Der Technologiekonzern Apple hat am 25. August 2026 eine umfassende Aktualisierung seiner Desktop-Rechner angekündigt. Im Zentrum der Vorstellung stehen neue Versionen des Mac mini, die nun mit M6- und M5-Pro-Chips ausgestattet sind. Begleitet wird die Hardware-Aktualisierung von einer deutlichen Preisanpassung: Der Einstiegspreis für den Mac mini steigt im Vergleich zu den direkten Vorgängermodellen um 100 US-Dollar.
Neue Chip-Generation für den Mac mini
Der aktualisierte Mac mini ist das erste Gerät, das mit dem M6-Chip in 2-nm-Bauweise betrieben wird. Die Basiskonfiguration verfügt über eine 12-Core-CPU sowie eine 12-Core-GPU und bietet eine Speicherbandbreite von 170 GB/s. In der Ausstattung mit 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Massenspeicher beläuft sich der neue Verkaufspreis auf 899 US-Dollar. Dies markiert eine signifikante Steigerung gegenüber dem früheren Einstiegspreis von 599 US-Dollar. Wer sich für eine Speichererweiterung auf 1 TB entscheidet, muss mit einem Aufpreis von 500 US-Dollar rechnen.
Für professionelle Anwender bietet Apple zudem eine Variante mit dem M5-Pro-Chip an, die preislich bei 1.699 US-Dollar startet. Diese Version stellt eine Leistung von bis zu 18 CPU-Kernen und 20 GPU-Kernen zur Verfügung, wobei die Speicherbandbreite 307 GB/s erreicht.
Vorbestellungen für die neuen Modelle sind bereits möglich, die Auslieferung soll am 22. September beginnen. Für den Bildungssektor wurde ein Rabatt von 100 US-Dollar für Studenten und Lehrkräfte angekündigt.
Leistungsmaximum im Mac Studio
Parallel zum Mac mini wurde auch das Mac Studio aktualisiert. Das High-End-Modell wird künftig mit dem M5 Ultra ausgeliefert, den Apple als seinen bisher leistungsstärksten Chip bezeichnet. Dieser verfügt über bis zu 36 CPU-Kerne, eine 80-Core-GPU und unterstützt bis zu 512 GB Arbeitsspeicher bei einer Bandbreite von 1,2 TB/s.
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Die Preisstruktur für das Mac Studio beginnt bei 2.499 US-Dollar für die Variante mit M5-Max-Chip. Das Modell mit M5 Ultra wird für mindestens 5.499 US-Dollar angeboten, was einer Erhöhung um 200 US-Dollar entspricht.
In der maximalen Konfiguration mit 16 TB Speicher klettert der Preis auf 18.299 US-Dollar. Die Option für 512 GB Arbeitsspeicher soll laut Herstellerangaben Ende Oktober verfügbar sein.
Hintergrund der Preisentwicklung und Marktkontext
Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Einstiegspreis des Mac mini innerhalb von nur zwei Monaten um insgesamt 300 US-Dollar beziehungsweise 50 Prozent gestiegen ist. Bereits im Juni gab es eine erste Preisanpassung. Apple führt diese Entwicklung auf die anhaltende Knappheit bei Speicherchips zurück.
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Diese Kostensteigerungen betrafen bereits Ende Juni weitere Produktlinien. So stieg der Preis für das MacBook Air mit 512 GB Speicher auf 1.299 US-Dollar, während das MacBook Pro mit 1 TB Speicher seither 1.999 US-Dollar kostet. Auch das iPad Air (128 GB) wurde auf 749 US-Dollar angehoben.
Die volatilen Preise führten in den vergangenen Monaten bereits zu juristischen Auseinandersetzungen im Handel. Im Juni wurde ein Fall bekannt, in dem der britische Wiederverkäufer KRCS von einem Kunden eine Nachzahlung von rund 3.000 US-Dollar für ein bereits bezahltes MacBook Pro mit M5 Max forderte, nachdem Apple die Preise erhöht hatte.
Apple stellte hierzu klar, dass das Unternehmen selbst keine Nachforderungen für bereits abgeschlossene Bestellungen erhebe. Der Konflikt begründe sich vielmehr in den spezifischen Vertragsbedingungen zwischen dem Händler und dem Endkunden.
Mehr zum Thema bei Tom’s Hardware: „Apple price hikes continue as Mac mini with 16GB RAM and 256GB is now $899 — 1TB storage option adds $500 to …“

