Apple hat am 25. August 2026 eine umfassende Aktualisierung seiner Desktop-Systeme angekündigt und neue Modelle des Mac Studio sowie des Mac mini vorgestellt. Die Geräte sind laut Herstellerangaben ab sofort vorbestellbar und sollen ab dem 22. September ausgeliefert werden.
Im Zentrum der Hardware-Updates stehen die neuen Chip-Generationen M5 und M6, die deutliche Leistungssteigerungen bei Rechen- und Grafikoperationen sowie bei Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) versprechen.
Leistungszuwachs beim Mac Studio durch M5 Max und M5 Ultra
Der neue Mac Studio wird künftig mit den Prozessoren M5 Max und M5 Ultra ausgestattet. Der M5 Max verfügt über eine 18-Core-CPU und eine Grafikkarte mit bis zu 40 Kernen. Das System unterstützt einen Arbeitsspeicher von bis zu 128 GB bei einer Bandbreite von 614 GB/s.
Noch leistungsfähiger zeigt sich die Variante mit dem M5 Ultra, die mit einer bis zu 36-Core-CPU und einer 80-Core-GPU aufwartet. Dieser Chip ermöglicht eine Speicherkapazität von bis zu 512 GB und eine Bandbreite von 1,2 TB/s, was einer Steigerung von 50 % gegenüber dem M3 Ultra entspricht.
Apple gab an, dass der Mac Studio mit M5 Ultra im Vergleich zur Vorgängergeneration eine bis zu 4,3-mal schnellere KI-Leistung und eine 1,8-mal höhere Grafikleistung erziele.
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Zudem sei der Speicher doppelt so schnell und die CPU-Leistung steige um den Faktor 1,3. Laut Branchenberichten eignet sich die Konfiguration mit dem M5 Ultra für die Koppelung von Modellen mit bis zu einer Billion Parametern.
Mac mini erhält ersten 2-Nanometer-Chip M6
Eine wesentliche Neuerung betrifft den Mac mini, der als erstes Gerät mit dem M6-Chip ausgeliefert wird. Dieser wird im 2-nm-Verfahren gefertigt und verfügt über eine 12-Core-CPU sowie eine 12-Core-GPU.
Ergänzt wird die Architektur durch eine Dual-16-Core-Neural-Engine und bis zu 32 GB Speicher bei einer Bandbreite von 170 GB/s. Im Vergleich zum M4-Chip bietet der Mac mini mit M6 eine 40 % schnellere CPU und eine verdoppelte Grafikleistung. Die Rechenleistung für KI-Anwendungen sei sogar viermal so hoch wie beim Vorgänger. Gegenüber dem M1-Chip arbeitet der M6 bis zu 2,4-mal schneller.
Zusätzlich bietet Apple den Mac mini in einer Version mit dem M5-Pro-Chip an. Diese Konfiguration umfasst eine bis zu 18-Core-CPU, eine 20-Core-GPU und unterstützt bis zu 64 GB Speicher bei einer Bandbreite von 307 GB/s.
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Preisgestaltung und zeitliche Verfügbarkeit
Die Preise für den Mac mini mit M6-Chip beginnen bei 899 US-Dollar, was einer Erhöhung um 100 US-Dollar gegenüber dem direkten Vorgängermodell entspricht. Die Variante mit dem M5 Pro startet bei 1.699 US-Dollar.
Für den Mac Studio mit M5 Max setzt Apple einen Einstiegspreis von 2.499 US-Dollar an, während das Spitzenmodell mit M5 Ultra ab 5.499 US-Dollar erhältlich ist.
Während der Großteil der neuen Hardwarekonfigurationen ab dem 22. September zur Auslieferung bereitsteht, verzögert sich die Verfügbarkeit spezieller Hochleistungsvarianten. Die Konfiguration des Mac Studio mit M5 Ultra und dem maximalen Speicherausbau von 512 GB wird voraussichtlich erst Ende Oktober an Kunden übergeben.
Mehr zum Thema bei The Verge: „Apple’s new Mac Mini has fresh M6 and M5 Pro chip offerings — and higher prices“

