Berichten aus Lieferkettenkreisen zufolge plant Apple für das Jahr 2027 eine deutliche Steigerung der Produktion seines Einsteiger-Notebooks. Das Unternehmen habe Zulieferern eine Prognose von 16 Millionen Einheiten des MacBook Neo übermittelt. Dies entspräche in etwa einer Verdopplung gegenüber den für 2026 erwarteten knapp 8 Millionen Geräten.
Lieferprognose und Marktentwicklung
Die Angaben über das geplante Volumen von 16 Millionen Geräten gehen auf Berichte des Branchenfachdienstes DigiTimes zurück. Bei diesen Zahlen handelt es sich um eine interne Lieferprognose und nicht um bestätigte Verkaufszahlen; eine Bestätigung seitens Apple liegt nicht vor.
Die Markterwartungen für das Modell waren bereits im Vorfeld nach oben korrigiert worden: Im Mai wurde die Prognose für 2026 von ursprünglich 5 bis 6 Millionen auf rund 10 Millionen Einheiten angehoben. Auch Analyst Ming-Chi Kuo passte seine Schätzung für 2026 von 5 auf 10 Millionen Geräte an.
Als ein Grund für die erwartete Produktionssteigerung gilt unter anderem die DRAM-Krise, welche Konkurrenz-Laptops verteuert. Zudem lief der Vertrieb des Geräts im Jahr 2026 nach dem Verkaufsstart im März lediglich über zehn Monate. Laut Daten von Counterpoint lag Apples Anteil am weltweiten PC-Markt im dritten Quartal bei 9,8 Prozent.
Während die Auslieferungen von Macs um 11 Prozent sanken, gab der Gesamtmarkt um 21 Prozent nach. Apple-CEO Tim Cook bezeichnete die Markteinführung des Modells als beste Launch-Woche aller Zeiten für Mac-Neukunden und betonte, dass die erste Generation die Erwartungen übertroffen habe.
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Geplante Nachfolgegeneration und Hardware
Für die Modellreihe zeichnen sich bereits technische Neuerungen ab. Nach Angaben von Mark Gurman (Bloomberg) soll das MacBook Neo 2 in der ersten Jahreshälfte 2027 auf den Markt kommen. Das Gerät soll demnach mit einem A19-Pro-Chip und 12 GB Arbeitsspeicher ausgestattet werden, während das bisherige Modell auf den A18 Pro mit 8 GB RAM setzt.
Marktbeobachter rechnen durch diese Umstellung mit einem Leistungszuwachs von 40 bis 50 Prozent. Das Gehäusedesign und das 13-Zoll-Display sollen unverändert bleiben; Hinweise auf eine Preiserhöhung gibt es bislang nicht.
Benchmark-Vergleiche untermauern diesen Leistungssprung: Das MacBook Neo mit A18 Pro erzielte im Geekbench 6.7 Werte von 3.589 Punkten im Single-Core sowie 9.140 Punkten im Multi-Core. Der A19 Pro erreichte im iPhone 17 Pro Max hingegen 3.883 Punkte im Single-Core und 10.017 Punkte im Multi-Core.
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Großaufträge und internationale Preisgestaltung
In Europa startete das MacBook Neo im März 2026 für 799 Euro. Auf den Philippinen kam das Gerät im April 2026 für 39.990 PHP in den Handel, ehe Apple den Preis im Juni um 10.000 PHP anhob.
Im dortigen Bildungssektor beläuft sich der Preis für die Variante mit 256 GB auf rund 721,25 US-Dollar, während das Modell mit 512 GB für etwa 837 US-Dollar angeboten wird.
Zu den Großabnehmern gehört das philippinische Bildungsministerium DepEd, das 172.654 MacBook Neos zu einem Stückpreis von rund 43.000 PHP bestellt hat. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf rund 7,4 Milliarden PHP bei einer geplanten Lieferung bis März 2027. Apple-CEO John Ternus bezeichnete den Auftrag über 170.000 Geräte als den größten Mac-Bildungsdeal der Unternehmensgeschichte.
DepEd hatte im Jahr 2025 bereits 30.440 Smart-TVs an Schulen ausgeliefert. Von den insgesamt 231.725 bisher an Lehrkräfte ausgegebenen Laptops laufen 62.717 mit Windows.
Im Jahr 2021 zahlte die Behörde noch 58.300 PHP für Celeron-Laptops; für 2027 plant DepEd Mittel in Höhe von 13 Milliarden PHP für die Beschaffung von mehr als 267.000 weiteren mobilen Rechnern ein.

