Mac Mini M5 Pro: Neue Benchmarks zeigen 31% Vorsprung

Neue Geekbench-Daten belegen die Überlegenheit des M5 Pro gegenüber dem M3 Max. Der Marktstart des Mac Mini verschiebt sich jedoch auf Herbst 2026.

Neu aufgetauchte technische Daten vom Juni 2026 zeigen: Der M5 Pro Chip übertrifft in wichtigen Benchmarks sogar den bisherigen Spitzenprozessor M3 Max. Gleichzeitig verschiebt sich der Marktstart aufgrund von Lieferengpässen auf Herbst 2026.

Benchmark-Daten zeigen klare Überlegenheit

Die aufgetauchten Geekbench-6-Ergebnisse vom 13. Juni 2026 sprechen eine deutliche Sprache. Der M5 Pro erreicht im Single-Core-Test 4.258 Punkte, im Multi-Core-Test 26.427 Punkte. Zum Vergleich: Der M3 Max kommt auf 3.233 beziehungsweise 19.446 Punkte. Ein satter Vorsprung also – zumindest bei reiner Rechenleistung.

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Die Speicherbandbreite des M5 Pro liegt bei 307 GB/s und übertrifft damit knapp die 300 GB/s des M3 Max. Allerdings hat der ältere Chip noch eine Trumpfkarte: zwei Media-Engines für Videobearbeitung gegenüber nur einer im M5 Pro. Wer viel mit Video arbeitet, könnte also weiterhin zum größeren Modell greifen.

Hardware-Details und KI-Fokus

Die Leaks vom 11. Juni 2026 enthüllen auch die Konfigurationen der Einstiegsmodelle. Das Basismodell des M5 Mac Mini kommt demnach mit einer 10-Kern-CPU und einer 10-Kern-GPU. Die erwarteten Benchmark-Werte: rund 4.200 Punkte im Single-Core, etwa 17.500 im Multi-Core. Zur Standardausstattung gehören 16 GB RAM und eine 512 GB SSD.

Die M5 Pro Variante setzt noch einen drauf: 18 CPU-Kerne, 24 GB RAM und eine 1 TB SSD. Besonders spannend: Apple setzt auf SoIC-MH-Packaging-Technologie und integriert hardwarebeschleunigtes Raytracing. Die Grafikleistung soll im Vergleich zur M4-Generation um 35 bis 50 Prozent zulegen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf lokalen KI-Anwendungen. Vergleiche mit der aktuellen M4-Serie vom 12. Juni 2026 zeigen: Höhere Speicherbandbreite wirkt sich direkt auf die Token-Generierung bei großen Sprachmodellen aus. Apple dürfte diesen Trend mit dem M5 fortsetzen – die verbesserte Bandbreite und integrierte KI-Beschleunigung machen den Mini zur potenziellen KI-Workstation für den Schreibtisch.

Lieferverzögerungen und Preiserhöhung

Trotz der beeindruckenden Leistungsdaten: Der M5 Mac Mini kommt später als erwartet. Branchenkreisen zufolge verschiebt sich der Marktstart auf Oktober oder November 2026. Grund ist eine globale Knappheit an Komponenten für KI-Server, die Apples Lieferkette empfindlich trifft.

Auch preislich müssen Kunden tiefer in die Tasche greifen. Aufgrund gestiegener Produktionskosten und höherer Basisausstattung wird mit einem Aufschlag von rund 100 Euro (umgerechnet etwa 100 US-Dollar) gerechnet. Ein teurer Spaß – aber die gebotene Leistung könnte den Preis rechtfertigen.

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Das M5-Ökosystem wächst

Die Mac Mini-Leaks sind nur ein Teil eines größeren Puzzles. Gerüchten zufolge arbeitet Apple an einem Mac Studio mit M5 Ultra Chip: 36 CPU-Kerne und eine Speicherbandbreite von 1.000 GB/s. Gefertigt im TSMC-N3P-Verfahren, soll dieser Chip selbst anspruchsvollste 8K-Videobearbeitung und komplexe KI-Aufgaben stemmen.

Während der Mac Mini noch auf sich warten lässt, sind erste M5-Geräte bereits im Handel. Aktuelle Angebote vom 12. Juni 2026 zeigen Rabatte auf 14-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit M5 Pro Chips, 18-Kern-CPUs und 48 GB RAM. Apple rollt die M5-Architektur also schrittweise über das gesamte Profi-Portfolio aus – 2026 wird das Jahr des großen Prozessor-Updates.