Der Technologiekonzern Apple hat am 25. August eine umfassende Aktualisierung seiner Mac-mini-Modellreihe angekündigt. Die neuen Geräte sind mit den hauseigenen M6- sowie M5-Pro-Prozessoren ausgestattet.
Während Vorbestellungen bereits möglich sind, gab das Unternehmen den 22. September als Datum für die allgemeine Verfügbarkeit der neuen Hardware bekannt. Neben Leistungssteigerungen prägen vor allem Preisanpassungen die aktuelle Produktvorstellung.
Leistungssteigerung durch M6-Architektur
Das neue Einstiegsmodell des Mac mini basiert auf dem M6-Chip, der über eine 12-Core-CPU und eine 12-Core-GPU verfügt. In der Basiskonfiguration ist das System mit einem Arbeitsspeicher von 16 GB ausgestattet, wobei eine Erweiterung auf bis zu 32 GB möglich ist. Die Speicherbandbreite wird mit 170 GB/s angegeben.
Hinsichtlich der Performance-Daten verwies das Unternehmen auf deutliche Zuwächse im Vergleich zur M4-Generation. Demnach arbeite die CPU um 40 Prozent schneller, während sich die Grafikleistung verdoppelt habe. Ein besonderer Fokus liege auf der KI-Leistung: Durch einen dualen 16-Core Neural Engine soll der M6-Chip eine bis zu viermal schnellere Performance bei Anwendungen mit künstlicher Intelligenz erreichen als frühere Chip-Generationen.
M5 Pro für anspruchsvolle Workflows
Für professionelle Anwender bietet Apple den Mac mini zudem mit dem M5-Pro-Chip an. Die Spezifikationen dieses Modells umfassen eine CPU mit bis zu 18 Kernen und eine GPU mit bis zu 20 Kernen. Der Arbeitsspeicher kann hier auf bis zu 64 GB konfiguriert werden, bei einer Bandbreite von 307 GB/s.
Das Basismodell der M5-Pro-Variante startet mit einer 15-Core-CPU, einer 16-Core-GPU sowie 24 GB RAM und einem internen Speicher von 512 GB. Ein Upgrade auf die maximale Kern-Konfiguration (18 CPU-/20 GPU-Kerne) ist laut Herstellerangaben gegen einen Aufpreis von 200 US-Dollar erhältlich.
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Konnektivität und Preisanpassungen
In puncto Konnektivität unterstützen beide neuen Mac-mini-Varianten aktuelle Standards wie Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und ein 2,5-GB-Ethernet. Trotz der technischen Neuerungen sind die Preise für die Desktop-Rechner gestiegen.
Das Modell mit M6-Chip ist ab 899 US-Dollar erhältlich, während die Variante mit M5 Pro bei 1.699 US-Dollar startet. Damit liegen beide Geräte um jeweils 100 US-Dollar über den Preisen der Vorgängermodelle.
Branchenbeobachter führen diese Preiserhöhungen auf die anhaltende Speicherknappheit am Weltmarkt zurück. Die Preisentwicklung beim Mac mini zeigt dabei einen kontinuierlichen Aufwärtstrend: Das Vorgängermodell mit M4-Chip startete ursprünglich bei 599 US-Dollar, bevor der Preis im Juni auf 799 US-Dollar angehoben wurde.
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Mit der Einführung des M6-Modells wurde nun die Schwelle von 899 US-Dollar erreicht. Zudem schlagen optionale Erweiterungen deutlich zu Buche; so kostet eine 1-TB-Speicheroption für das Einstiegsmodell einen Aufpreis von 500 US-Dollar.
Ergänzung des Desktop-Line-ups durch Mac Studio
Parallel zur Aktualisierung des Mac mini kündigte Apple am 25. August auch Neuerungen für den Mac Studio an. Dieser wird künftig mit dem M5 Max ab einem Preis von 2.499 US-Dollar sowie mit dem M5 Ultra ab 5.499 US-Dollar angeboten. Damit setzt das Unternehmen die Integration seiner neuesten Chip-Generationen über das gesamte Portfolio der Desktop-Rechner fort.
Mehr zum Thema bei TechCrunch: „Apple’s latest Mac Mini runs on a new M6 chip, and starts at $899“

