MacBook Neo: Apples Einsteiger-Notebook ab 589 Euro

Apples MacBook Neo startet als günstiges Einstiegsmodell, doch steigende KI-Speicherchip-Preise könnten die Kosten bald erhöhen.

Mit dem neuen MacBook Neo bringt der Konzern ein Einsteiger-Notebook auf den Markt, das ab rund 589 Euro zu haben ist. Doch die Freude über den niedrigen Preis könnte getrübt sein: Apple warnt bereits vor steigenden Kosten durch einen weltweiten Engpass bei KI-Speicherchips.

Zwei Modelle, klare Unterschiede

Das MacBook Neo ist in zwei Varianten erhältlich. Die Basisversion kommt mit 256 Gigabyte Speicher und 8 Gigabyte Arbeitsspeicher. Für rund 689 Euro gibt es das Modell mit 512 Gigabyte Speicher, ebenfalls 8 Gigabyte RAM und Touch ID. Angetrieben wird das Gerät vom A18 Pro-Chip – eine solide Leistung für den Alltag.

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Zum Vergleich: Das neue 13-Zoll MacBook Air M5 startet bei 949 Euro, die 15-Zoll-Version bei 1.149 Euro. Wer zum Profi-Modell greift, muss noch tiefer in die Tasche greifen: Das 14-Zoll MacBook Pro M5 kostet ab 1.549 Euro, das 16-Zoll-Modell mit M5 Pro ab 2.494 Euro. Das MacBook Air M3 war zuletzt bei Aktionen zeitweise für 799 Euro zu haben.

Schulen zahlen drauf: Studie warnt vor Folgekosten

Eine von Dell in Auftrag gegebene Studie des Analysehauses Principled Technologies hat die Einführung von MacBooks in Bildungseinrichtungen unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Für Schulbezirke, die bislang auf Windows und ChromeOS setzen, kann der Umstieg teuer werden.

Konkret: Ein Schulbezirk mit 46.000 Geräten müsste über drei Jahre mit Mehrkosten von rund 1,72 Millionen Euro rechnen. Dazu kommen zusätzliche 1.546 Stunden IT-Arbeitszeit im Wert von etwa 77.000 Euro. Die Studie nennt mehrere Gründe: Die Einrichtung von Sicherheits- und Netzwerkrichtlinien erfordert auf macOS 54 Prozent mehr Aufwand. Auch Software-Updates dauern doppelt so lange wie gewohnt.

Hinzu kommt: Apples Selbstreparaturprogramm setzt einen Mindestbestand von 1.000 Geräten und zertifizierte Techniker voraus. Reparaturen im Depot können bis zu 14 Tage dauern. Für Schulen mit knappen IT-Budgets ein ernstzunehmendes Problem.

Scharfe Konkurrenz im Budget-Segment

Das MacBook Neo tritt gegen eine ganze Reihe von Windows-Geräten an. Die Dell 15 und das ASUS Vivobook 14 liegen preislich ebenfalls bei rund 600 Euro. Auch Snapdragon-betriebene Modelle wie der Acer Aspire 16 AI und das HP OmniBook 14 mischen mit.

Microsoft selbst ist mit dem Surface Pro 12 (ab 849 Euro) und dem Surface Laptop 13 (ab 949 Euro) vertreten. Allerdings hagelt es Kritik: Beide Modelle bieten in der Basisversion nur 8 Gigabyte RAM – für aktuelle KI-Anwendungen laut Analysten zu wenig.

Haltbar und schnell: Erste Tests überzeugen

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Erste Belastungstests zeigen: Das MacBook Neo kann sich sehen lassen. In Falltests erwies sich das Gehäuse als überraschend robust und schlug mehrere Konkurrenten. Auch beim Booten zeigte das Einsteiger-Modell teils bessere Werte als ältere Profi-Geräte wie das MacBook Pro mit M2-Chip.

Preise unter Druck: KI-Boom treibt Speicherkosten

Doch die aktuelle Preispolitik könnte bald Geschichte sein. Apple hat signalisiert, dass die weltweit steigende Nachfrage nach KI-Hardware die Preise für Speicherchips nach oben treibt. Ob die Einstiegspreise des MacBook Neo langfristig halten, hängt maßgeblich von der Stabilisierung der globalen Lieferketten ab. Noch gilt das Gerät als Preisbrecher – doch die Branche blickt mit Spannung auf die kommenden Monate.