MacBook Air M5: Neue 10-Kern-CPU mit bis zu 18 Stunden Laufzeit

Apples Geräte sehen sich mit tiefentladenen Akkus, neuen EU-Batterieauflagen und steigenden Kosten durch chinesische Steueränderungen konfrontiert.

Von technischen Reparaturen über Software-Pannen bis zu globalen Steueränderungen – das Ökosystem rund um MacBooks und Co. durchläuft einen grundlegenden Wandel.

Tiefentladene Akkus: Die Rettung aus dem „Service Recommended“-Modus

Am 17. Juli 2026 sorgte ein ungewöhnlicher Fall für Aufsehen: Brandneue MacBook Air M2-Modelle kamen mit nur einem Prozent Ladung und der Meldung „Service Recommended“ bei Kunden an – obwohl sie gerade mal zwei Ladezyklen hinter sich hatten. Die Ursache: monatelange Lagerung hatte die Lithium-Ionen-Akkus in eine Tiefentladung geführt.

Techniker konnten die Geräte retten, indem sie das Batterie-Management-System (BMS) entsperrten und die Zellen per Trickle-Charging wieder auf 100 Prozent brachten. Ein aufwendiger Eingriff, der zeigt: Selbst unbenutzte Geräte sind nicht vor chemischen Alterungsprozessen gefeit.

macOS Catalina: Intelligenteres Laden verlängert Akku-Leben

Bereits Anfang Juli hatte Apple mit der Developer Preview von macOS Catalina 10.15.5 neue Batterie-Management-Funktionen vorgestellt. Das System reduziert die Ladegeschwindigkeit, sobald der Akku voll ist, und verlangsamt so die chemische Alterung. Ein smarter Ansatz – doch die Praxis zeigt, dass Software allein nicht alle Probleme löst.

EU-Verordnung: Apple Pencil fällt durchs Raster

Die EU hat am 14. Juli 2026 neue Ausnahmen für ihre Batterie-Verordnung beschlossen. Während Smartwatches wie die Apple Watch und kabellose Ohrhörer wie die AirPods verschont bleiben, gilt das nicht für den Apple Pencil. Der Stift muss bis zum 18. Februar 2027 die neuen Regeln erfüllen. Branchenbeobachter rechnen damit, dass Apple bereits an neuen Hardware-Modellen arbeitet, um die Vorgaben zu erfüllen.

Anzeige

Ob Hardware-Einstellungen oder das optimale Dateimanagement – wer neu auf einen Apple-Computer umsteigt, sollte von Anfang an die richtigen Weichen stellen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Kniffe für einen perfekten Start mit Ihrem Gerät. Apple Mac Starterpaket jetzt kostenlos herunterladen

China dreht an der Steuerschraube: Lithium-Zellen werden teurer

Ab September 2026 hebt China die Verbrauchssteuer-Befreiung für Lithium-Batterien auf. Zunächst fällt eine Abgabe von zwei Prozent an, die bis September 2027 auf vier Prozent steigt. Natrium-Ionen- und Feststoff-Batterien bleiben dagegen bis 2028 steuerfrei. Für Apple bedeutet das: Höhere Produktionskosten, die früher oder später auf die Endkunden umgelegt werden dürften.

MacBook Air M5: Neue CPU, aber alte Sorgen?

Am 18. Juli 2026 kamen Details zum MacBook Air M5 ans Licht: eine 10-Kern-CPU und bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit. Doch während Apple nach vorne blickt, kämpfen Besitzer des Vorgängermodells M4 mit einem hartnäckigen Bug. Unter macOS Sequoia 15.7.7 frisst sich der freie SSD-Speicher täglich um 15 bis 20 Gigabyte weg. Schuld sind offenbar System-Snapshots, die unkontrolliert anwachsen. Der einzige Ausweg: ein Neustart im abgesicherten Modus.

Anzeige

Um die tägliche Arbeit am Mac trotz technischer Hürden effizienter zu gestalten, helfen oft einfache Kniffe, die kaum ein Nutzer kennt. Ein Apple-Experte hat die 19 nützlichsten Tastenkombinationen zusammengestellt, mit denen Sie sofort spürbar Zeit sparen. Die 19 besten Mac-Shortcuts gratis sichern

M6-Zyklus verkürzt? KI-Taktik und Rechtsstreit mit OpenAI

Branchenanalysten spekulieren, dass Apple seine üblichen Release-Zyklen anpassen könnte – mit einem Fokus auf Künstliche Intelligenz. Die M6-Generation könnte eine kürzere Lebensdauer erhalten, um schneller zum M7 zu gelangen, der einen neu gestalteten Neural Engine verspricht.

Parallel dazu belastet ein Rechtsstreit die Talent-Pipeline. Am 10. Juli 2026 reichte Apple eine Bundesklage gegen OpenAI ein. Der Vorwurf: Der KI-Konzern habe bei der Anwerbung ehemaliger Apple-Ingenieure vertrauliche Designdaten und physische Bauteile abgegriffen. Ein Fall, der die angespannte Stimmung in der Branche widerspiegelt.

Zubehör-Markt reagiert: 140-Watt-Ladegeräte und Solar-Tastaturen

Während Apple seine Hausaufgaben macht, treibt der Drittanbieter-Markt die Entwicklung voran. Neue Multi-Port-Ladegeräte mit 140 Watt und Echtzeit-Leistungsanzeige sind auf dem Markt, ebenso wie reisefreundliche GaN-Ladegeräte mit Tracking-Integration. Mäuse versprechen bis zu 70 Tage Akkulaufzeit, und Tastaturen setzen auf Solarenergie – ein klares Signal: Die Zukunft der Peripherie ist kabellos und nachhaltig.