das Basismodell zwischen 4.300 und 4.900 Euro kosten dürfte, könnten voll ausgestattete Varianten die 9.000-Euro-Marke überschreiten.

Entdeckung in der iOS-Beta

Spuren der M5-Entwicklung tauchten kürzlich in der iOS 26.3 Beta auf. Code-Analysen förderten zwei bisher unbekannte Chip-Kennungen zutage: T6051 und T6052. Sie sind den Plattformen H17C und H17D zugeordnet – nach Apples Nomenklatur handelt es sich dabei höchstwahrscheinlich um den M5 Max und den M5 Ultra.

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Interessant: Eine H17S-Kennung fehlt im aktuellen Code. Branchenbeobachter spekulieren daher, dass Apple den Zeitplan für den M5 Pro überarbeitet oder sich zunächst auf die Max- und Ultra-Varianten für Profi-Geräte konzentriert.

Apples Chip-Strategie: M6 abgespeckt, M7 als Powerpaket

Der Blick in die Zukunft zeigt eine überraschende Kehrtwende. Beim M6 soll Apple angeblich auf Pro- und Max-Varianten verzichten und nur einen Standard-Chip für Einsteigergeräte liefern. Dieser M6 Base käme mit 12 GPU-Kernen und einer um 31 Prozent höheren Speicherbandbreite (200 GB/s) – solide, aber kein Sprung.

Die ganze Power reserviert der Konzern offenbar für die M7-Serie. Der Basis-M7 wird für die erste Jahreshälfte 2027 erwartet, der M7 Ultra für 2028. Letzterer soll bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen – eine Kapazität, die speziell auf massive KI-Workloads ausgelegt ist. Analysten zufolge könnte dieser Chip mit spezialisierter Server-Hardware mithalten.

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Noch weiter in die Zukunft blickt der M8 mit dem Codenamen „Soko“. Er soll auf einem 1,4-Nanometer-Verfahren basieren und bereits 2028 in Produktion gehen.

Führungswechsel und Milliarden-Investitionen

Die Hardware-Offensive falls in eine Phase des Umbruchs. Am 1. September 2026 übergibt Tim Cook den CEO-Posten an John Ternus und wird Executive Chairman.

Um im KI-Wettlauf nicht den Anschluss zu verlieren, hat Apple mehrere strategische Schritte eingeleitet: die Übernahme des KI-Startups Q.ai für rund 1,8 Milliarden Euro sowie die Verlängerung der Partnerschaft mit Broadcom bis 2031. Parallel arbeitet der Konzern an einer eigenen KI-Server-Infrastruktur – möglicherweise mit M5 Ultra und später M7 Ultra Chips.

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