MacBook Air M5: Apples neue Strategie für den Notebook-Markt

Apple startet mit dem leistungsstarken M5 Air und dem günstigen Neo für den Bildungsmarkt in eine zweigleisige Offensive.

Während das M5-Modell mit beeindruckender Leistung die Oberklasse bedient, zielt das günstige Neo-Modell auf den Bildungssektor ab. Die ersten Preissenkungen deuten auf einen aggressiven Markteintritt hin.

M5-Architektur: Sprung in eine neue Leistungsklasse

Das Herzstück des MacBook Air M5 ist der neue 10-Kern-Prozessor mit einer integrierten GPU, die ebenfalls auf bis zu 10 Kerne skaliert. Die Speicherbandbreite von 153 GB/s liegt 28 Prozent über dem Vorgänger M4. Besonders bei der KI-Verarbeitung zeigt der neue Chip seine Stärken: Interne Tests belegen eine bis zu viermal höhere Leistung als beim M4 und sogar 9,5-mal mehr als beim ursprünglichen M1.

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In standardisierten Tests erreicht das M5 Air 4.228 Punkte im Single-Core und 17.463 im Multi-Core-Bereich. Damit bewegt sich das schlanke Notebook in einer Leistungsklasse, die bisher professionellen Workstations vorbehalten war.

Die Basisausstattung beginnt nun mit 16 GB RAM und 512 GB SSD – eine langjährige Forderung von Profis. Erstmals unterstützt die Air-Serie zudem zwei externe Displays ohne geschlossenen Deckel. Trotz der Leistungssteigerung hält der Akku im Praxistest rund 14 Stunden durch.

MacBook Neo: Apples Antwort auf Chromebooks

Mit dem MacBook Neo wagt Apple einen ungewöhnlichen Schritt: Das Einstiegsmodell ab 599 Euro (499 Euro für Bildungseinrichtungen) nutzt den A18 Pro-Chip aus dem iPhone – erstmals treibt ein Smartphone-Prozessor ein Mac-Notebook an. Hardware-Chef John Ternus hat das Gerät speziell für den Bildungsmarkt entwickelt, um gegen Chromebooks und Windows-Geräte zu bestehen.

Das 1,2 Kilogramm leichte Notebook bietet ein 13-Zoll Liquid Retina Display, verzichtet aber auf Extras wie Tastaturbeleuchtung, MagSafe-Laden und haptisches Touchpad. Mit 8 GB RAM und wahlweise 256 oder 512 GB SSD ist es bewusst schlichter ausgestattet. Der A18 Pro erreicht im Single-Core 3.428 Punkte – rund 46 Prozent mehr als das originale MacBook Air M1.

Die Akkulaufzeit von bis zu 16 Stunden bei Videowiedergabe macht das Neo zum idealen Schulbegleiter. Die Anschlüsse sind reduziert: Ein USB-3-Port links (10 GB/s) unterstützt einen externen Monitor, rechts sitzt ein USB-2-Anschluss für Peripherie.

Preise fallen: Frühjahrs-Rabatte beim M5 Air

Bereits Ende April 2026 zeigen sich die ersten deutlichen Preisnachlässe. Das 13-Zoll M5 Air kostet bei Händlern wie Amazon statt 1.099 Euro nur noch 949 bis 950 Euro – ein Rabatt von 14 Prozent. Auch das 15-Zoll-Modell fiel auf rund 1.150 Euro. Das MacBook Neo mit 512 GB und Touch ID ist für etwa 828 Euro zu haben, statt der üblichen 833 Euro.

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Branchenbeobachter sehen in den frühen Rabatten eine gesunde Lieferkette und Apples Strategie, die Verkaufszahlen im Frühjahr zu maximieren. Alle vier Farben sind reduziert verfügbar – ein Zeichen für robuste Lagerbestände.

Peripherie und Marktumfeld

Parallel zu Apples Neuheiten bringt Samsung den Odyssey G8 G80HS auf den Markt: einen 32-Zoll-6K-Monitor für 1.499 Euro mit dualer Bildwiederholrate von 165 Hz bei 6K und 330 Hz bei 3K. Der Versand beginnt am 19. Juni 2026. LG hat zudem die CO₂-Bilanz seiner 2026er OLED-TVs zertifizieren lassen und den Plastikverbrauch auf rund 40 Prozent im Vergleich zu LCD-Panels gesenkt.

Während Apple expandiert, zieht sich Samsung offenbar aus dem chinesischen TV- und Hausgerätemarkt zurück. Grund sind die wachsende Konkurrenz lokaler Marken und der Fokus auf Halbleiter und Smartphones.

Ausblick: Führungswechsel und Produktzyklen

Der aktuelle Produktzyklus fällt mit einem Führungswechsel bei Apple zusammen: John Ternus, Architekt des MacBook Neo und der M5-Architektur, wird am 1. September 2026 CEO. Sein Fokus auf Silizium-Integration und marktspezifische Hardware dürfte sich fortsetzen.

Der Erfolg des MacBook Neo im Bildungssektor wird über Apples langfristige Strategie für Einstiegsgeräte entscheiden. Sollte das Modell Chromebooks Marktanteile abnehmen, dürfte Apple weiterhin Hochleistungs-Mobilchips für günstige Laptops nutzen. Das M5 Air bleibt derweil der Maßstab für mobile Profi-Computer – weitere Firmware-Updates für macOS Tahoe 26 sollen die KI-Fähigkeiten des neuen Siliziums im Laufe des Jahres weiter verbessern.