MacBook Neo: Apples günstigster Laptop stürmt den Markt

Apples neuer Einstiegs-Laptop MacBook Neo mit A18 Pro-Chip übertrifft die Nachfrageerwartungen und führt zu längeren Lieferzeiten. Das Gerät richtet sich gezielt an Studierende und Umsteiger.

Der neue MacBook Neo macht den Einstieg in die Apple-Welt erschwinglich – und sorgt für Lieferengpässe. Ab 599 Euro bietet Apple erstmals einen Laptop mit iPhone-Chip.

Cupertino/Frankfurt. Apple hat mit dem MacBook Neo eine strategische Wende eingeleitet. Der neue Einstiegs-Laptop, der seit Mitte März ausgeliefert wird, ist der bislang günstigste Mac und richtet sich explizit an Studierende und Umsteiger von Windows-PCs. Die Nachfrage übertrifft alle Erwartungen: CEO Tim Cook sprach von der „besten Launch-Woche für Erstkäufer“ in der Mac-Geschichte. Aktuelle Bestellungen haben bereits eine Lieferzeit von zwei bis drei Wochen.

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A18 Pro-Chip: iPhone-Technik für den Mac

Das Herzstück des Neo ist eine Überraschung: Statt eines M-Chips setzt Apple erstmals auf einen A18 Pro-Prozessor aus dem iPhone. Diese Entscheidung ist der Schlüssel zum niedrigen Preis. Der Chip bietet dennoch genug Leistung für typische Alltagsaufgaben wie Surfen oder Office-Arbeiten. Apple wirbt damit, dass der Neo bei solchen Anwendungen bis zu 50 Prozent schneller sei als vergleichbare PCs mit Intel Core Ultra 5. Erstaunlich ist die Grafikpower: Erste Tests zeigen, dass selbst anspruchsvolle Spiele wie Cyberpunk 2077 mit über 30 Bildern pro Sekunde laufen.

Design und Ausstattung: Farbe statt Business-Look

Apple setzt auf einen freundlichen, frischen Look. Das Gehäuse aus Aluminium gibt es in vier Farben: Blush, Indigo, Silber und einem auffälligen Zitrus-Ton. Das 13-Zoll-Liquid-Retina-Display (2408 x 1506 Pixel) ist hell und farbenfroh. Zur Ausstattung gehören die bewährte Magic-Tastatur, ein großes Trackpad, eine 1080p-Webcam und ein Akku für bis zu 16 Stunden Laufzeit. Die Basisversion kommt mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256-GB-SSD.

Strategie: Die ganze Bandbreite abdecken

Die Einführung des Neo ist Teil einer größeren Produktoffensive. Parallel brachte Apple neue MacBook Air-Modelle mit M5-Chip und leistungsstärkere MacBook Pros mit M5 Pro und Max auf den Markt. Damit deckt das Unternehmen nun nahezu jede Preissegment ab – vom Einsteiger bis zum Profi.

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Der Erfolg des Neo könnte Apples Marktanteil deutlich vergrößern, besonders im Bildungsbereich. Für viele war der Preis bisher die größte Hürde für einen Mac-Kauf. Jetzt lockt Apple diese Kunden ins eigene Ökosystem mit macOS Tahoe und Features wie Apple Intelligence. Analysten sehen darin einen cleveren Schachzug, um langfristig weitere Apple-Produkte zu verkaufen.

Ausblick: Neo als Türöffner, Pro-Redesign in Sicht

Der Neo könnte die Erwartungen an günstige Laptops nachhaltig verändern. Während Apple mit diesem Modell die Basis erobert, arbeiten die Ingenieure bereits an der nächsten High-End-Innovation: Für das MacBook Pro wird noch 2026 ein großes Redesign mit OLED-Touch-Displays und den Nachfolge-Chips M6 Pro und M6 Max erwartet.