Die Preisstabilität im Markt für High-End-Laptops gerät zunehmend unter Druck. Berichte aus Mitte August 2026 verdeutlichen eine angespannte Situation zwischen Fachhändlern, Herstellern und Endkunden.
Im Zentrum der aktuellen Entwicklungen steht der britische Händler KRCS, der nach einer offiziellen Preiserhöhung durch Apple im Juni 2026 nun Nachzahlungen für bereits getätigte und bezahlte Bestellungen einfordert.
Betroffene Kunden berichteten am 14. August 2026, dass der Händler Beträge von bis zu 3.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 20.000 Renminbi) verlange. Sollten die Kunden diese Differenz nicht begleichen, drohe die Stornierung der Aufträge.
Ein konkreter Fall betrifft einen Nutzer der Plattform Reddit, der am 5. Juni 2026 ein MacBook Pro mit M5 Max Chip und 128 GB Arbeitsspeicher bestellt hatte. Trotz des frühen Bestelldatums wurde die Auslieferung durch die nachträgliche Forderung blockiert. Seitens Apple hieß es dazu am 14. August 2026, dass das Unternehmen solche Nachzahlungsforderungen ablehne. Offizielle Stellen des Herstellers würden ein derartiges Vorgehen nicht praktizieren.
Ursachen der Preissteigerungen und Komponentenknappheit
Hintergrund der Turbulenzen ist eine Preisanpassung, die Apple am 25. Juni 2026 vornahm. Davon war unter anderem das MacBook Air M5 betroffen, dessen Preis um 200 US-Dollar stieg.
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Branchenexperten führten diesen Schritt bereits Mitte August auf eine weltweite Knappheit bei Arbeitsspeichern zurück. Die enorme Nachfrage nach Hardware für Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bindet Kapazitäten und treibt die Kosten für RAM-Module in die Höhe.
Diese Verknappung spiegelt sich auch in den Lieferzeiten wider. Während Standardmodelle des MacBook Air Mitte August 2026 eine Lieferzeit von zwei bis drei Wochen aufwiesen, mussten Kunden bei Konfigurationen mit 32 GB RAM mit Wartezeiten von vier bis fünf Wochen rechnen.
Marktsituation in Indien und strategisches Händlerverhalten
Auch auf dem indischen Markt, in dem Apple im zweiten Quartal 2026 einen Marktanteil von 8,5 Prozent erreichte, zeigen sich deutliche Auswirkungen. Berichten vom 13. August 2026 zufolge stiegen die Lieferzeiten für iPhones und MacBooks von wenigen Tagen auf über eine Woche an.
Marktbeobachter stellten fest, dass lokale Händler ihre Bestände teilweise zurückhielten. Grund hierfür seien Erwartungen über weitere Preissteigerungen nach der Einführung des iPhone 18.
Parallel zu den Lieferproblemen expandiert die Vertriebsstruktur in der Region. Ein lokaler Partner, iTech, eröffnete am 14. August 2026 einen neuen Premium-Partner-Store in Kalkutta.
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Zur Eröffnung, die bis zum 16. August 2026 mit Sonderaktionen begleitet wird, wurden unter anderem Rabatte von 16 Prozent auf das MacBook Air und 18 Prozent auf das MacBook Neo ausgelobt. Zudem wurden beim Kauf eines iPhone 17 Pro kostenlose AirPods 4 im Wert von 12.900 Indischen Rupien sowie ein iPad A16 für 34.900 Indische Rupien angeboten.
Preisübersicht und alternative Bezugsquellen
Trotz der allgemeinen Teuerung bieten verschiedene Kanäle weiterhin Rabatte oder günstigere Einstiegspreise an. Im offiziellen Refurbished Store von Apple wurden Mitte August 2026 überholte Geräte zu reduzierten Preisen gelistet.
Ein 14-Zoll M5 MacBook Pro mit 24 GB RAM und 1 TB SSD war dort für 1.999 US-Dollar statt regulär 2.349 US-Dollar erhältlich. Die 16-Zoll-Variante mit M5 Pro Chip, 64 GB RAM und 4 TB SSD wurde für 4.669 US-Dollar statt 5.499 US-Dollar angeboten. Ein 13-Zoll MacBook Air mit M5 chip (24 GB/1 TB) kostete dort 1.529 US-Dollar.
Im US-Einzelhandel bei Anbietern wie Amazon und B&H sowie über das Apple Education Portal wurde das 13-Zoll M5 MacBook Air in der Konfiguration mit 24 GB RAM und 1 TB SSD am 13. August 2026 für 1.649 US-Dollar geführt, was einem Rabatt von 150 US-Dollar entspricht. Weitere Konfigurationen des Air-Modells wurden im Rahmen von Back-to-School-Aktionen mit Preisnachlässen zwischen 60 und 150 US-Dollar beworben.

