MacBook Neo: Apple erhöht Preis, Handel kontert mit Rabatten

Trotz globaler Speicherknappheit senken Händler die Preise für MacBooks, iPads und Zubehör. Apple Care One startet im August.

Große Elektronikhändler locken diese Woche mit tiefen Rabatten auf aktuelle Hardware und Zubehör. Ein willkommener Puffer für Verbraucher, die eigentlich mit steigenden Preisen rechnen mussten. Auslöser der volatilen Preisentwicklung: eine globale Speicherknappheit, die Hersteller zu Anpassungen ihrer unverbindlichen Preisempfehlungen gezwungen hat.

MacBook Neo: Preisschwankungen und neue Strategie

Das MacBook Neo, Apples Einstiegsmodell aus diesem Jahr, erlebt turbulente Zeiten. Der Hersteller erhöhte den Basispreis Ende Juni von 599 auf 699 Euro. In Großbritannien stieg der Preis um umgerechnet rund 115 Euro, in Asien sogar um umgerechnet etwa 230 Euro für die 256-GB-Variante.

Doch der Handel kontert: Aktuelle Angebote von Amazon und Walmart bringen das 13-Zoll-Notebook mit A18-Pro-Chip, 8 GB Arbeitsspeicher und 16 Stunden Akkulaufzeit zurück auf 619 bis 689 Euro. Ein cleverer Schachzug, denn Branchenbeobachter vermuten, dass die 8-GB-Konfiguration bald Geschichte sein könnte. Tests mit einem A19-Pro-Chip und 12 GB RAM laufen bereits – genug Leistung für anspruchsvollere KI-Modelle direkt auf dem Gerät.

High-End-Hardware: Sommer-Rabatte auf Rekordniveau

Während der Einstiegsmarkt schwankt, purzeln bei den Profi-Geräten die Preise wie selten zuvor. Die M5-Serie von MacBook Pro und Air erreicht historische Tiefststände:

  • MacBook Pro 14 Zoll (M5 Pro, 24 GB RAM, 2 TB SSD): 500 Euro Rabatt – jetzt 2.499 Euro
  • MacBook Pro (48 GB RAM, 1 TB SSD): reduziert auf 2.799 Euro
  • MacBook Air 15 Zoll (M5, 24 GB/512 GB): 200 Euro günstiger bei 1.499 Euro
  • iPad Air 11 Zoll (M3, 1 TB, 5G): satte 500 Euro Nachlass – nur 749 Euro
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Der Hintergrund: Die Branche spricht von einer regelrechten „Speicherkrise“. Ein Mangel an Komponenten treibt die Preise quer durch Apples Sortiment nach oben. Die aktuellen Drittanbieter-Rabatte sind daher ein entscheidendes Zeitfenster – besonders für alle, die vor dem Schulstart noch zuschlagen wollen.

Zubehör-Boom: AirTag, AirPods und mehr im Angebot

Auch das Zubehör erlebt eine Rabattwelle. Der AirTag 2 kostet mit rund 22 Euro pro Stück so wenig wie nie – das Viererpack gibt es für 89 Euro. Die AirPods Pro 3 sind für 200 Euro zu haben, die AirPods Max 2 für 449 Euro.

Externe Speicher und Ladegeräte folgen dem Trend: Die Corsair EX400U USB4 2TB SSD verbilligte sich um 39 Prozent auf 529,99 Euro. Hersteller wie Anker und Satechi bieten zudem spezielle Docking-Stations und USB-C-Hubs für den MacBook Neo an.

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Apple Care One: Neue Versicherung startet in Deutschland

Über die Hardware hinaus baut Apple sein Dienstleistungsangebot aus. Am 4. August 2026 startet in Deutschland Apple Care One. Der neue Versicherungstarif kostet 20,99 Euro monatlich und deckt bis zu drei Geräte ab – iPhone, iPad und Apple Watch. Ein Wermutstropfen: Der Diebstahlschutz gilt ausdrücklich nicht für Mac-Computer.