Apple hat am 26. August 2026 die neue Generation des Mac Studio präsentiert. Der Desktop-Rechner ist wahlweise mit dem neuen M5 Max oder dem M5 Ultra ausgestattet und richtet sich mit deutlich gesteigerter Rechenleistung insbesondere an Anwender im Bereich künstliche Intelligenz sowie professionelle Kreativarbeit.
Technische Eckdaten der neuen Chips
Der M5 Ultra bietet laut Apple bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne, bis zu 512 GB Unified Memory und eine Speicherbandbreite von 1,2 TB/s. Der Chip verfügt zudem über 12 Super-Cores und 24 Performance-Cores. Der kleinere M5 Max kommt auf 18 CPU-Kerne, 40 GPU-Kerne, bis zu 128 GB Arbeitsspeicher und eine Bandbreite von 614 GB/s.
Leistungssprung bei KI-Anwendungen
Nach Angaben von Apple ist der M5 Ultra der erste Desktop-Chip unterhalb von 11.000 US-Dollar, der Modelle mit 405 Milliarden Parametern in 4-Bit-Quantisierung lokal ausführen kann.
Im Vergleich zum M3 Ultra soll der neue Chip die 4,3-fache KI-Leistung erreichen, gegenüber dem M1 Ultra sogar die 9,8-fache. Bei der Multithread-Leistung liegt der M5 Ultra laut Apple 1,3-mal vor dem M3 Ultra.
Ein direkter Vergleich mit dem M1 Ultra verdeutlicht den Fortschritt über mehrere Chip-Generationen: Während der M1 Ultra einst mit einem Startpreis von 3.999 US-Dollar, maximal 20 CPU-Kernen, 64 GPU-Kernen, 128 GB RAM und 800 GB/s Bandbreite auf den Markt kam, bietet der M5 Ultra zum Startpreis von 5.499 US-Dollar bis zu 36 CPU-Kerne, 80 GPU-Kerne, 512 GB RAM und 1,2 TB/s Bandbreite.
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Bei KI-spezifischen Aufgaben gibt Apple für den M5 Ultra gegenüber dem M1 Ultra eine 9,8-fach schnellere LLM-Prompt-Verarbeitung, eine 8,2-fach schnellere Text-zu-Bild-Generierung sowie ein 15,4-fach schnelleres ML-Training an. Beim Rendering mit Redshift soll der neue Chip 4,7-mal schneller arbeiten.
Weitere Ausstattungsmerkmale
Der M5 Ultra unterstützt laut Apple 33 gleichzeitige Streams im Format 8K ProRes 422 sowie die Schnittstellenstandards Thunderbolt 5 und PCIe Gen6. Insgesamt bringt der neue Mac Studio zudem eine PCIe-Gen-6-SSD mit, die doppelt so schnell wie ihr Vorgänger sein soll, außerdem Wi-Fi 7, Bluetooth 6, Genlock über USB-C sowie höhere Bildwiederholraten von bis zu 165 Hz bei gleichzeitigem Betrieb von drei 4K-Displays.
Besonders für professionelle KI-Workloads relevant ist die neue Thunderbolt-5-Anbindung mit 120 Gb/s und RDMA-Unterstützung: Sie erlaubt das Clustering von bis zu vier Mac-Studio-Einheiten, was laut Apple eine dreifach schnellere KI-Inferenz gegenüber einem Einzelsystem ermöglicht.
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Preise und Verfügbarkeit
Der Mac Studio mit M5 Max startet bei 2.499 US-Dollar, die Variante mit M5 Ultra bei 5.499 US-Dollar. In Spanien liegen die Einstiegspreise bei 3.029 Euro für den M5 Max und 6.649 Euro für den M5 Ultra, in Polen bei 12.499 Złoty beziehungsweise 27.999 Złoty, in Thailand bei 89.900 Baht beziehungsweise 199.900 Baht.
Die Vorbestellung startete am 26. August 2026, die Auslieferung soll ab dem 22. September 2026 erfolgen. Die Variante mit 512 GB Unified Memory des M5 Ultra soll erst im Oktober folgen.
Mehr zum Thema bei AppleInsider: „M5 Ultra Mac Studio vs M1 Ultra Mac Studio: Compared“

