Nach Monaten erhöhter Preise kehren die MacBook-Air-M5-Modelle zu ihren ursprünglichen Einführungspreisen zurück – eine spürbare Entlastung für alle, die auf der Suche nach einem neuen Laptop sind.
Deutliche Preisnachlässe beim Einstiegsmodell
Seit dem 30. Juli 2026 bieten große Händler wie Amazon und B&H das 13-Zoll-MacBook Air M5 mit 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512-Gigabyte-SSD für 1.199 Euro an. Damit liegt der Preis rund 200 Euro unter dem Niveau, das Apple seit Anfang des Sommers verlangt hatte: 1.399 Euro. Der Grund für die zwischenzeitliche Teuerung war eine weltweite Verknappung von Speicherbausteinen, die im Juni zu einer offiziellen Preisanpassung geführt hatte.
Besonders deutlich fällt der Rabatt beim Basismodell mit 10-Kern-GPU aus: Hier reduzierten Fachhändler den Preis um 150 Euro. Auch die 13-Zoll-Variante mit 1-Terabyte-SSD ist wieder günstiger zu haben – sie kostet aktuell 1.449 Euro statt der zuvor geforderten 1.729 Euro. Branchenbeobachter weisen allerdings darauf hin, dass die aktuellen Preise noch immer über dem historischen Tiefststand von 999 Euro liegen, der im Mai bei Sonderaktionen erzielt wurde.
Technik im Überblick
Die MacBook-Air-M5-Serie war Anfang des Jahres auf den Markt gekommen und bietet den M5-Chip mit 10-Kern-CPU sowie je nach Konfiguration eine 8- oder 10-Kern-GPU. Zur Ausstattung gehören ein 13,6-Zoll-Liquid-Retina-Display, Unterstützung für WLAN 7 und Bluetooth 6.0 sowie eine Akkulaufzeit von bis zu 18 Stunden.
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Unterschiedliche Preise in Europa und Asien
Zwischen dem 29. und 31. Juli 2026 zeigten sich je nach Region teils erhebliche Preisunterschiede:
- Frankreich: Amazon listet das 15,3-Zoll-Modell mit 1 Terabyte Speicher für 1.749 Euro – ein deutlicher Rückgang gegenüber den üblichen 2.029 Euro.
- Italien: Händler wie Yeppon und Comet bieten High-End-Konfigurationen mit 24 Gigabyte RAM und 1-Terabyte-SSD für Preise zwischen 1.701 und 1.779 Euro an.
- Japan: Die Variante mit 24 Gigabyte RAM und 1 Terabyte Speicher kostet umgerechnet rund 1.700 Euro – inklusive Treuepunkten entspricht das einem Rabatt von etwa zehn Prozent.
- Slowakei: Notebook-Spezialisten verlangen für die 16-Gigabyte-1-Terabyte-Ausführung 2.369 Euro – ein Beispiel für die teils großen Preisunterschiede zwischen den europäischen Märkten.
Apple senkt Preise im gesamten Sortiment
Die aktuelle Rabattwelle beschränkt sich nicht auf das MacBook Air. Auch die leistungsstärkeren MacBook-Pro-Modelle mit M5- und M5-Pro-Chips sind betroffen: Bei Konfigurationen mit 24 Gigabyte RAM und 2 Terabyte Speicher gewähren Händler Nachlässe von bis zu 500 Euro.
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Zudem räumen Händler offenbar ihre Lager bei Zubehör und Wearables. Die AirPods Max 2 wurden am 30. Juli um 100 Euro günstiger, die Apple Watch Series 11 ebenfalls. Und der AirTag der zweiten Generation erreicht in Mehrfachpackungen neue Tiefstpreise. Marktbeobachter vermuten, dass die breit angelegten Preisnachlässe die Nachfrage nach den Lieferketten-Problemen im Frühjahr und Frühsommer wieder ankurbeln sollen. Ob sich die Preise langfristig auf diesem Niveau stabilisieren, bleibt abzuwarten – für Interessenten dürfte der aktuelle Zeitpunkt aber durchaus verlockend sein.

