M7-Serie: Apple plant Chip-Sprung mit 1,5 TB RAM für 2027

Apple fokussiert Entwicklung auf die M7-Chipserie und plant einen Technologiesprung bei KI-Leistung mit bis zu 1,5 TB RAM.

Apple überarbeitet seine Chip-Strategie grundlegend. Der iPhone-Konzern will mehrere Prozessor-Generationen überspringen, um schneller leistungsfähigere KI-Chips auf den Markt zu bringen.

Branchenkreisen zufolge konzentriert Apple seine Entwicklungsressourcen künftig auf die M7-Serie und lässt die leistungsstärkeren Varianten des M6 – Pro, Max und Ultra – ausfallen. Während der Basis-M6 noch für Ende 2026 erwartet wird, soll das Unternehmen bereits die Weichen für die nächste Generation stellen.

Der große Sprung nach vorn

Der Zeitplan ist ambitioniert: Der Basis-M7 soll bereits in der ersten Jahreshälfte 2027 kommen, die Varianten M7 Pro und M7 Max folgen Ende 2027. Das Flaggschiff M7 Ultra ist für 2028 vorgesehen. Branchenbeobachter zeigen sich überrascht: Der M7-Entwurf sei in Rekordzeit fertiggestellt worden – angeblich nur sechs Monate nach dem M6-Design.

Das Ziel ist klar: Apple will bei der integrierten KI-Leistung die Nase vorn haben. Der M7 Ultra soll bis zu 1,5 Terabyte Arbeitsspeicher unterstützen – dreimal so viel wie der M3 Ultra und auf dem Niveau des Intel-basierten Mac Pro von 2019. Damit rückt Apple in die Leistungsklasse von Nvidias Blackwell-Architektur vor.

Speicher als Schlüssel zur KI-Dominanz

Der Basis-M7 soll mit einer Speicherbandbreite von 240 GB/s aufwarten – ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem M5. Ob die volle 1,5-TB-Konfiguration des M7 Ultra tatsächlich verfügbar sein wird, hängt allerdings von der globalen Chip-Knappheit ab.

Anzeige

Apples M7-Serie mit bis zu 1,5 TB RAM verspricht einen KI-Sprung – doch wann kommt sie wirklich und lohnt sich der M6-Umstieg? Unser Report liefert die exklusive Roadmap-Analyse und eine klare Upgrade-Checkliste. Jetzt kostenlosen Report anfordern

„Apple setzt hier auf eine aggressive Strategie“, kommentiert ein Halbleiter-Experte. „Statt schrittweise zu verbessern, will man einen Technologiesprung machen. Das ist riskant, aber im KI-Wettbewerb vielleicht alternativlos.“

Vom Apple Car zum KI-Server

Spannend ist die Herkunft der neuen Technik: Die verbesserte Neural Engine der M7-Serie stammt Berichten zufolge aus dem inzwischen eingestellten Apple-Car-Projekt. Die für autonomes Fahren entwickelten KI-Komponenten wurden umfunktioniert – und sollen nun in Computern und Rechenzentren zum Einsatz kommen.

Denn Apples Pläne gehen über Consumer-Hardware hinaus. Für etwa 2029 ist ein Server-Chip auf Basis des M7 Ultra geplant. Diese Prozessoren sollen die „Apple Intelligence“-Server antreiben – die Backend-Infrastruktur für das wachsende KI-Ökosystem des Konzerns.

Fertigung und Ausblick

Anzeige

Ihr Mac stößt bei KI-Workloads an Grenzen? Apples M7 Ultra soll 1,5 TB RAM bieten – dreimal mehr als der M3 Ultra. Erfahren Sie, welche KI-Anwendungen diesen Speicher brauchen und wie Sie sich heute optimal aufstellen. KI-Roadmap jetzt sichern

Bei den Fertigungsverfahren setzt Apple auf mehrere Partner: Der Basis-M7 könnte auf Intels 18A-P-Technologie basieren, der M7 Ultra auf TSMCs N2-Familie. Noch bevor die M7-Serie kommt, soll Ende 2026 ein M5 Ultra im Mac Studio erscheinen – mit 36 CPU-Kernen, 80 GPU-Kernen und bis zu 768 GB RAM.

Für die Zeit danach plant Apple bereits die M8-Serie für 2028 – gefertigt im 1,4-Nanometer-Verfahren. Ob dieser Fahrplan aufgeht, hängt maßgeblich von der Stabilität der Lieferketten und den Kühlungsanforderungen der Hochleistungs-Chips ab. Der M7 Ultra wird voraussichtlich in einem überarbeiteten Mac Studio debütieren, der ein verbessertes Kühlsystem für die neue Architektur erhalten soll.