Amazon senkt die Preise für Apples Einsteiger-Laptop schon vor dem offiziellen Start des Sommer-Sales.
Der vier Tage dauernde Shopping-Event Prime Day läuft zwar erst vom 23. bis 26. Juni 2026, doch erste Händler haben bereits die Preise gesenkt. Im Fokus steht dabei das MacBook Neo – Apples günstigstes Notebook. In den USA ist die 256-GB-Version bereits für umgerechnet rund 590 Euro zu haben, das Modell mit 512 GB Speicher für etwa 690 Euro. Zum Vergleich: Bei Apple selbst wird das Gerät erst zwischen dem 24. Juni und 1. Juli ausgeliefert.
Europa und Indien: Kräftige Rabatte im internationalen Vergleich
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Auch auf dem europäischen Markt zeigen die Preise nach unten. Auf der französischen Amazon-Plattform können Prime-Mitglieder die 256-GB-Variante bis zum Ende des Prime Day am 26. Juni für rund 595 Euro ergattern. In Spanien ist das Gerät sogar auf ein Rekordtief von 649 Euro gefallen.
In Indien hat sich ebenfalls einiges getan: Das MacBook Neo wird bei Amazon India für umgerechnet etwa 63.990 Rupien gelistet. Durch Bankangebote und Kreditkarten-Rabatte kann der effektive Preis sogar auf unter 60.000 Rupien sinken.
Konkurrenz belebt das Geschäft: Joybuy startet „Summer Black Friday“
Amazon ist nicht der einzige Händler, der das sommerliche Shopping-Fenster nutzt. Die chinesische Plattform Joybuy hat bereits am 15. Juni ihren „Summer Black Friday“ gestartet, der bis zum 30. Juni läuft. Damit tritt Joybuy in direkte Konkurrenz zu Amazons Prime Day – und lockt mit eigenen Angeboten, etwa dem MacBook Neo für 649 Pfund in bestimmten Regionen.
Auch andere Apple-Produkte sind bereits reduziert. Die AirPods Pro 3 gibt es aktuell für rund 169 Euro, die Apple Watch Series 11 wurde um 100 Euro auf 299 Euro heruntergesetzt. Selbst bei den Profi-Geräten wird gespart: Einige Konfigurationen des 16-Zoll M5 Pro MacBook Pro sind bei Fachhändlern um 300 Euro günstiger.
Zwischen Chip-Power und Spar-Kompromissen
Das MacBook Neo besetzt eine besondere Nische in Apples Produktpalette. Es nutzt den A18 Pro-Chip aus dem iPhone 16 Pro, verzichtet aber auf einige Premium-Features, um den niedrigen Preis zu halten. Das 13-Zoll-Display mit Liquid-Retina-Technologie und das Gewicht von nur 1,23 Kilogramm sind starke Argumente für unterwegs. Die Akkulaufzeit gibt Apple mit bis zu 16 Stunden an.
Doch der Sparzwang zeigt sich an anderer Stelle: Das MacBook Neo hat kein MagSafe-Laden und keine beleuchtete Tastatur. Zudem ist einer der USB-C-Anschlüsse auf USB-2.0-Geschwindigkeit beschränkt.
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Software-Update: macOS 27 zielt auf Familien und Bildung
Die Hardware-Strategie wird durch Software-Neuerungen ergänzt. Das kommende macOS 27 soll verbesserte Kindersicherungen bringen – darunter eine Browser-Anfragefunktion für Safari und aktualisierte Kommunikationssicherheits-Tools. Branchenbeobachter sehen darin einen klaren Versuch, das MacBook Neo als Chromebook-Alternative im Bildungsmarkt zu positionieren.
Bleibt die Frage: Wie tief fallen die Preise noch? Einige Marktforscher rechnen damit, dass das MacBook Neo während des Prime-Day-Höhepunkts vom 23. bis 26. Juni auf bis zu 549 Euro sinken könnte. Wer also nicht sofort zuschlagen muss, sollte die nächsten Tage im Auge behalten.

