Apple rüstet sein gesamtes Mac-Portfolio in den nächsten zwei Jahren grundlegend auf – mit Fokus auf künstliche Intelligenz.
Der US-Konzern arbeitet an einer zweiten Generation des MacBook Neo, wie aus Branchenkreisen bekannt wurde. Das günstige Einsteiger-Notebook soll Anfang 2027 erscheinen und erhält einen massiven Leistungsschub. Herzstück ist der A19 Pro-Chip, derselbe Prozessor, der auch im kommenden iPhone 17 Pro zum Einsatz kommt.
Deutlicher Leistungssprung für Einsteiger-Notebook
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Die CPU-Leistung steigt um 10 bis 15 Prozent, die Grafikleistung sogar um bis zu 40 Prozent. In ersten Benchmarks erreicht der neue Chip rund 3600 Punkte im Single-Core und knapp 9250 Punkte im Multi-Core-Test. Das sind Werte, die sich sehen lassen können – selbst im Vergleich zu manchem aktuellen MacBook Pro.
Doch der wichtigste Upgrade betrifft den Arbeitsspeicher. Statt bisher 8 Gigabyte wird das MacBook Neo 2 standardmäßig mit 12 GB RAM ausgeliefert. Das ist kein Luxus, sondern schlichte Notwendigkeit: Apples KI-Plattform Apple Intelligence benötigt mehr Speicher, um stabil zu laufen.
Strategische Neuausrichtung im Budget-Segment
Mit dem MacBook Neo zielt Apple gezielt auf Studenten und preisbewusste Käufer. Derzeit kostet das aktuelle Modell 699 Euro (nach einer Preiserhöhung von 599 auf 699 Euro im Juni 2026). Für Studenten bleibt der alte Preis von 599 Euro erhalten.
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Die Strategie scheint aufzugehen: Marktforscher erwarten, dass Apples Marktanteil im Segment zwischen 400 und 699 Euro von mageren zwei Prozent auf satte 15 Prozent steigen könnte. Ein gewaltiger Sprung – und eine Ansage an die Konkurrenz von Dell, Lenovo und Co.
Neben den internen Verbesserungen soll es auch neue Farboptionen geben. Ob die 256-GB-Basisversion der SSD verschwindet, ist noch nicht entschieden – Apple testet derzeit verschiedene Konfigurationen.
Großes Mac-Update bis 2027
Das MacBook Neo 2 ist nur ein Teil einer umfassenden Erneuerungswelle. Insgesamt plant Apple elf neue Mac-Modelle in den nächsten zwei Jahren:
- MacBook Pro: Ein Refresh mit M6-Chips kommt bereits im Herbst 2026, gefolgt von Modellen mit OLED-Displays Ende 2026 oder Anfang 2027.
- MacBook Air: Ein Update ist für Anfang 2027 geplant, später im Jahr könnten M7-basierte Versionen folgen.
- Desktop-Modelle: Auch iMac, Mac Mini und Mac Studio werden überarbeitet – die Zeitpläne sind allerdings wegen globaler Lieferkettenprobleme noch unsicher.
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Am 30. Juli 2026 legt Apple seine Quartalszahlen vor. Die dürften Aufschluss darüber geben, wie sich die aktuelle Mac-Reihe schlägt. Klar ist: Der Konzern rüstet jedes einzelne Gerät für die KI-Zukunft – und das MacBook Neo 2 ist der erste Baustein dieser Strategie.

