M6-Chip Oktober 2026: Apple bringt 2-Nanometer-Prozess ins MacBook Pro

Apple verwirft mehrere OLED- und Faltprojekte, plant aber neue MacBook-Modelle mit OLED sowie M6-Chips für 2026 und später.

Apple hat Berichten zufolge die Entwicklung eines faltbaren MacBooks sowie größerer OLED-Modelle eingestellt. Stattdessen konzentriere sich der Technologiekonzern auf eine Neuausrichtung seines Laptop-Portfolios, die unter anderem ein völlig neues 13,8-Zoll-OLED-Modell sowie leistungsstarke Hardware-Upgrades für bestehende Serien vorsieht.

Strategiewechsel bei faltbaren Geräten und Displays

Nach Informationen des Analysten David Hsieh von Omdia hat Apple die Arbeiten an einem faltbaren MacBook mit einer Displaydiagonale von 16,1 bis 18 Zoll gestoppt. Auch Pläne für ein größeres OLED-MacBook in den Formaten 14,4 bis 16,1 Zoll seien demnach fallen gelassen worden.

Zuvor galten die faltbaren MacBook-Entwürfe als hohe Priorität innerhalb der Hardware-Entwicklung. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass das Unternehmen nun zunächst die Marktresonanz auf das faltbare iPhone Ultra abwarte, bevor weitere Schritte in diesem Segment unternommen werden.

Anstelle der gestrichenen Projekte plane Apple nun ein neues MacBook mit einem 13,8-Zoll-OLED-Display. Dieses Gerät solle preislich und technisch zwischen dem MacBook Air und dem MacBook Pro positioniert werden.

Die technische Ausstattung sehe ein Single-Stack-Hybrid-OLED-Panel vor, das über LTPO+-Technologie, Touch-Funktionalität und eine unter dem Bildschirm verbaute Kamera verfügen solle. Mit einer Markteinführung dieses Modells sei im Jahr 2029 zu rechnen. Das MacBook Air werde hingegen bis mindestens 2030 weiterhin mit LCD-Technik ausgestattet sein.

Zeitplan für MacBook Pro und iPad mini

Trotz der Kurskorrektur bei faltbaren Geräten treibt Apple die OLED-Integration in der Pro-Serie voran. Das OLED-MacBook Pro in den Größen 14,3 und 16,3 Zoll werde weiterhin für das Zeitfenster Ende 2026 bis Anfang 2027 erwartet. Aufgrund der hohen Kosten für Speicher und Komponenten plane Apple jedoch, die bestehenden Mini-LED-Modelle des MacBook Pro bis mindestens 2028 parallel zu den neuen OLED-Varianten weiterzuverkaufen.

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Bereits bis Ende 2026 solle zudem das erste OLED-MacBook mit Touchscreen erscheinen. Parallel dazu wird für den späteren Verlauf des Jahres 2026 die Veröffentlichung eines iPad mini mit OLED-Display erwartet.

Neue Leistungsklassen durch M5 Ultra und M6

Die kommenden Hardware-Generationen könnten signifikante Leistungssprünge erfahren. Laut Analysen von Omdia könnte ein mögliches MacBook Ultra, das Ende 2026 oder Anfang 2027 erscheint, mit einer Variante des M5-Ultra-Chips ausgestattet sein.

Dieser Chip, der im August 2026 im Mac Studio debütierte, verfügt über eine 36-Core-CPU und eine 80-Core-GPU sowie Unterstützung für bis zu 512 GB Arbeitsspeicher. Allerdings bestehen aufgrund der hohen Leistungsaufnahme von rund 270 Watt und der damit verbundenen Hitzeentwicklung Zweifel an der praktischen Umsetzung in einem mobilen Gehäuse.

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Für den Herbst 2026 bereite Apple zudem die Einführung des M6-Chips vor. Dieser basiere auf einem 2-Nanometer-Fertigungsverfahren und biete eine 12-Core-CPU sowie eine 12-Core-GPU.

Die Architektur umfasse zudem eine duale 16-Core-Neural-Engine und erreiche eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s. Der M6 solle voraussichtlich im Oktober 2026 in einem neuen 14-Zoll-MacBook Pro sowie vor Ende 2026 in einem aktualisierten 24-Zoll-iMac zum Einsatz kommen.

Perspektiven für die iMac-Serie

Auch im Desktop-Bereich zeichnen sich Veränderungen ab. Bloomberg-Analyst Mark Gurman zufolge könnte Apple bis 2028 oder 2029 ein höherwertiges iMac-Modell auf den Markt bringen. Dieses potenzielle „iMac Pro“-Gerät solle über ein OLED-Display verfügen und mit Chips der Pro- oder Max-Serie ausgestattet sein. Der aktuelle 24-Zoll-iMac mit LCD-Bildschirm solle dabei als günstigere Alternative im Programm bleiben.