Mit der Einführung des MacBook Neo und der neuen M5-Serie senken Händler die Preise für das M4-MacBook Air massiv – und das aus gutem Grund.
Rabatte auf breiter Front
Die Preisnachlässe sind beachtlich: Auf Amazon kostet das 13-Zoll MacBook Air mit M4-Chip, 16 GB RAM und 256 GB SSD aktuell 849,99 US-Dollar – ein Rabatt von 15 Prozent gegenüber dem regulären Preis von 999 Dollar. Auch in Europa gibt es historische Tiefststände: Das 15-Zoll MacBook Air M4 mit 512 GB Speicher fiel auf 1.199 Euro, statt der üblichen 1.439 Euro.
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Selbst die brandneue M5-Generation ist betroffen. Das 13-Zoll M5 MacBook Air mit 16 GB RAM und 512 GB SSD gibt es bei großen Händlern für rund 949,99 Dollar – ein Abschlag von fast 150 Dollar. Die Strategie dahinter: Apple will das MacBook Air als Mittelklasse-Star positionieren, während das günstige Neo-Modell und die teuren Pro-Varianten die Ränder des Marktes besetzen.
Leistung: M4 bleibt für die meisten ausreichend
Das MacBook Air M4 mit 10-Core-CPU und 10-Core-GPU deckt laut Experten rund 90 Prozent aller Nutzeranforderungen ab. Der neue MacBook Neo mit A18 Pro-Chip ab 599 Dollar liegt in Single-Core-Tests zwar vor dem alten M1, bleibt aber in Multi-Core- und Grafikleistung deutlich hinter M4 und M5 zurück.
Wer mehr braucht, greift zum MacBook Pro 14 mit M5 Pro. Dessen „Fusion“-Dual-Chiplet-Architektur mit 15-Core-CPU und 16-Core-GPU erzielt im Cinebench-Benchmark rund 8.600 Punkte – ein Plus von 25 bis 28 Prozent gegenüber dem Vorgänger M4 Pro. Die SSD-Geschwindigkeiten erreichen bis zu 14,5 GB/s, und die Verarbeitung großer Sprachmodelle (LLMs) ist viermal schneller als zuvor.
Führungswechsel: Tim Cook geht, John Ternus kommt
Die Preisaktionen fallen mit einem historischen Umbruch bei Apple zusammen. Am 1. September 2026 übergibt Tim Cook den CEO-Posten an John Ternus, der zuvor die Hardware-Entwicklung leitete. Unter Ternus plant Apple den Einstieg in zehn neue Produktkategorien – darunter faltbare Geräte, Smart-Home-Displays und sogar Robotik. Konkret sollen ein 7-Zoll-Magnet-Tablet und ein Tischroboter mit 9-Zoll-Bildschirm noch im September oder Oktober 2026 erscheinen.
Gleichzeitig treibt Apple die KI-Integration voran. Die „Apple Intelligence“-Upgrades nutzen die Neural Engine der M4- und M5-Chips. Forscher des Unternehmens stellten auf der ICLR 2026 neue Trainingsarchitekturen wie ParaRNN vor, die bestimmte neuronale Netze hunderte Male schneller trainieren können. Die aktuell rabattierte M4-Hardware wird damit zur Basis für künftige Software-Features.
Wettbewerb: Wer konkurriert mit dem MacBook Air?
Das MacBook Air M4 steht unter Druck – von innen und außen. Der MacBook Neo zielt mit „aussortierten“ A18 Pro-Chips aus der iPhone-16-Pro-Produktion auf den Einstiegsmarkt. Er bietet ein 13-Zoll-Display und 16 Stunden Videowiedergabe, verzichtet aber auf beleuchtete Tastatur und schnelle USB-C-Anschlüsse – beides Standard beim M4 Air.
Im Windows-Lager bleibt das Surface Laptop 13 Zoll der Hauptkonkurrent. Es punktet mit Touchscreen und Wi-Fi 7, während das MacBook Air bei Display-Helligkeit (500 Nits) und Systemeffizienz die Nase vorn hat. Framework positioniert seine modularen Laptops als Alternative für Reparaturfreunde – doch auch Apple macht Fortschritte: iFixit bewertete den MacBook Neo als das reparaturfreundlichste Apple-Notebook seit über einem Jahrzehnt.
Für Profis bleibt die Wahl zwischen dem portablen Air und der Power der MacBook Pro-Modelle. Die M5 Pro- und M5 Max-Chips bieten Thunderbolt 5 mit 120 GBit/s und bis zu 48 GB RAM – deutlich über den 16 oder 24 GB des M4 Air.
Ausblick: Was bringt der Hardware-Zyklus 2026/2027?
Ein neues Mac Studio mit M5 Ultra wird für Oktober 2026 erwartet. Für Anfang 2027 planen Branchenkenner OLED-Displays und Touchscreen-Funktionen für die MacBook Pro-Serie – allerdings mit Verzögerungen wegen Chip-Lieferengpässen.
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Auch das Betriebssystem rüstet auf: macOS 27 soll offiziell den Support für Intel-basierte Macs einstellen. Damit endet die Ära des Apple-Silicon-Übergangs endgültig. Für Nutzer älterer Intel-Modelle sind die aktuellen Rabatte auf M4- und M5-Hardware besonders interessant.
Die Botschaft ist klar: Wer jetzt zuschlägt, sichert sich leistungsstarke Hardware zu Tiefstpreisen – bevor Apple mit neuer Führung und neuen Produktkategorien die nächste Ära einläutet.





