MacBook Air M5: Apple startet Bundles in Deutschland ab August

Apple bringt neue Hardware-Bündel auf den Markt, kämpft aber mit Speicherknappheit und verzögerten Auslieferungen. Zusätzlich startet ein Leasing-Programm.

Der Technologiekonzern Apple hat am 1. August 2026 den Vertrieb neuer Einzelhandels-Bundles für das MacBook Air M5 und das iPhone 17 auf dem deutschen Markt eingeleitet. Dieser strategische Schritt wird jedoch von anhaltenden Auseinandersetzungen über Preisanpassungen begleitet. Während Apple neue Anreize für Käufer schafft, zeigen Berichte über Lieferverzögerungen und globale Preisunterschiede ein komplexes Marktumfeld für die aktuelle Gerätegeneration.

Rabatte und Refurbished-Angebote zum Verkaufsstart

Parallel zum Start der neuen Bundles in Deutschland weitete Apple seine Rabattaktionen international aus. Im Rahmen sogenannter „Weekend Deals“ wurden verschiedene Zubehörprodukte im Preis gesenkt. So sind die AirPods Pro 3 für 200 Dollar statt der regulären 249 Dollar erhältlich, während die AirPods Max 2 für 449 Dollar angeboten werden. Auch kleinere Produkte wie das AirTag 2 werden im Viererpack für 89 Dollar oder einzeln für 27 Dollar vertrieben.

Ein signifikanter Fokus liegt zudem auf dem Ausbau des Refurbished-Stores, der bereits seit dem 31. Juli umfassend bestückt wurde. Kunden können dort das 13-Zoll MacBook Air mit M5-Chip, 16 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD für 1.099 Dollar erwerben, was einer Ersparnis von 200 Dollar gegenüber dem Neupreis entspricht. Das 14-Zoll MacBook Pro in der M5-Konfiguration wird in diesem Segment für 1.699 Dollar geführt. Auch das iPhone 17 Pro mit 1 TB Speicher ist als generalüberholtes Modell für 1.279 Dollar verfügbar.

Lieferverzögerungen durch Speicherknappheit

Trotz der neuen Verkaufsinitiativen sieht sich das Unternehmen mit logistischen Herausforderungen konfrontiert. Analysen zufolge werden die Basis-Konfigurationen des MacBook Air M5 voraussichtlich erst Ende August oder teilweise im September ausgeliefert. Es deutet sich an, dass Apple die Produktion des teureren 14-Zoll MacBook Pro priorisiert, um Käufer gezielt zu den leistungsstärkeren Modellen zu lenken.

Hintergrund dieser Verzögerungen ist eine anhaltende Speicherknappheit in der Halbleiterindustrie, die Experten zufolge bis in das Jahr 2028 anhalten könnte. Diese Verknappung führte bereits dazu, dass Apple eine geplante „Back-to-School“-Kampagne verschieben musste. Zudem stieg der Preis für das 13-Zoll MacBook Air im Juni von 1.099 Dollar auf 1.299 Dollar an.

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Internationales Preisgefüge und neue Finanzierungsmodelle

Auf den europäischen Märkten zeigt sich ein uneinheitliches Bild bei der Preisgestaltung. Während das 13-Zoll MacBook Air M5 in der Schweiz um 200 Euro auf 1.199 Euro gesenkt wurde, meldeten europäische Händler deutliche Preisnachlässe für den Mac mini M4. In Italien ist das Modell mit 512 GB Speicher bereits für 798,99 Euro erhältlich, was einem Rabatt von 180 Euro entspricht. In Indien bieten Plattformen wie Flipkart und Cashify das iPhone 17 mit Preisnachlässen von bis zu 27 Prozent oder über attraktive Umtauschprämien an.

Um die Hürden für den Erwerb hochpreisiger Hardware weiter zu senken, hat Apple zudem das Leasing-Programm „Apple Upgrade“ gestartet. In Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister Klarna können Kunden in den USA Produkte wie das iPhone oder den Mac über Laufzeiten von bis zu 36 Monaten beziehen. Die monatlichen Raten beginnen bei 17,99 Dollar für ein iPhone und 24,99 Dollar für einen Mac. CEO Tim Cook bezeichnete dieses Modell als eine Möglichkeit für Kunden, zu einem erschwinglichen Preis in das Ökosystem einzusteigen, insbesondere wenn sie einen regelmäßigen Upgrade-Rhythmus bevorzugen.

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Marktbewertung und Preisstabilität

Trotz der operativen Herausforderungen erreichte die Marktbewertung von Apple zuletzt die Marke von 5 Billionen Dollar. Softwareseitig wurde am 31. Juli zudem iOS 26.6 veröffentlicht, das über 80 Sicherheitslücken schließt.

Hinsichtlich der langfristigen Preisstrategie lieferte die Stiftung Warentest eine aktuelle Analyse. Demnach sinken die Preise für neue iPhones in der Regel erst 90 Tage nach dem Marktstart signifikant. Erst nach etwa 180 Tagen erreichen sie 90 Prozent des ursprünglichen Preises, wobei der günstigste Kaufzeitpunkt statistisch gesehen im April liegt. Im Vergleich dazu verzeichnen Konkurrenten wie Samsung (75 Prozent des Ausgangspreises nach etwa einem Jahr) oder Google und Xiaomi einen deutlich schnelleren Wertverlust ihrer Geräte.